Lyrische Ungereimtheiten

Texte zum Nachdenken, zum Ablachen und Abhusten

von J. W. Göde



Hatespeech mal ganz anders.

*

Endlich trägt das Stasi-Konzept auch einmal ordentlich Früchte.

Braune Utopie von links.

Siehe ausführlicher hier.

Zum Originalkonzept der neuen braunen Stasi hier.

Fazit: „Diese ver.di Maßnahmen richten sich gegen Menschen, die ihr verfassungsmäßig verbrieftes Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen und Mitglied einer rechtmäßigen Partei in Deutschland sind. Die entsprechenden Maßnahmen von ver.di stehen somit im Gegensatz zu den im Grundgesetz formulierten Grundfreiheiten und –rechten. Daher ist ver.di als verfassungsfeindliche Organisation zu werten und der Gewerkschaft ist – wie der NPD – jegliche Form der öffentlichen Finanzierung zu streichen. Sie ist durch den Verfassungsschutz zu beobachten und ggf. durch das zuständige Innenministerium als verfassungsfeindliche Organisation zu verbieten.“ Uups!

*

Mit Volldampf zurück in die Zukunft

*

Lügen ist Regierungshandeln

Warum?

Näheres hier

*

Politische Algorithmen in den Nachrichten

*

Auch eine bedenkenswerte These:

„Hätte es in Deutschland über die Energiewende, die Einführung des Euro, den Bruch des Maas­tricht-Vertrages und die Öffnung der Grenzen 2015 Volksabstimmungen gegeben, so wären diese mit großer Sicherheit negativ ausgefallen, und Deutschland hätte einige große Probleme weniger. Meine These ist: Volksentscheide führen nicht in Abenteuer, sie ersparen Abenteuer. Die Bevölke­rung ist meist viel vorsichtiger als die Politiker. „

Und diese: „Sowohl in der Politik rund um die Euro-Rettung als auch in der Flüchtlings-und Ein­wanderungspolitik gibt es sehr tragfähige und rational nachvollziehbare Gründe, die in Deutschland eingeschlagene Politik für grundsätzlich falsch zu halten und eine weitgehende Revision zu fordern. Solche Stimmen finden allerdings in den etablierten Parteien von CDU bis Linkspartei kein Gehör. Der Wähler, der sich in diesen beiden für die Zukunft Deutschlands gegenwärtig wichtigsten Punk­ten eine andere Politik wünscht, findet bei CDU, SPD, FDP und Grünen kein entsprechendes Ange­bot. Er findet es nur bei AfD, und das gab der Partei den Auftrieb in der Wählergunst.“

*

Lechts- und Rinksbobulisten

Unterscheiden sich wenich

im Geprauch der Vernunft.

*

Wahnsinn mit Methode

Und noch mehr davon

*

Vor dem Gesetz

Vielleicht doch nicht alle gleich?

Hier nach hat ein großer Unbekannter wohl schließlich doch noch die juristische Notbremse gezogen.


*

Was zum Teufel ist "offensichtlich rechtswidrig"?

Ich halte das für einen Angriff auf das Prinzip der Gewaltenteilung, für Erdoganismus in Reinkul­tur. Renate Künast von den Grünen ist sogar das noch zu wenig Diktatur. Sie will «Diskriminie­rung» aus dem Netz löschen lassen, und zwar ausdrücklich auch solche, die «noch nicht strafbar» ist. Irre, oder? „

Schwarzrotgrün hat es wirklich herrlich weit gebracht.

*

Ein unübersehbares Zeichen

Von Freundschaft, Anerkennung und Respekt?

Siehe auch hier.

Der Gegensatz und die Geringschätzung Merkels durch Trump könnten eindrucksvoller nicht insze­niert werden.

Ein interessanter Leserkommentar dazu: „Trump hat Merkel so behandelt, wie Merkel die Bürger dieses Landes behandelt.„

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Charakteristische Leserbeiträge dazu hier.

Siehe zum Thema übergeordnete wichtige Beiträge hier und hier , hier und hier.

*

Die allerletzten,

die sich um Aufklärung, Meinungsfreiheit und Demokratie in Deutschland verdient machen,

sind Regierungsmitglieder der SPD und sonstiges Spitzenpersonal.

Siehe dazu auch den Hintergrundartikel hier.

Der Kampf gegen Fake News und falsche Meinungen ist ein Kampf für die Wahrheit der Regierenden. … Wenn man gelernt hat, was Washington, Berlin und Brüssel unter Fake News alles verstehen, und wenn man dann in der Begründung von Maas' Gesetzentwurf liest, Fake News seien «strafbare Falschnachrichten» und es seien die Erfahrungen mit Fake News im US-Wahlkampf, die dieses Gesetz notwendig machen, dann ahnt man, was die «strafbaren Inhalte» alles beinhalten sol­len, von denen in dem Gesetzentwurf die Rede ist. Da kein Gericht eingeschaltet wird, um die Rechtswidrigkeit der Inhalte festzustellen, und da man sich vor keinem Gericht dagegen wehren kann, wenn man gleichzeitig in allen wesentlichen sozialen Medien zensiert und stummgeschaltet wird, gibt es keinerlei Barriere gegen eine extrem weite Auslegung. Unter die Zensur kann und soll wohl alles fallen, was Regierungsparteien und regierungsfinanzierte Hassrede-Detektoren und Factsheet-Autoren als antieuropäisch, übermäßig vereinfacht, übermäßig kritisch oder um die Ecke gedacht «strukturell» gegen irgendeine Religion, ein Geschlecht, eine sexuelle Orientierung oder eine Volksgruppe gerichtet klassifiziert. Das ist ein totalitäres Big-Brother-Gesetz.“

Wünschen wir daher den deutschen Sozen einen ähnlichen Erfolg, wie ihn die niederländischen ein­fuhren.

*

Jubelarien in Deutschland und wieder nur Fake-News der medialen Realitätsverweigerer?

Hier eine etwas nüchternere Betrachtung zum niederländischen Wahlausgang, die der Wirklichkeit wohl etwas näher kommt, als manche deutsche Verlautbarung dazu.

Zitat daraus: „Wilders hat mehr Stimmen und Mandate bekommen, als bei der letzten Wahl. Von den Medien und deutschen Politikern wird dies aber so dargestellt, als ob er und die PVV ein Deba­kel und eine „Schlappe“ (Spiegel-Online) erlebten, während die tatsächlichen Verluste eigentlich der Sieger der Wahl zu verzeichnen hat.

Was würde nun passieren, sollte die Bundestagswahl im September vergleichsweise genauso wie in den Niederlanden verlaufen? Außenpolitik-Redakteur der „Welt“ Klaus Geiger zieht diesen Ver­gleich: «Übersetzung der #DutchElections: FDP: 21 % / AfD 13 % / CDU 12 % / SPD 6 % Und die Bundesregierung jubelt!», schreibt er in einer Twitter-Mitteilung, die er mit dem Welt-Artikel «Die Ergebnisse der Niederlande-Wahl im Überblick» verlinkt. … Man mag also ein Resultat von etwas über 20 Prozent und den Verlust durch die alte Koalition von fast 50 Prozent ihrer Sitze als einen Sieg verkaufen. Ein ähnliches Szenario auf deutschem Boden würde nun aber den eindeutigen Zerfall der deutschen Koalition bedeuten, weshalb der Jubel nun eher als unangebracht erscheint. “

Siehe zum Thema auch hier.



*

Frager gefragt.

„Im Grunde genommen sollte eigentlich der Zeitpunkt nicht gekommen sein, wo man sich verwun­dert, daß die Gegner so werden konnten; denn das konnte lange voraus gewußt werden. Und wir stehen ja durchaus heute unter dem Eindrucke dessen, daß wir zuwenige Persönlichkeiten haben, die sich zu aktiven Trägern unserer Geistesströmung machen. Es ist im allgemeinen unter Men­schen heute noch leichter, durch Gewalt und Macht und Unrecht zu wirken als durch die Freiheit. Diejenige Wahrheit, die durch anthroposophische Geisteswissenschaft verkündet werden soll, sie darf nur rechnen auf die Freiheit der Menschen. Sie muß Frager finden. Und man darf gar nicht sa­gen: Warum hat diese Wahrheit nicht in sich selber durch göttlich-geistige Macht die Gewalt, die Seelen zu zwingen? - Das will sie nicht, das kann sie nicht. Sondern weil sie, was sie immer tun wird, die innere Freiheit, die Freiheit des Menschen überhaupt als das Unantastbarste ansehen wird. Soll der Mensch zur anthroposophischen Geisteswissenschaft mit seinem Urteil kommen, er muß ein Frager werden, er muß in der innersten Freiheit des Urteiles sich selber überzeugen. Gesprochen werden soll zu ihm das Wort von der geistigen Wahrheit; überzeugen muß er sich selber. Soll er mittätig sein im sozialen Leben, so muß er das aus dem innersten Impuls seines Herzens heraus tun. Frager müssen diejenigen Menschen werden, die im wahren Sinne des Wortes zur anthroposophi­schen Geisteswissenschaft gehören.“ (Rudolf Steiner, Perspektiven der Menschheitsentwicklung, GA-204, S. 107f)

Sehr zu empfehlen dort auch der Vortrag vom 13. Mai 1921, S. 236 ff, damit der anthroposophische Leser eine Empfindung für bedeutende künftige, aber relativ naheliegende Zeiträume und Ereignis­se bekommt.

*

Willkommenskultur

Aus anderen Blickwinkeln

*

Antisemitismus

Im deutschen Fernsehen wieder salonfähig?

Siehe hier und hier.

hier

und hier

*

Hirnriß auf dem Hochseil

Hier noch einer

*

Neuer Wählerpool für ausgemerkelte Parteien

in einem ausgemerkelten Land

wird jetzt angezapft.

Ist aber vorerst noch schief gegangen.

*

Sehr realistische Prognose:

„Zu dem Zeitpunkt an dem die Realität mit aller Macht die Ideologie ad absurdum führen wird, werden die Positionen der einst Diffamierten, wie die der AfD oder des «Packs», voraussichtlich zu Forderungen der Regierung. Das deutet sich bereits in manchen kühnen Volten der einstigen Vor­turner an, wenngleich die eigenen Irrtümer und das komplette Versagen nur in Ausnahmefällen ein­gestanden werden. Im Prinzip müsste man die Verantwortlichen in Politik – und vor allem auch in den Medien – jeden Tag in Endlosschleife mit ihren Haltungen der vergangenen zwei Jahre kon­frontieren. „ Quelle hier

*

Muttis Meisterstück vom Bosporus

Hier weitere

*

Multikulti in Schweden

Abgründige interkulturelle Begegnung

Oder

Bizarre Traumlandschaften von Christal Green zur Bereicherung des Abendlandes?

Bemerkenswert die entsprechenden Leserkommentare.

Erhellendes dazu auch hier.

*

Warum ist Deutschland keine gespaltene Gesellschaft?

*

Über außenpolitische Inkontinenz

wird hier berichtet

und hier.

*

Tschüß Grüne

Mit etwas mehr Realitätssinn hätte es vielleicht geklappt.

Aber mit hirnloser Ideologie geht’s halt nicht.

Vielleicht lernt ihr das ja noch mal.

Irgendwie, irgendwo, irgendwann....

Igitt, igitt ….

Wie närrisch muß man eigentlich sein, die Bevölkerung mit solchem Schmutz zuzumüllen?

Sihe dazu auch hier und hier

*

Verstecken geht nicht mehr.

*

Die Mutti hat uns doch alle so lieb

wie die Onkel Honni und Mielke schon.

*

Im grünen Licht der Ideologie

Da sieht man allerlei

Nur das Reale nie.

*

Wir schaffen uns

mit aller Macht

den Verstand ab.

Die Irren übernahmen das Kommando in der Anstalt.

*

Lesenswerter Bericht über die deutsche Hochleistungspresse

*

Aktionstag gegen die zwangsfinanzierte Grundversorgung mit medialen Wahrheiten.

*

Ein Hoch auf die Diener der Wahrheit

*

Transatlantische Schlagseite

im ARD Hohlraumprogramm

*

Der Russe war`s

Wieder mal nicht.

*

Obamagate

*

Jenseits von Orwell und Huxley

Und das deutsche Dumpfbackenparadies

Siehe auch hier

und hier,

hier

und hier

*

Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

Siehe ausführlich dazu hier.

Und hier

Wer das falsche Lied singt hat Pech gehat.

*

Guter Vorschlag:

Machtlos gegen die Kampfmedien?

Abo kündigen!

Weg mit dem Dreck!

Meine Empfehlung: In Deutschland steht das Gesundheitssystem für jedermann offen, auch wenn der Betreffende kein Geld haben sollte. Akute Psychosen und Paranoia werden hier bekanntlich auf Krankenschein behandelt, der auch für Sozialhilfeempfänger und wirtschaftlich Notleidende zu­gänglich ist. Die Redakteu­re von Spiegelbild (und anderer Exemplare aus der «Hochleistungspres­se») müssten sich also nur einen solchen Schein besorgen und sich damit an einen Psychiater ihres Vertrauens wenden. Dann bräuchten sie nicht auch noch Honorare für die ge­druckte Ausgeburt ih­rer Wahnwelt einzufordern, nur um sich einen Irrenarzt leisten zu können. Psychiatrische Hilfe ist in Deutschland wirklich leichter zu bekommen, als über den Umweg der Produktion und des Ver­kaufs von absurden Zeitungen und Ma­gazinen.

Siehe zum Thema auch einen typischen Bericht über die Journalistenzunft hier.

Über den Wahn von Zeitungsverlagen hinsichtlich der eigenen Bedeutung hier

Ein bedeutender Teil der Zeitungen in Deutschland gehört übrigens der SPD, oder sie ist daran be­teiligt. Ausführliches dazu hier.

*

Besinnliches für künftige Wahlentscheidungen

Von Rainer Wendt

Und Vera Lengsfeld

Und anderen

wie z.B. hier

*

Die Nazis schlagen wieder zu

*

Lügenmedien ganz groß

Und alles von unserm Geld

*

Vorsicht in Schweden?

Siehe hier

Und wie soll man das hier bezeichnen: „Reisende in Stockholm werden weiterhin gebeten, sich in der Stadt sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln umsichtig zu bewegen, größere Menschenansamm­lungen zu meiden und in jedem Fall Weisungen der schwedischen Sicherheitskräfte zu befolgen. Besonders während religiöser Feiertage und auf Großveranstaltungen wie Konzerten oder Festivals sind besondere Aufmerksamkeit und Wachsamkeit geboten“ (Stand 7.3.17) Alles bella oder was!?

Siehe auch

hier

hier

hier

*

Blick zurück auf

9/11,

die Wissenschaft,

die Medien,

die Folgen

und was sonst so geschah

und vorgeht

und durchgestochen wird

in der Elite der Führungsmacht unserer abendländischen Wertegemeinschaft.

*

Pizzagate und Trump

Siehe auch hier

hier

hier

hier

*

Real existierender Antipopulismus

*

Im Hoheitsgebiet der ideologischen Traumtänzer

oder

Wem nützt Merkels Putsch?

*

Sado-Maso Ideologie als deutsches Kultur-Gütesiegel

Oder: Politischer Autismus als hochsensible Realitätsverweigerung

Zitat: „Glaubenskämpfe unterschiedlicher islamischer Strömungen auf deutschem Boden, Diskrimi­nierung von orientalischen Christen – echten Flüchtlingen – durch muslimische Wirtschaftsmigran­ten in den Sammelunterkünften, fundamentalistische Parallelgesellschaften, ein stetig wachsender Anti­semitismus unter Muslimen in Deutschland, die allmähliche Ausbreitung der Scharia bis hinein ins deutsche Rechtssystem – für große Teile der politischen und medialen Eliten ist das alles Pipifax und kaum der Rede wert. Hochsensibel und tiefbetroffen reagieren sie hingegen, wenn sie auch nur Mikrosymptome der ihrer Ansicht nach einzig wirklichen Gefahr für die deutsche Demokratie ent­decken: einer «rechten» Gesinnung.„ Weiteres dazu hier.

Noch interessanter ist eigentlich die Frage, in wessen Auftrag und Interesse die wenigen einflußrei­chen Medienbesitzer und -vertreter in Deutschland eigentlich handeln. Und wen sie warum in wel­che Richtung mit ihrem Einfluß manipulieren wollen? Ohne Antworten darauf geben zu können oder geben zu wollen, scheint mir alles andere ein nutzloses intellektuelles Sandkastenspiel.

*

Passend zum obigen Thema ein mediales Suchbild

In Bielefeld existieren zwei größere Tageszeitungen. Das konservative Westfalenblatt und die SPD-nahe Neue Westfälische. Beide berichten Online über eine Auseinandersetzung der Antifa mit der Polizei anläßlich der Blockade einer AfD Veranstaltung.

Hier und hier der Bericht des Westfalenblattes

Und hier sowie hier der Bericht der Neuen Westfälischen.

Aufgabe an den Leser: Wo sind die wirklichen Faschisten?

*

Hätte, hätte

Fahrradkette.

Wer glaubt denn diesen Unfug?

Als hätte die ganze Einwanderungswelle niemand vorhersehen und vorher niemand durch entspre­chende Hilfs- und Gegenmaßnahmen vor Ort oder ortsnah aufhalten können. Als sei sie le­diglich die Folge einer emotional geprägten unglücklichen Augenblicksentscheidung der Kanzlerin gewe­sen. Wem will die Welt denn diesen Unsinn auftischen? Die Dinge waren von langer Hand geplant und vorbereitet. Und Merkel hat nur im rechten Moment die Schleusen geöffnet, damit das Geplan­te losgehen kann, aber nach einer momentanen Fehlentscheidung aussieht. Wer sich den Verdum­mungsjournalismus der Welt antut und womöglich auch noch kauft, ist selbst schuld.

Siehe aber auch hier.

*

Gibt es so etwas wie bösartige Inkompetenz?

Oder ist alles nur eine typisch deutsche Kombination von Gleichgültigkeit und Gründlichkeit?

Entscheiden Sie selbst.

*

Fake-News für den deutschen

Michel

Von ganz oben.

*

Wen wundert es

Wenn jene Europäer, die ihr Hirn noch einigermaßen beisammen haben,

Von der EU

Die Nase gestrichen voll haben.

Mich nicht!



*

Im Land der politischen Traumtänzer

siehe auch hier



*

Politische Pädophilie

Bei Rot Grün

Und das Ende der Demokratie

Bei so viel politischer Infantilität kann man nur noch Hoffnung daraus ziehen, daß die Grünen mit einiger Wahrscheinlichkeit demnächst die 5 % Hürde reißen werden. Also drücken wir den Dau­men, daß es damit klappt und beide ihren politischen Irrsinn woanders ausbrüten können, als in Re­gierungsverantwortung.

*

Merkels alternative Fakten

Fake-News aus der Regierung?

Siehe hier

Siehe auch hier

In einem normalen Land gäbe es einen Misstrauensantrag der Opposition gegen einen Regierungs­chef, der nach einem Attentat mit vielen Toten und Verletzten immer noch eine derartig naive Be­hördengläubigkeit an den Tag legt. Oder - man stelle sich die Reaktion der deutschen Leit-Medien vor, wenn Trump eine solche Falschaussage nachgewiesen werden könnte. „ (Quelle hier)

*

Bayernkurier

redet Klartext über Schweden und Skandinavien.

Zitat: „In der Pariser Tageszeitung Le Monde bringt es der französische Philosoph und Publizist Alain Finkielkraut – er ist Mitglied der Academie Francaise – auf den Punkt: «Eine große Zahl der Neuankömmlinge hat nicht die geringste Absicht, sich an die Sitten und Forderungen unserer Ge­sellschaften auf dem Gebiet der Grundrechte anzupassen.» Der Krieg der Kulturen, heißt das, hat schon begonnen, nicht irgendwo in Afrika oder im Mittleren Osten, sondern in Schweden – und auch bei uns. Die einheimischen Frauen sind seine ersten Opfer. Der Staat lässt es geschehen, in Köln, Hamburg, Stuttgart ebenso wie in Schweden: «Doppelter Verrat» an den Frauen, wie Schwe­dens Ministerpräsident Stefan Löfven so treffend sagt. Vielleicht hat er etwas gelernt. Vielleicht ziehen die Schweden nach dem Schock der Kölner Silvesternacht jetzt Konsequenzen.“

*

Unsere Zukunft liegt auf dem Mars

Grund:

Weil der Irrsinn auf der Erde überhand nimmt.

*

Die Fake-News Cleaner (und die Anthroposophen?)

Seit Monaten rollt eine Säuberungskampagne durch die Medien, die Fake News am laufenden Me­ter produzieren und nun dasselbe dort beklagen, wo sie nicht selbst daran beteiligt sind.

Man befürchtet, dass man mit Fake News Hass, Gewalt und Verwirrung verbreiten könne. Ja, man höre und staune, das ist ein ganz neues, brandaktuelles Phänomen: Mit gezielten Falschmeldungen könne man sogar Menschen beeinflussen, ggf. auch aufhetzen, bis hin zur Manipulation von Wahlen.

Tag für Tag rollen entsprechende Nachrichten und Aufmacher über Fake News wie Militärlaster heran. Man wird erschüttert und entsetzt, man ruft von alleine und bestens angeleitet, nach Zensur, nach Kontrolle …

Der milliardenschwere Privateigentümer dieses „sozialen Netzwerkes“ Facebook sah sich Unge­mach gegenüber bzw. einer wunderbar in Szene gesetzten Nötigung, also Fake News auf höchstem Niveau.

Die Medien, die bisher das Monopol auf Fake News hatte, riefen dazu auf, dass Facebook sich säu­bern müsse. Und die politische Klasse tat dasselbe, selbstverständlich unabhängig und selbstlos: Man fordere den Eigentümer auf, Zensur zu üben oder man werde ihn dazu zwingen. Im ersten Fall kämen die Zensoren von Facebook selbst, müssten also auch bezahlt werden. Im zweiten Fall wer­den die Zensoren vom Staat gestellt und bezahlt.


Facebook hat sich für die Selbstzahlervariante entschieden und hat nun eigene geleaste Zensoren.

Die Firma, die diese Cleaner stellt, heißt: Correctiv und ist so uneigennützig, dass sie von Google, der Deutschen Bank, der Open Society Foundation von George Soros, RTL u.v.a.m. finanziell un­terstützt, also getragen wird. Dieses uneigennützige Unternehmen hat Fantasie, seinen Orwell wirk­lich gelesen und beruft einen Haufen von Leuten in ein Gremium, das doch wirklich „Ethikrat“ ge­nannt wird. Orwell hätte sich über diese Wortschöpfung gefreut. In diesem „Ethikrat“, das ist kein Fake, sitzen so uneigennützige Leute wie

Sie sehen also: Hier ist Ethik, Ihre Meinung in professionellen, gut geübten Händen.“

(Ende des Zitats aus den Nachdenkseiten. Weitere interessante Details dazu auf den Nachdenkseiten.)

-

Anmerkung JWG: Da sind schon die richtigen Blogwarte beisammen. Und Anthroposophen ste­cken, - wer hätte das gedacht? - wenn man entsprechenden online Verlautbarungen von Correctiv folgt, anscheinend mit ihrem Geld wieder einmal mitten drin in diesem beeindruckenden Aufgebot «freier Geister» und Orwellenthusiasten zur Ein­führung des Überwa­chungsstaates mit seiner pas­senden Ethik und da­zugehöriger Gedankenpolizei. Nachdem schon die Neostasi von Frau Kahane massiv in den Genuß anthroposophischer Gunst geraten ist und sich kraftvoller «anthroposophi­scher» Förderung erfreuen darf. Es gibt eben tausend Wege, Steiners Anthroposophie in einen ide­ellen Schweinestall zu verwandeln. Und von allen wird Gebrauch gemacht, denn jeder Jeck ist an­ders. Da möchte möchte eben auch mancher geistig verirrte Anthroposoph an der Stelle von Stei­ners sozialer Dreigliederung im schönen Merkelonien (Wimmer) doch lieber ein Orwell­sches Toll­haus etablieren. Eine Gedanken- und Denun­ziationspolizei für die passen­de Ethik bietet sich ja ge­radezu an anläßlich Stei­ners Philosophie der Freiheit – oder? In der il­lustren Gesellschaft von so edlen und «freien Geistern» wie So­ros, Microsoft, Google, Deutsche Bank etc und den lei­tenden Redakteuren sogenannter «Qualitätsmedie­n». Be­kannter «Qualitäts­medien» wie Focus, Zeit, Stern, Spiegel. Ge­nau jener Des­informations- und Het­zinstanzen oder Re­gierungshofberichterstatter einer winzigen reichen Minder­heitenclique mit dem bisherigen Monopol auf Fake-News, von denen man auch als Anthro­posoph gründ­lich und endgül­tig die Nase voll hat. Und die bestimmen jetzt unter hilfreichem Schulterklopf­en von Anthroposo­phen und der Amateur­stasi und Denunziantentruppe von Frau Kahane bei Face­book dar­über, was Wahr­heit ist und was nicht, und wer seine Meinung äußern darf und wer nicht.

So wie hier sieht es dann nach der Zensur der Wahrheitsinstanz aus, wenn die Wahrheit bei Face­book mit anthroposophischer Hilfe richtig herausgefiltert worden ist.

Oder wie hier: „So wurde die Seite von «xy Einzelfall» auf Facebook und auf Twitter gesperrt. Sie postete nur Presse- und Polizeiberichte. Das ist nicht mehr nur mangelnder Respekt vor der Mei­nungsfreiheit, das ist knallharte Zensur. Hier sollen Bürger gehindert werden, sich anhand von Fak­ten eine Meinung bilden zu können, weil die mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht der Regierungs­meinung entsprechen würde. „ (Vera Lengsfeld)

Oder hier: „Mitglieder der AfD ... müssen damit leben, dass Linksradikale die Mitarbeiter von Gast­stätten oder Hotels bedrohen, die es noch wagen, ihnen Versammlungsmöglichkeiten zu bieten. Sie müssen es ertragen, dass ihre Nachbarschaft von linksradikalen «Aktivisten» per Handzettel im Briefkasten oder Poster im Flur darüber «aufgeklärt» wird, neben einem Mitglied der AfD zu woh­nen, mit der Aufforderung, sich zu «wehren». Wie? Indem der gerechte Bevölkerungs-Zorn dafür sorgt, dass die Angeprangerten aus ihren Wohnungen geworfen werden? Indem man dafür sorgt, dass sie nicht mehr in Hotels unterkommen oder Restaurants besuchen können? Wenn Lehrer erfah­ren, dass Eltern von Schülern bei der AfD sind, kommt es schon mal zu Aufforderungen, sich für seine Eltern zu schämen. Das ist Realität in Deutschland. Protest dagegen gibt es selten. Kein Jour­nalist ist bisher auf die Idee gekommen, von Rassismus gegenüber der AfD zu sprechen oder we­nigstens daran zu erinnern, dass die gegen die AfD praktizierten Methoden zum Handwerk der düs­tersten Zeit in unserer Geschichte gehören.“ (Vera Lengsfeld)

Die Bundesbürger bedanken sich ganz herzlich auch bei einigen Anthroposophen dafür, dass es so weit gekommen ist. Sie haben es mit Steiners Weltanschauung wirklich weit gebracht! Bis hin zu Zensur, Abschaffung der Meinungsfreiheit und massiver Gewalt gegen Bürger, die ihr selbstver­ständliches Recht auf Meinungsfreiheit wahrnehmen, oder eine Parteiversammlung abzu­halten. Wahrscheinlich würden sie Steiner selbst heute auch auf Facebook sperren lassen, falls er sich zu unangenehmen politischen Fragen nicht politisch korrekt äußern sollte, wie in der Zeit des ersten Weltkrieges und danach.



Wie heißt es bei Correctiv (Stand 01.03.17) über dieses Engagement: „Warum engagiert sich die GLS Bank für Qualitätsjournalismus? Auch darum geht es in einem einleitenden Beitrag von Lukas Beckmann, Vorstand der GLS Treuhand: Information und Kommunikation sind tragende Säulen je­der demokratischen Gesellschaft. Durch sie entsteht ein gemeinsamer öffentlicher Raum für die in­dividuelle und gesellschaftliche Urteilsbildung.“ Nähere Details dazu, warum die GLS-Bank das Correctiv-Projekt unterstützt erfahren Sie laut Auskunft Correctiv hier.

Manche Anthroposophen sind schon sehr zu­kunftsorientiert. Wie gesagt: jeder Jeck ist anders und jeder hat seine persönliche Art aus Steiners Anthroposophie nach Kräften ein Narrenhaus oder einen ideologischen Schweinestall zu ma­chen. Vielleicht wird hier auch schon nach dem Motto ge­handelt: Wes Brot ich ess, dess Lied ich sing? Vielleicht sollten sie sich ein wenig mehr um so etwas kümmern und nicht nur um die brüderliche Stasi von Frau Kahane und die Edelzensur Cor­rectiv. Denn was dort bei Epoch­times berichtet wird (siehe auch hier), ist (auch) unmittelbare Folge jener großzügig anthroposophisch geförderten flächendeckenden Denunziations- und Hetzkampa­gnen von Frau Ka­hane und Konsor­ten aus dem linksfaschistischen Denunziations und Überwa­chungslager gegen An­dersdenkende. Hetzkampa­gnen z. B. gegen eine Partei, deren Legitimi­tät als politische Partei übri­gens außerhalb jedes Zweifels steht. Es sei denn, die an­throposophischen För­derer von Frau Kahane und ihren Gesin­nungsgenossen maßen sich zusam­men mit den derart Geför­derten an, selbst darüber zu be­finden, was in diesem Lande legitim und le­gal ist und was nicht. (Sie­he zum Thema Totalita­rismus auch hier.)

Stei­ner würde sich jedenfalls, wenn er könnte, bei so viel an­throposophischer Dummheit (?) und/oder Realitätsverweigerung (?) oder anthroposophi­schem Op­portunismus (?) oder allem zusam­men (?) im Grabe umdrehen.

*

Blick auf die Leit-Medien in der Hand einer extremen Minderheit

Wem dient also die deutsche Gedankenpolizei?

*

Auch Linksfaschisten

Können eindrucksvolle wissenschaftliche Leistungen an Hochschulen vorweisen.

*

Die Meßlatte seriöser Berichterstattung

Oder

Was mit Amazon alles so geht.

Und warum die öffentlich Rechtlichen ihrem hervorragenden Ruf als Lügenmedien erster Klasse immer wieder gerecht werden.

Hier geht die Angelegenheit per Anwalt weiter.

Und in der Tat „geht es primär gar nicht um Gutjahr oder gar um dessen moralische Verurteilung. ... Was ... vielmehr interessiert: Sollte irgendwer, ob Gutjahr oder sonstwer, bezüglich beider Anschlä­ge vorab irgend etwas gewusst, geahnt oder eine Andeutung erhalten haben, dann sind die offiziel­len Versionen dieser Attentate falsch. Und das allein ist von Interesse. Nur deshalb ist die Frage der zufälligen Anwesenheit überhaupt von Belang.“ (Zitat Compact)

Daß so eine Frage überhaupt zu beantworten ist, ist schon ein Riesenhammer. Und der noch weit größere Hammer ist, daß alles getan wird, damit solche Fragen gar nicht erst öffentlich gestellt wer­den.

Man kann jedem das Buch von Wisnewski also nur empfehlen, der etwas über Hintergründe erfah­ren möchte.

*

Wer im Glashaus sitzt

Sollte doch hin und wieder auch mal ganz offen etwas über die eigene Nazivergangenheit berichten,

und sich nicht nur auf seinen wohl verdienten Lorberen als Lügenpresse und Zeitungshure gekaufter Journalisten ausruhen.

*

Staatlich gesponserter Linksfaschismus

*

Untergang der Titanic

Wer kann, verläßt rechtzeitig das sinkende Schiff.

Muttis Wohlfühlland kommen mit enormen Steigerungen von 400% die Millionäre abhanden.

Warum bloß?

*

Neuer Zivilisationsansatz: Abschied von der Vernunft

oder

Ideologischer Abgesang auf die Wissenschaft

Durch ihre pseudowissenschaftlichen Feinde,

Und der Ersatz von Wissenschaft durch erzwungene Glaubenssysteme und Ideologie.

Wie sagte doch Steiner seinerzeit für die nahe Zukunft voraus: „Früher war eine Tyrannis dadurch da, daß gewisse Menschen eine Zeitlang verpflichtet waren, nur dasjenige für wahr zu halten, was Rom anerkannte. Die Tyrannis wird viel größer sein, wenn die Zeit kommen wird, wo nicht dasjeni­ge, was der Philosoph entscheidet, nicht dasjenige, was der Wissenschafter entscheidet, Grundlage des Glaubens sein wird, sondern dasjenige, was die Organe jener okkulten Brüderschaften zu glau­ben erlauben werden: daß in keines Menschen Seele etwas anderes geglaubt werde, als was von je­ner Seite vor­geschrieben wird zu glauben, daß von keiner Seite andere Usancen in der Welt einge­führt werden, als was von jener Seite vorgeschrieben wird. Das streben jene Brüderschaften an. Und es ist ein naiver Glaube mancher Idealisten - womit nichts gegen die Idealisten gesagt werden soll, Idealismus ist in jedem Fall eine gute Eigenschaft -, wenn gemeint wird, die Dinge seien nur vor­übergehend, die da angestrebt werden, und würden wieder aufhören, wenn der Krieg [WK I, JWG] aufgehört hat. Der Krieg ist nur ein Anfang von alledem, wozu, wie es charakterisiert worden ist, die Dinge hintendieren. Und die Möglichkeit, über diese Dinge hinauszukommen, liegt doch nur im klaren, richtigen Verstehen desjenigen, was ist; alles üb­rige taugt nicht. Daher wird es schon, wenn man es auch von gewisser Seite her nicht gern hören und sehen wird und seine Maßregeln dagegen ergreifen wird, immer Menschen geben müssen, wel­che auf die ganze, volle Intensität desjenigen, was geschieht, wirklich hinweisen, welche sich nicht abschrecken lassen, hinzuweisen auf die gan­ze, volle Intensität desjenigen, was geschieht.“ Rudolf Steiner Das Karma der Unwahrhaftigkeit, GA, 174, S. 242

Es kann nicht mehr lange dauern, bis es definitiv so weit ist.



*

Wenn die ganz großen Demokraten

Mit Fake-News auf Stimmenfang gehen und

Sinnfreie Texte auswerfen, dann entstehen interessante psychologische Perspektiven.

Denn: „Wenn Martin Schulz etwas Intelligentes sagen würde, dann wären Intelligenztests in ihrer Validität widerlegt.

Anders formuliert: “Wenn Aussagen einzig zu dem Zweck erfunden werden, Dritte zu diskreditie­ren, dann liegt zum einen eine moralische Unreife vor, zum anderen muss beim Erfinder die Über­zeugung vorhanden sein, dass es ein Leichtes sei, die Deutschen mit affektiven Leerformeln und auf der Grundlage eines gemeinsamen Feindes zu bündeln. Das kann Martin Schulz jedoch nur denken, wenn man den durchschnittlichen Deutschen für jemanden hält, der ihm intellektuell unterlegen ist, was ein Volk der quasi-Dementen voraussetzt.“

*

Sprachmüll aus der Uno

*

Legaler rassistischer Hate-Speech à la Germany.

Was sagen denn die Nazi-Sucher und Denunzianten von Tante Amadeo dazu?

Sie müßten doch begeistert sein.

*

Über allerliebste Fake-News vom ZDF

betreff: böser Putin

werden Sie hier unterrichtet.

*

Letzte Neuigkeiten von König Donald,

Von schwarzen Kassen,

dem staatlich organisierten amerikanischen Rauschgifthandel

und den intellektuellen Prostituierten in den Medien

hier zu lesen.

Am besten lesen Sie das hier gleich imAnschluß.

Und das hier.

*

Die Eingeborenen von Merkelonien.

Die Bundeskanzlerin geht jetzt einen Schritt weiter. Sie schafft das «deutsche Volk» eigenmächtig ab. Wie die Äußerungen der Bundeskanzlerin seit einiger Zeit deutlich machen, geht sie gezielt vor. Unsere Gesetze fegt sie beiseite, denn das «deutsche Volk» sind nun mal die «deutschen Staatsbür­ger» und nicht alle Menschen, die sich auf dem Territorium Deutschlands aufhalten.

Aber wer weiß es denn? Vielleicht wird «Deutschland» durch diese Dame abgeschafft. Anders kann man nicht werten, was die Bundeskanzlerin vor wenigen Tagen auf dem CDU-Landesparteitag in Mecklenburg-Vorpommern von sich gegeben hat. „ Willy Wimmer hier

*

Deutsche Dummies oder Ignoranten?

Entscheiden Sie selbst.

*

Der mediale Manipulationsapparat schlägt zurück.

Ohne Argumente, und führt sich selbst vor,

im naiven Glauben, das reiche dem Leser.

Näheres dazu hier

Amazon scheint übrigens ein neues Geschäftsfeld entdeckt zu haben.

*

Der deutsche Doofi und die politische Korrektheit

hier

Der Erfolg der deutschen Regierung hier erläutert von Willy Wimmer.

*

Die Fälscher vom Dienst

haben wieder ganze Arbeit geleistet.

Hier kann man sich gegen manchen von ihnen wehren.

Hier auch.

*

Trump und die Medien

Dieser populistische Zerstörer von Aufklärung und Demokratie hat tatsächlich Teile der Presse aus­gesperrt, heulen die Medien.

Was für ein Skandal!!!! – Ungeheuerlich!!!!

Saubeutel, blöder …. !!!!!

Und wie sieht`s bei Mutti unterm Teppich aus?

Schaun wir mal

hier

hier

hier

hier

Ach du Sch....!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

(Da hat doch tatsächlich mal einer direkt nachgefragt, wie Mutti es so macht, wenn sie die Edel­prostis der sogenannten vierten Gewalt einkaufen geht, und wer zu diesen gekauften Hofberichter­stattern dazugehört.)

*

Ein Blick nach Italien

ist manchmal auch sehr erhellend hinsichtlich der Zustände in Deutschland.

*

Immer de bösen Russen

Wenn wir die nicht hätten und all die schönen Fake-News von Politikern.

*

Wenn das Fernsehen gefilmt wird,

wird es ungemütlich.

*

Machet die Schleusen auf

und die Tore weit,

dann schnell her mit dem Wahlrecht,

weg mit der Toleranz

und die nächste Wiederwahl ist in trockenen Tüchern.

*

Neue Chronik über Trump und den Deep State

Gibt es hier zu lesen.

*

Über sieben Brücken muß man geh`n?

Manchmal tut es auch nur eine, nämlich die Atlantikbrücke.

Hier können Sie nachlesen, wer vor allem von deutschen Journalisten über diese Brücke geht und für deutsche Zeitungen und Öffis Meinung, und manchmal auch als «young leader» in deutschen Parteien für Amerika Politik macht.

Alte Strippenzieher wie Henry Kissinger, Madeleine Albright, Zbigniew Kazimierz Brzeziński und John Kornblum können jenseits des Atlantiks so manche Tür öffnen. Die Berichterstattung ist dann auch entsprechend und zeichnet hier ein Bild von den USA, wie es diese marchiavellischen Macht­politiker sehen wollen. Die CIA dürfte bei jedem Treffen dieser Journalisten mit amerikanischen Politikern, Wissenschaftlern und Militärs immer mit am Tisch sitzen.

Es gibt sicherlich nicht ganz viele Korrespondenten, die sich der freundlichen Inanspruchnahme des US-amerikanischen Geheimdienstes und seiner Tarnorganisationen entziehen können. Schon gar nicht solche Journalisten, die sich schon hier in Deutschland der, nennen wir es etwas zu freund­lich: Überzeugungsarbeit, der Herrschaften der Atlantikbrücke unterwerfen.“

Etwas Hintergrundwissen hier hilft manchmal sehr beim Verständnis absurder Meinungen und Fa­ke-News in Zeitung, Rundfunk und Fernsehen, und ebenso verrückter politischer Entscheidungen. (Siehe auch hier )

*

Die DDR war schlimm

Deutschland von heute ist vielfach schlimmer

*

Der real existierende amerikanische Orwellstaat und Trump

Hier bei den Nachdenkseiten

Zitat daraus: „Trump hatte Michael Flynn, pensionierter Drei-Sterne-General, zu seinem Nationalen Sicherheitsberater ernannt. Was ihn verdächtig machte, waren nicht seine Kriegserfahrungen.

So wissen die Medien unisono zu berichten: «Seit geraumer Zeit schon steht er im Verdacht, zu enge Kontakte nach Moskau zu pflegen. Er trat unter anderem als bezahlter Experte im staatsnahen russischen Fernsehsender Russia Today auf und saß während eines Galadinners neben Präsident Wladimir Putin. Wiederholt trat Flynn dafür ein, die Beziehungen mit Russland zu verbessern …» (SZ vom 14.2.2017)

Die ersten Verdächtigungen haben Zickenformat, der letzte «Vorwurf» dafür Orwell-Qualität.

Seitdem Flynn Teil des Wahlkampfteams von Trump wurde, wurde er überwacht und abgehört. Nicht vom russischen oder nordkoreanischen Geheimdienst, sondern von den eigenen Sicherheits­behörden. Dazu gehörten auch mehrere Telefongespräche mit dem russischen Botschafter in den USA, Sergej Kisljak um den 29.12.2016 herum. Diese Informationen ließ man der Washington Post zukommen, die ihren Part hervorragend spielte. Sie fragte nach, ob in den Gesprächen die Sanktio­nen gegen Russland eine Rolle gespielt haben, was dementiert wurde. Die Falle schnappte zu und der letzte Akt begann: Man drohte die Telefonprotokolle zu verschriftlichen, die wohl das Gegenteil bewiesen hätten. Man war am Ziel angekommen: Michael Flynn musste von seinem Amt zurücktre­ten.

Wie in 1984 stellt niemand in den Medien die Frage: Wie kann es sein, dass Gespräche mit dem russischen Botschafter in den USA abgehört werden? Warum werden Erkenntnisse der Sicherheits­behörden an embedded Zeitungen weitergegeben? Wer entscheidet, wo und wann man «undicht» ist?“

*

Deutschlands Problem

Mit der Aufrichtigkeit

Mit den Tatsachen

Mit der Menschlichkeit

Mit der Ideologie

Mit der Heuchelei

Mit den Sonntagspredigten

Mit den hohlen Phrasen

*

Bassam Tibi über die seltsamen

linksgrünen und islamistischen Allianzen

bei den Feinden und Zerstörern Europas.

*

Bilderberger und die Katastrophen

Über die wirklich Mächtigen auf dem Globus und ihre Marionetten in den Regierungen.

Siehe hier, hier, hier, hier, hier, hier

*

Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Demokratie-Management durch Soft Power-Techniken
Vortrag von Prof. Rainer Mausfeld

im Rudolf Steiner Haus Hamburg

hier als pdf Transkript

und hier als Film



*

Muttis moderate Rebellen in Aleppo

Im Auftrag westlicher Werte und der Lügenmedien.

„Diese Phase des Konflikts in Syrien stellt bloß, dass die Mainstreammedien seit fünfeinhalb Jahren gelogen haben. Im Grunde haben sie die Fortsetzung des Elends und Leids der Syrer gewährleistet. Anders ausgedrückt, lebten die rund 110.000 Zivilisten, die Ost-Aleppo verließen in der Hölle. Die­se Hölle wurde von diesen Medien aufrechterhalten, unterstützt und befördert. Mein erster in Hana­no gewonnener Eindruck brachte mich den Tränen nahe. Die Bewohner, die buchstäblich 48 Stun­den zuvor befreit worden waren, kamen auf die Straßen und dankten uns. Sie hatten nicht verstan­den, dass unter uns Mitglieder der Mainstreammedien waren, von denen die meisten wegen der Bei­hilfe zu Kriegsverbrechen strafrechtlich verfolgt werden sollten.“

Da könnten sie Mutti gleich dazunehmen!

Siehe dazu auch hier, wie man sich im Westen schon 1986 den Umsturz in Syrien vorstellte.

Zitat daraus: „Die CIA stellte 1986 auch das gewünschte Ergebnis der Destabilisierungskampagne in Aussicht.

„Unserer Ansicht nach wäre den Interessen der USA am besten mit einem sunnitischen Regime gedient, das geschäftlich orientierte Gemäßigte kontrollierten. Diese würden die Notwendigkeit westlicher Hilfen und Investitionen erkennen, um Syriens Privatwirt­schaft wiederaufzubauen und dadurch den Weg zu einer stärkeren Bande mit westlichen Regierungen zu öffnen.“ (S.24)

Erneut wird klar: Merkel, Schulz und Co. können sich ihr Gefasel von der „westlichen Wertege­meinschaft“ in die Haare schmieren…“

Siehe dazu auch Heise Online hier



*

Stalin läßt grüßen

Merkel und der neue Siedlungsraum in Europa.

Siehe dazu auch hier

*

Warum ist Erich von Däniken eher ein Wissenschaftler als viele, die auf Lehrstühlen für Gender Studies, aber auch für Medienwissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft, Kultur­wissenschaft oder Pädagogik an Universitäten und Fachhochschulen sitzen?“

Antwort hier

*

Wie vertraut das alles klingt

Wie in Deutschland die Meinungsfreiheit verfolgt wird.

Siehe dazu auch hier, hier, hier, hier hier und hier, hier, hier und hier geht es fortlaufen weiter mit unserem Recht auf freie Meinung und Demokratie.

Passend zum Thema auch der Beitrag hier.

*

Neuigkeiten von der Fake-News-Front

*

Auf dem Weg in die Tyrannei der Bruderschaften

Früher war eine Tyrannis dadurch da, daß gewisse Menschen eine Zeitlang verpflichtet waren, nur dasjenige für wahr zu halten, was Rom anerkannte. Die Tyrannis wird viel größer sein, wenn die Zeit kommen wird, wo nicht dasjenige, was der Philosoph entscheidet, nicht dasjenige, was der Wissenschafter entscheidet, Grundlage des Glaubens sein wird, sondern dasjenige, was die Organe jener okkulten Brüderschaften zu glauben erlauben werden: daß in keines Menschen Seele etwas anderes geglaubt werde, als was von jener Seite vor­geschrieben wird zu glauben, daß von keiner Seite andere Usancen in der Welt eingeführt werden, als was von jener Seite vorgeschrieben wird. Das streben jene Brüderschaften an. Und es ist ein naiver Glaube mancher Idealisten - womit nichts gegen die Idealisten gesagt werden soll, Idealismus ist in jedem Fall eine gute Eigenschaft -, wenn gemeint wird, die Dinge seien nur vorübergehend, die da angestrebt werden, und würden wieder aufhören, wenn der Krieg [WK I, JWG] aufgehört hat. Der Krieg ist nur ein Anfang von alledem, wozu, wie es charakterisiert worden ist, die Dinge hintendieren. Und die Möglichkeit, über diese Dinge hinauszukommen, liegt doch nur im klaren, richtigen Verstehen desjenigen, was ist; alles üb­rige taugt nicht. Daher wird es schon, wenn man es auch von gewisser Seite her nicht gern hören und sehen wird und seine Maßregeln dagegen ergreifen wird, immer Menschen geben müssen, wel­che auf die ganze, volle Intensität desjenigen, was geschieht, wirklich hinweisen, welche sich nicht abschrecken lassen, hinzuweisen auf die ganze, volle Intensität desjenigen, was geschieht.“

Rudolf Steiner Das Karma der Unwahrhaftigkeit, GA, 174, S. 242

Was Steiner wohl zu unseren heutigen Hetz- und Lügenmedien und deren Verhältnis zur Wahrheit und zur Politik, zu Krieg und Frieden sagen würde? Und was er zum «wahrhaftigen» Verhalten sei­ner eigenen heutigen Anhänger in diesen Angelegenheiten sagen würde.

Siehe zu diesem Thema auch die verschiedenen Artikel beim Fassadenkratzer über die Geheimge­sellschaft Skull and Bones und die amerikanische Regierung, oder über Islam und die Flüchtlings­krise in Deutschland.

In Deutschland sind wir jedenfalls auf gutem Wege, das von Steiner angegebene Ziel der gegneri­schen Bru­derschaften dau­erhaft zu erreichen, nachdem es in unserem Land zweimal (in der Nazizeit und in der DDR) damit nur temporär funktioniert hat. Diesmal soll es unter Merkel und der SPD besser klappen mit dem staatlich vorgegebenen Glauben, dem Orwellschen Neusprech und seinen entspre­chenden verordne­ten Usancen. (Wie das Internetportal Kath.net hier berichtet, sind die fran­zösischen Sozialisten uns in mancherlei Hinsicht schon etwas voraus.) Und damit diesmal auch wirklich etwas daraus wird, dafür wird in Deutschland auch von anthroposo­phischer Seite kräftig mitgehol­fen durch tatkräftige Unterstützung tätig sein wollender, potenter, aber offensichtlich un­wissender Sym­pathisanten, die Steiners Impulse gründ­lich mißverstanden ha­ben, und glauben, der Denunzian­tenstadel der linksfaschistischen neuen und alten Stasi von Frau Kahane in Form der Amadeo Anto­nio Stiftung, verfolge irgend welche anthro­posophieverwandten oder -kom­patiblen Ziele. Siehe dazu hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier hier und hier.

Offen­sichtlich haben auch Anhänger der Anthroposophie grosse Pro­bleme damit, das Ge­meinsame am Links- und Rechtsfa­schismus zu erkennen, und glauben, weil je­mand gegen ver­meintliche Rechte und Merkelkritiker und Kritiker der Merkelschen Flüchtlings­politik agitiert und sie als Nazis oder Rassisten oder ein­fach nur als AfD-Sympathisanten denunziert, er sei ein natürli­cher Freund und Verbündeter von Demo­kratie, Frei­heit, Men­schenwürde und Anthroposophie, aber kein spie­gelverkehrter Rechtsfa­schist, was er in Wirklich­keit ist. Ge­gen die oftmals sprichwörtliche Dumm­heit von anthroposo­phischen Anhän­gern ist eben auch kein Kraut gewach­sen, das mußte Steiner auch in den o.g. Vor­trägen zu seinem Bedauern wiederholt feststel­len.

Wie gesagt, offensichtlich weitestgehend un­terbelichtet und blind für Steiners Intentionen, für die politische Wirklichkeit in unserem Land und die Wirklichkeit dessen, was Frau Kahane und ihre Organisation mit Regie­rungs- und Anthroposophenunterstützung und Unterstützung potenter Spen­der als neue Stasi und Schnüffelinstanz gerade anzettelt. Mit solchen Anhängern Steiners ist defini­tiv nicht im Interesse Steiners sozialer, politischer und geistes­wissenschaftlicher Impulse zu rech­nen. Die Brü­der zur anderen Seite werden sich hingegen herzlich freuen über so viel anthroposophi­sche Unbe­darftheit, Narretei, Wirklichkeitsblindheit und aktiven Beistand.

Wenn Sie also bei aller Depression wieder einmal recht heiter sein und sich kaputt lachen wollen, dann lesen Sie, was Anthroposophen hier zu dem Thema zu sagen haben und vergleichen Sie es nur einmal mit den Literaturhinweisen hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. Mitten drin, so werden Sie feststellen, mitten drin in dieser ganzen Mischpoke aus staatlichen, halbstaatlichen und medialen Gesinnungsschnüfflern und De­nunzianten, alter und neuer Stasi, sogenannter Lügenpresse, Geheimdiensten, linken Haßpredigern, Deutsch­landhassern, schwarz vermummten Linksfaschisten und Demokratie- und Freiheitszerstö­rern tum­meln sich ein paar offensichtlich verirrte anthroposophische Finanzleute, drehen ein ganz großes Rad und sorgen dafür, dass dieser un­sägliche Laden gegen Aufklärung, Meinungsfreiheit, demo­kratische Grund­rechte und Freiheit fi­nanziell gut ge­schmiert wird und rund läuft, und verpas­sen Frau Kahane in ihrer unbe­schreiblichen Naivität auch noch einen öf­fentlichen Persilschein, als gin­ge sie das ganze drum her­um nichts an, und als wüßten sie von all dem und seinen Folgen nichts. Als jemand, der sich selbst zu Steiners Anthroposo­phie hingezogen fühlt möchte man sich nur noch schämen und schütteln anges­ichts vergangener und zukünftiger Op­fer dieser staatlich un­terhaltenen Gesinnungsschnüffelei und Meinungsdiktatur. Vor allem aber ange­sichts des­sen, was im Namen Stei­ners heu­te auf staatlicher und halbstaatlicher Ebene alles möglich ist. Aus lauter Dumm­heit hof­fentlich nur, und nicht mit üble­ren Absichten.

*

Auch mal etwas Positives

Der Versuch, den Parlamentsvorbehalt gegenüber einer Kriegsbeteiligung der Bundeswehr auszuhe­beln, ist vorerst auf Eis gelegt. Vorerst!

Es wird also noch etwas dauern, bis der amerikanische Präsident über unsere Armee genau so verfü­gen kann, als wäre es die eigene.

Ein Kommentar von Willy Wimmer dazu hier.



*

Geschäftsmodell Stasi, Denunziation und angeblicher Kampf gegen Rechts auf unterstem, linksfa­schistischem Niveau.

Für Nachschub kann man beliebig sorgen, damit das Geschäft nicht ausgeht.

Siehe zum Thema hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier

Man kann nur heilfroh sein, daß ein Anthroposoph sich an abartigen Geschäften mit dieser Stasi von einst und heute nie und nimmer geschäftlich beteiligen würde.

Höchstens andere.

*

Tribunal gegen den gesunden Menschenverstand

Frage: Wer schaut sich diese staatlich verordnete Gehirnwäsche eigentlich noch freiwillig an?

Weitere Beispiele für grossflächige Gehirnwäsche sind hier aufgeführt.

*

Auf dem Weg in den Bürgerkrieg

Es geht los in Europa.

Frankreich macht den Anfang und kommt mit jedem Tag weiter damit voran.

Ohne, daß wir vom medialen Mainstream in Deutschland viel davon zu hören bekommen.

Wann ist Deutschland so weit?

Aus der Presse und dem deutschen Fernsehen werden wir es nie erfahren, denn die propagieren wie schon zu Zeiten des Gröfaz bis zum Tag des definitiven Untergangs den Endsieg, bzw. daß wir das schaffen. Die realistischen Chancen darauf waren damals und sind heute gleich Null, und die dies­bezüglichen Nachrichten und Politikerverlautbarungen, wie schon die entsprechenden Wochen­schau-Meldungen beim Gröfaz, alles auch nur Fake-News.

Zur Lage in Frankreich siehe auch hier und hier. Und hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier etwas aus Schweden (Örebro, Stockholm und anderswo), auch einem Land der offenen Arme. Zu Europa allgemein siehe hier.

*

Schweigende Bildung

Besonders die sog. Gebildeten Schichten sind anfällig für die Illusion des Informiertseins. Diese Schichten sind aus naheliegenden Gründen in besonderem Grade durch die jeweils herrschende Ideologie indoktriniert – das war im Nationalsozialismus nicht anders als heute; sie sind durch ihre schweigende Duldung ein wichtiges Stabilisierungselement der jeweils herrschenden Ideologien.“ (Rainer Mausfeld)

Was Mausfeld damit sagt, ist: Die sogenannten «Gebildeten» gehören als pseudoinformierte Grup­pe eigentlich zu den allerdümmsten Mitläufern und opportunistischen Unterstützern von Unrechts­regimen, wie die Hitlerdiktatur und die DDR und deren Ende zeigten. Wie die Eroberungs- und Re­gime-Change-Kriege der sogenannten «westlichen Wertegemeinschaft» im nahen Osten mit ihren fürch­terlichen Folgen ebenfalls zeigen. Und, so darf man hinzufügen: Wie Merkels so­genannte Flüchtlings­krise und das nahende Ende der Demokratie jetzt wieder zeigen. Das Ende der Merkel­krise und der De­mokratie haben wir in ihren letzten Zügen erst noch vor uns. Und wir ver­danken sie ganz we­sentlich dem opportunistischen Mitläufertum von verblöde­ten, scheininfor­mierten Gebilde­ten, die sich selbst irrigerweise für gut unterrichtet halten.

Zu welchen absurden Narreteien sich diese abgestumpfte, schweigende Bildung in Dresden hinrei­ßen ließ, können Sie hier nachlesen. Längeres Zitat daraus:

In Deutschland „demonstriert die Politiker-Kaste gerade eindrucksvoll, wie leicht es sich auf der Nase des Volkes rumtanzen lässt, ohne dass man auch nur ansatzweise ernstzunehmenden Wider­stand befürchten muss. Da werden in Dresden drei Schrottbusse vor der Frauenkirche aufgestellt. Dieses «Kunstwerk» soll «Aleppo nach Dresden holen« und ein «Hoffnungszeichen setzen». Hoff­nung wofür? Die Frage ist berechtigt, hat sich doch herausgestellt, dass genau solch eine Barrikade von einer islamistischen Terrormiliz in Aleppo errichtet wurde.

Der «Künstler» Manaf Halbouni, ein Syrer, hat ein weiteres sehr interessantes «Kunstwerk» ge­schaffen: Eine Landkarte, auf der er die Eroberung Europas durch den Islam darstellt!

Ergänzt wird die «Kunstinstallation» vor der Frauenkirche von «Flüchtlingsgräbern» in Form von Fotomatten, welche nun den Boden des Theaterplatzes zieren. Gedacht werden soll ertrunkener Menschen, die freiwillig, teilweise aus sicheren Ländern kommend, eine riskante Überfahrt übers Mittelmeer bezahlt hatten, um ins Sozial-Paradies Deutschland zu gelangen.

Dies alles geschieht vor und um den 72. Jahrestag der Bombardierung Dresdens. Um jeder Kritik den Wind schon im Vorfeld aus den Segeln zu nehmen, konstatierte der Dresdner OB Hilbert, dass Dresden schließlich keine unschuldige Stadt sei. Statt angemessene Trauer erleben wir hier wieder einmal die Nazikeule und die Verharmlosung der Flüchtlingskrise. Ein paar vereinzelte Demons­tranten begehren auf, den Rest interessiert es nicht.

Empathie ist sicher eine ehrenwerte Sache, nur frage ich mich, wo denn die Empathie im Falle der Terroropfer vom 19. Dezember geblieben war? Oder bei den Opfern des Axt-Attentates. Diese Op­fer haben samt und sonders bis heute kein Gesicht bekommen, die «Trauer» der Volksvertreter war so «groß», dass sie sich genötigt sahen, Mitte Januar mal eine Schweigeminute in ihrer Schwatzbu­de abzuhalten.“ (Zitat Ende)

Hier ist noch nicht einmal die Rede davon, daß die Katastrophe von Aleppo wesentlich ein Werk des Westens war, allen voran der Amerikaner mit ihrem Umsturzversuch in Syrien, der maßgeblich von der Merkelregierung mitgetragen wurde und weiterhin wird. Merkels Aufruf an die Syrer, nach Europa und Deutschland zu fliehen und das Land damit, mit dem Bevölkerungsverlust, zu destabili­sieren, ist der eine, strategisch kalkulierte Teil dieses Umsturzversuchs. Der andere die Unterstüt­zung und Waf­fenlieferungen für die Dschihadisten und andere Kriegsparteien, mittels derer sie Aleppo terrorisierten und die Men­schen in weiten Teilen Syri­ens verjagten. (Siehe dazu etwa hier, hier, hier, hier und hier.) Das Dres­dener Mahnmal kann also allen­falls symbolisch die monströse politische Brutalität und Menschen­verachtung, die Verlogen­heit und Heuchelei der Natostaaten und der Merkelregierung zum Aus­druck bringen. Perverser, möchte man sagen, läßt sich die unheilvolle deutsche Geschichte und die Totalverblödung der sogenannten «Gebildeten» für Propagandazwecke der Nato kaum noch instru­mentalisieren und in Szene setzen.



Siehe dazu auch hier und hier.

Ein anderer Blick auf intellektuelle Bettvorleger und Opportunisten siehe hier.

*

Zum kommenden Bürgerkrieg in den USA

Willy Wimmer hier und hier.

In den obersten Etagen findet der amerikanische Bürgerkrieg zwischen den Kriegstreibern des tie­fen Staates bzw. der Schattenregierung und Re­formkräften bereits voll entwickelt statt. So sehr, daß Trump «nicht einmal bei Grün über die Straße gehen könnte», wie Wimmer sagt.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er auch die restliche Bevölkerung erfaßt hat und das Land daran zerbricht.

Ganz ungewöhnliche, aber ins Bild passende Perspektiven und Fragestellungen dazu, warum so viel Haß gegen Trump gepredigt wird, – auch von deutscher Seite -, finden Sie hier.

Weitere, sehr bemerkenswerte Einzelheiten über amerikanische Bürgerkriegstendenzen und einige ihrer pseudoreligiösen Glaubenshintergründe hier, hierTeil1 und hierTeil2.

Weitere Hintergründe auch hier, hier und hier.

*

Fake-News von ganz oben

*

Hier gibt`s Volksverblödung im FOCUS gratis (inzwischen verändert, aber immer noch voller Fa­kes),

Für alle, die sie haben wollen.

Ein wenig realitätsbezogene Klarheit dazu hier,

hier und hier.

Und hier wird noch viel mehr von der ganzen Fake-Freak-Show des FOCUS mit einem angeblich «renommierten Wissenschaftler» gründlich seziert, auf­gelistet und die Beruhigungs-Schwindelhe­rolde und wissenschaftlichen Müllmänner sehr sachlich ins Lügennirwana geschickt.

*

Wie funktionierte das denn bei den Nazis?

Gegenüber Trump jedenfalls so: „Nicht mehr bloße Kritik, sondern offene Hetze sind geradezu zur Pflicht für viele Politiker und Medienvertreter geworden. Dazu kommt eine gezielte Dämonisierung und Dehumanisierung. Trump als Gestörter, als Hooligan, Randalierer, Atompilz, tödlicher Komet oder Kopfabschneider: Der Präsident des mächtigsten Landes der Welt wird durch die Titelbilder vieler Magazine zum Outlaw gestempelt.

Solche Bedrohungen, die Donald Trump angeblich verkörpert, bekämpft man ohne jegliche Rück­sicht auf Verluste. Respektable Elitenvertreter wie Josef Joffe, bei einem der unzähligen Pres­se-Talks zu Trump im Sessel versunken, bringen dann die Lösung auf den Punkt: Da bleibt nur noch ein Mord im Weißen Haus übrig. Joffe meinte das nicht im Spaß und seine Bemerkung blieb un­kommentiert im Raum stehen.“

Sämtliche Parallelen zu den Nazis rein zufällig???

*

The worst Case

In Deutschland tritt gerade der Worst Case ein. Schlecht integrierbare Menschen treffen auf eine Gesellschaft, die nicht fähig ist, Menschen zu integrieren?“

Genau! Ich hatte zwei Vorstellungen im Leben und kreierte dazu zwei Begriffe: den des Euro-Is­lams und den der Leitkultur. Heute muss ich einsehen: Deutschland ist unfähig, eine Hausordnung für das friedliche Zusammenleben anzubieten. Die Muslime in Deutschland sind ihrerseits unwillig, sich zu einem europäischen Islam zu bekennen. Ich halte mittlerweile beides für Utopien. Ich kapi­tuliere. „ ( Bassam Tibi)

*

Der hässliche Deutsche

Der hässliche Deutsche ist stets Nazi oder Gutmensch. Das sind die beiden Seiten derselben Medaille. Ich habe Angst, dass die Gutmenschen von heute morgen Nazis sind.„

Bassam Tibi hier

*

Wir begrüßen den neuen Grüßaugust.

*

Ganz große Verdienste der Merkel-Ära um Deutschland und Europa.

Nur einige wenige Beipiele aus der letzten Zeit:

hier

hier

hier

hier

hier

hier

hier

hier

hier

hier

hier

hier

hier

hier

hier

hier

Frage: Welches Interesse haben Merkels Hintermänner in Amerika daran, daß es in Deutschland / Europa ge­nau so zugeht, wie es jetzt der Fall ist?

*

Frankreich, Trump

und das Ende des Imperialismus.

Wer hat eigentlich etwas dagegen, dem US Imperialismus die blutigen Zähne zu ziehen?

Es lohnt sich, auch hier einmal hineinzuschauen.

*

Die Bananenrepublik läßt wählen

Warum eigentlich?

Geht doch auch billiger!

*

"Angela schlägt Antigone!

Wahnsinn wird Politik!

Die Entsolidarisierung mit dem Land wird total.“

-

Sehr erhellende Details dazu hier

-

Ein abschliessendes ernstes Wort dazu hier: „Kultur in Sachsen – Das Denkmal des aufrechten Busses. Viel wurde über dieses Mahnmal des Öffentlich-Rechtlichen Nahverkehrs gesagt und ge­schrieben, ich erspare Ihnen und mir daher weitere Überlegungen. Nur eins sei gesagt: Kann es ein besseres Sym­bol für das geben, was die Deutschen bis zur Selbstaufgabe für alle Zeiten betreiben müssen? Näm­lich Busse tun? „

Bei all diesem einseitigen ideologischen Unfug der Politiker über deutsche Gedenkkultur in Dres­den vielleicht besser einmal hier nachlesen.

*

Wie war das doch gleich mit dem Hatespeech

Im schwarzroten Demokratiemusterländle?

*

Offener Brief an die etablierten Parteien

Lektüre sehr zu empfehlen!

*

Der Wolf im Wolfspelz

Und das große Erschrecken darüber,

Daß er nicht mehr im Schafspelz kommt.

Warum man den Wolf vorher nicht sah,

Erfahren Sie hier.

*

Das ernste Problem der Populisten mit der Demokratie

Finden Sie hier erläutert und analysiert.

*

Entwaffnend ehrlich!

*

Nazi Revival

Der Spiegel-Stürmer

ist hier entdeckt worden.

Hier das Resultat einer Umfrage:

87 % der Teilnehmer sehen Spiegel und Stürmer auf einer Linie.

*

Der Malta Plan

Die neuesten Zahlen und Strategien von Herrn Soros

zur geplanten anhaltenden ethnischen Veränderung Deutschlands.

*

Bloody Henry, Dr. Zbig to Jail

und das exzeptionalistische Königreich von König Donald.

Hier auch im Spiegel unerschrockener Herolde der Wahrheit aus den Blättern abendländischer Weisheit und Aufklärung.

*

Den „Freiherrn von Copy zu Paste“

Kennen Sie den noch?

Huch! - Da ist er schon wieder!

*

Eine Zensur findet statt

Hier hochinteressante Details über die Unabhängigkeit der neuen «freien» Zensurbehörde Correc­tiv.

Erstaunlich, von welch unerwarteter Seite diesmal herbe Kritik am deutschen Orwellstaat kommt.

Und bei welchem öffentlich rechtlich finanzierten Schwachsinn an Fake und Hetzkampagnen die selbsternannten Zensoren komplett versagen.

*

Wann kommt das nächste Ermächtigungsgesetz?

Möglicherweise noch im Jahr 2017?

Näheres dazu hier.

Und Hintergründiges hier beim Fassadenkratzer.

*

Trump und die deutschen Hetz- und Desinformationsmedien

Eine, im Kontrast zu all den Haßtiraden und Desinformationskampagnen in deutschen Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen, wohltuend nüchterne Klarstellung hinsichtich der jüngsten Einreisebe­schränkungen Trumps finden Sie bei Nikolaus Steinhöfel hier bzw hier

*

Deutschlands «byzantinisches Geschwätz»

Um den Islam

Ohne Bezug zur Wirklichkeit

Wird hier von Bassam Tibi kommentiert.

*

Willkommenskultur und der „Funktionsausfall im Denken“

Zum Thema kriminelle Migranten Teil 4hier,

Weiteres dazu: Teil 1hier, 2hier, 3hier, 5hier

Der letzte Teil 5 ist leider sprachlich oft sehr abgehoben, akademisch verquast und unverständlich. Aber sonst eine sehr klare Analyse.

*

Frauenmarsch gegen Trump

Was lernen wir daraus?

Das Deutsche Fernsehen gibt sich alle erdenkliche Mühe,

Den IQ seines Publikums so tief wie nur möglich abzusenken.

Vielleicht auch deswegen, weil der IQ der Programmacher

Sich schon lange dort unten befindet.

Was Broder leider nicht sagt:

Ist so etwas

Und was er zwar fragt, aber nicht sagt:

Von wem kam eigentlich das ganze Geld für die große Demo?

Hier Einzelheiten dazu,

Die sehr erhellend sind bei

All den schönen Fake-News.

*

Ausverkauf

Der gekauften Journalisten

*

Migrationswaffe

und

Top-Down-Demokratie

Hier ein bemerkenswerter Folgebeitrag.

*

Wie war das doch gleich

Mit dem Hatespeech?

Einige ernste Folgen des Hatespeech

Sehen Sie hier und hier aufgeführt.

*

Das Wahrheitsministerium

Nimmt Fahrt auf.

Wie schön, daß es die Wahrheit gibt.

Und endlich bald eine Institution, die sie findet.

Das kann natürlich nur eine deutsche sein mit Verbindung zu SPD, Leitmedien und Kapital.

*

Den Kalauer der Woche

Gibt es hier beim Taliban des DLF

und

hier noch ein anderer.

Was im Interview des DLF mit einem Kulturtaliban nur noch fehlt, ist der «tiefgründige» Hin­weis darauf, dass die ganze deutsche Kulturgeschichte von bislang verborgenen Naziquellen nur so wim­melt. Von Novalis und Fichte über Goethe, Schiller und Herder bis hin zu Walther von der Vogel­weide. Über Nietzsche sollten wir besser gar nicht erst reden – Pssst! Irgendwo lauert im Verborge­nen nämlich immer ein verkappter Nazi. - Also am besten weg damit!

-

Das Tückische am Nazi ist nämlich seine unheimliche Verwandlungsfähigkeit. Er ist ein wahrer Proteus und kann in jeder beliebigen menschlichen Gestalt und Gedankenform er­scheinen. Als Hei­liger, als Herrscher und Schamane, als Krankenpfleger, Denker, Bauer und Klofrau. Sogar im Drei­königsspiel unter den Hirten, als Steinzeitjäger, als Eskimo, im Alten Testament und sogar in der christlichen «Heils» - Lehre soll er schon gesichtet worden sein. Von SPDCDUCSUGrünenLin­ken natürlich ganz zu schweigen.

Man muss wirklich nur ganz scharf hinsehen, und man entdeckt und findet ihn überall. Das kriegen die schlauen Nazi-Kammerjäger bestimmt alles noch hin. Denn: wer sucht, der findet auch. Und dann räuchert der Kulturtaliban ihn gnadenlos mit der Wurzel aus, den Nazi im deutschen Geistes­leben. Bis zur Eiszeit zurück.

-

Und ist der letzte Nazi so gefunden,

Dreh`n nur noch die Faschisten ihre Runden.

Tanderadei.

*

Faith

In elected leaders is a mistake!

Näheres dazu hier.

*

Erinnern wir uns!

*

Pressefreiheit

Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten“, und erweitern wir: Der Kampf um die Pressefreiheit ist der Kampf darum, den Zirkel der Privilegierten gegen unwillkommene Eindringlinge und Nestbeschmutzer mit allen Mitteln zu verteidigen.“

Das war jetzt nicht Rudolf Steiner, sondern stand hier in den Nachdenkseiten.

*

Was ist nur aus Fischer geworden?

Erst schmiss er mit Steinen,

Später mit Bomben,

Und jetzt mit Schnapsideen.

Näheres zu Fischers Schnapsideen hier.

Zugleich eine erhellende Analyse darüber, in wessen Diensten Fischer eigentlich steht

und schon als Bundesaußenminister gestanden hat.

*

Fake-News müssen nicht lügen, um keine Nachrichten zu sein.

Ihnen reicht ein winziges Stück „real news“ ... um daraus eine Nachricht zu spinnen, die mit  Ver­mutungen und Behauptungen das Gegenteil der realen Fakten suggeriert. „

Quelle und ausführliche Muster-Demonstration am Beispiel SPON hier

Serienweise Fake-News aus dem deutschen Fernsehen finden Sie hier.

Auf eine Menge anderer und höchst entscheidender Fake-News wird hier aufmerksam gemacht.

Hier auch.

Hier auch.

Hier gibt`s eine Anleitung, wie man Fake-News produziert.

Und hier eine Analyse dazu, warum unsere Politiker gerade die Fake-News entdeckt haben, obwohl es sie schon immer gab und zum elementaren Handwerkszeug jedes Politikers gehören.

*

Blendwerker

Wenn ganz grosse politische Heuchler und Tatsachenverdreher zuschlagen

Im Original hier und hier zu bewundern.

Dann resultiert daraus ein zynisches, menschenverachtendes und abstoßend bigottes Blendwerk ei­ner vermeintlich christ­lichen Politikerin, von der man den Eindruck hat, sie komme als Stalin im Tarnanzug eines protestantischen Sonntagspredigers daher.

-

Merkel 2004 im Original auf der Münchener Sicherheitskonferenz:

„Denn die Wahrheit ist konkret. Also fragen wir konkret: Könnte sich so etwas, was zwischen Amerika und Europa und innerhalb Europas im Irak-Konflikt geschehen ist, wiederholen? Wie ver­hindern wir, dass es sich wiederholt? Das zu klären, ist die eigentliche Nagelprobe für die transat­lantischen Beziehungen, deren Perspektiven wir hier heute ja beraten.“ [Gemeint ist u. a. Schröders Wei­gerung zur Teilnahme am völkerrechtswidrigen Irakkrieg mit vorgetäuschten Kriegsgründen seitens der Amerikaner 2003. Einer Weigerung der Schröderregierung, die von Merkel als damaliger Oppositionsführerin gezielt und öffentlichkeitswirksam hintertrieben wurde. J.W.G]

Merkel weiter: „Dabei lohnt meines Erachtens ein Blick in die im letzten Jahr erschienene Autobio­graphie der früheren amerikanischen Außenministerin der Clinton-Administration, Madeleine Alb­right. Zu Beginn des Kapitels «Im Duell mit Diktatoren» schreibt Frau Albright in ihrem Buch - ich zitiere: «Die zentrale außenpolitische Zielsetzung lautet, Politik und Handeln anderer Nationen so zu beeinflussen, dass damit den Interessen und Werten der eigenen Nation gedient ist. Die zur Ver­fügung stehenden Mittel reichen von freundlichen Worten bis zu Marschflugkörpern.» - ... Im Grunde ist es eine verblüffend einfache Definition - den Interessen und den Werten der eigenen Na­tion dienen und dabei alle Mittel in Betracht ziehen. Aber es ist auch eine Definition, die aus meiner Sicht nicht nur für die amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik Gültigkeit haben muss, sondern auch Maßstab einer europäischen Außen- und Sicherheitspolitik sein sollte, besser: sein muss. „ (Zi­tatende)

Hören Sie genau hin! Frau Merkel steht auf „verblüffend einfache Definitionen“. Und die sehen so aus, deswegen das Ganze noch einmal: „«Die zentrale außenpolitische Zielsetzung lautet, Politik und Handeln an­derer Nationen so zu beeinflussen, dass damit den Interessen und Werten der eige­nen Nation ge­dient ist. Die zur Ver­fügung stehenden Mittel reichen von freundlichen Worten bis zu Marschflug­körpern.» - (So das von Merkel gebrachte Zitat von Albright.) Und dann Merkel selbst: „Im Grunde ist es eine verblüffend einfache Definition - den Interessen und den Werten der eigenen Nation die­nen und dabei alle Mittel in Betracht ziehen. Aber es ist auch eine Definition, die aus meiner Sicht nicht nur für die amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik Gültigkeit haben muss, sondern auch Maßstab einer europäischen Außen- und Sicherheitspolitik sein sollte, besser: sein muss.„ (Nebenbei gesagt haben ihr damals die genannten, auf das Albright-Zitat gestützen aussen­politischen Mittel eine Anzeige vor dem Bundesanwalt eingebracht, oder zumindest einbringen sol­len, wie dem Aufruf des Bündnisses München gegen Krieg hier zu entnehmen ist.)

In einer «modernisierten» Faust-Ausgabe würde Goethe vielleicht sagen: „Da wurde soeben durch eine marxistische Pastorentochter und opportunistische Mitläuferin aus der DDR-Nomenklatura der Pakt mit dem Teufel öffentlich besiegelt. Aus einem opportunistischen Mitläufer des DDR-Lügen­geistes wurde ein noch viel erfolgreicherer Opportunist des US-imperialen Lügengeistes“. Man darf auch sa­gen, ein öf­fentliches Bekenntnis zum modernen Nazitum abgelegt. Merkel hat damit jenen „Brun­nen des Bösen“ angebohrt, von dem Jörg Bernig spricht (alternativ auch hier und hier). Einen Brun­nen des Bösen, aus dem schon das totalitäre Denken des 20. Jahr­hunderts schöpfte, und aus dem Merkels politisches Handeln sel­ber schöpft. Mit dem die Deutschen hinlängliche Erfahrung in der Vergangenheit gemacht haben und jetzt schon wieder machen. Ein Denken fern von jeder menschli­chen Wirklichkeit, fern von je­der Empathie und fern von jeder rea­listischen und menschli­chen Folgenabschätzung des politischen Handelns. Ein Den­ken, das wie bei den Na­zis außen­politisch auf Eroberung und Unterwerfung geht und sich um die Konse­quenzen sei­nes Handelns nicht schert, sondern davon unbeeindruckt lediglich realitätsfer­nen Ideologien in Form einfacher Definitionen und menschenverachtender Machtkalküle folgt und da­mit Chaos und Ver­wüstung mit sich bringt.

Merkels „verblüffend einfache Definition“ tobt sich seit über einem Jahrzehnt im nahen Osten aus. Sie tobt sich in der Ukraine und an Russlands Grenze aus. Und sie tobt sich jetzt auch in Form von Merkels sogenannter Flüchtlingspolitik aus, das von einem analogen, erschreckend primi­tiven Me­chanismus des geistigen Lebens beherrscht wird wie ihr machtpolitisches Kalkül nach au­ßen. Ein primitiver Mechanismus des geistigen Lebens, in dem Menschen gar nicht vorkommen, selbst wenn es angeblich um sie geht. Kämen nämlich wirkliche Menschen darin vor, dann stünde Merkel in dieser Frage nicht so völlig konzeptionslos da, wie es zur Zeit besichtigt werden kann, und wie es ihr von Bassam Tibi in der Basler Zeitung vom 9. Januar 2017 (siehe auch hier) mit Recht beschei­nigt wird. Wonach Merkels Politik nicht einmal die allersimpelsten Merkmale eines planvollen Han­delns in dieser Frage erkennen lässt. Sie glänzt vielmehr durch die vollkommene Abwesenheit jeder planvollen und bedarfsorientierten politischen Vernunft, die sich das Anliegen von Kriegsop­fern und Verfolgten wirklich auch zu eigen macht. Mit der Folge, daß der islamistische Terror und der Terror kri­mineller Migranten (siehe etwa auch hier, hier, hier, hier und hier) um den staatlichen Terror der Ge­sinnung und Inkompetenz „byzantinischer Schwätzer“ (Tibi) ein­drucksvoll bereichert wird. Und in absehbarer Zeit wird uns der Gesinnungsterror wie­der in Um­erziehungslager ste­cken, sofern wir nicht längst schon kollektiv mitten drin stecken in diesem Lager. Alles schon gehabt! Mehr nämlich als staatlichen Gesinnungsterror und einen Kahl­schlag demokratischer Prinzipi­en gibt Mer­kels Zettelkasten verblüffend einfacher Defi­nitionen nicht her, nachdem die politischen Entschei­dungsträger von der verblüffend einfachen De­finition jahrzehntelang wie die Ochsen am Nasen­ring vorgeführt worden sind und noch weiterhin vorge­führt werden. Verblüffend einfache De­finitionen sind nämlich ganz und gar unempfänglich und un­geeignet für alles, was mit der menschlichen Wirklichkeit zu tun hat. Es steht daher zu er­warten, daß die wirklich Bedürftigen und Geschlagenen der Nahostkriege über kurz oder lang durch Mer­kels hirnlose Flüchtlingspolitik zum zweiten mal zu Opfern werden, soweit sie nicht längst schon in­folge Merkels «großherziger» Einla­dung zu zig Tausenden im Mittelmeer ertrunken sind.

Sie dürfen also getrost davon ausgehen, dass hinter Merkels Flüchtlingspolitik („Merkels Putsch“, Willy Wimmer; bzw «Staatsstreich» Fassadenkratzer) überhaupt nicht das menschliche Anliegen von Flüchtlingen und Opfern dieser Kriege steht, - dafür hat sie nämlich überhaupt keine Wahrneh­mung -, sondern lediglich ein eben­so monströses und zynisches (Macht)Kalkül, wie hinter ihrer sons­tigen Kriegstreiberei und Macht­politik. Man kann diese Frage letztlich auch nur beantworten da­durch, dass man auf die (globale) Interessen­lage Washing­tons schaut, der Merkel auch in der Flüchtlingsfrage dient. Und was man, Merkel inbegriffen, im nahen Osten von dieser Seite durch all die angezettelten Kriege und Um­sturzversuche einschliesslich ein­kalkulierter Flüchtlingsströme ei­gentlich geostrategisch erreichen will. (Übrigens mit Hilfe von Despoten aus den Anrainerstaaten.) Ganz gewiß keine blühenden De­mokratien und das Wohl der betroffenen Menschen. Sondern et­was, was ausschließlich der Interes­senlage der Vereinigten Staa­ten dient. (Näheres dazu hier und hier).

Die Migrationswaffe funktioniert eben nicht nur in der Richtung, dass man ein Land aggressiv mit Flüchtlingen und Migranten flutet, sondern auch umgekehrt, indem man die Men­schen so lange aus einem Land vertreibt oder vertreiben läßt, bis es unter dem akuten Mangel an qualifizier­ter Bevöl­kerung, vor al­lem der gut ausgebildeten Mittelschicht, von selbst zusammen­bricht. (Siehe dazu etwa auch hier, hier, hier und hier.) Anschließend kann man in aller Ruhe über die Boden­schätze, vor al­lem über das Öl die­ses Landes herfallen, um die «westlichen Werte» zu mehren und die Welt geo­politisch im Ei­geninteresse neu zu ordnen. Nach der Bedarfslage der sogenannten Neuen Weltord­nung – siehe Brzezinski und Friedman. Man muß der Be­völkerung nur den «passen­den» Anreiz ver­schaffen auch wirklich zu emi­grieren bzw zu fliehen, weil die Menschen von allein in der Regel ja nicht gehen würden. Da kom­men die vielen Terroristen und vom Westen unterstützten «modera­ten Rebellen» natürlich wie gerufen, um die Flucht der Bevölkerung «etwas nachhaltiger zu beför­dern». Und nicht weniger ge­rufen kommt Merkels öffentliche Einladung an alle Syrer, nach Deutschland zu flüchten, die vor al­lem auf die dortige Mittelklasse zielt. Ähnlich waren die Schweden laut Weakileaks schon im Irak­krieg ver­fahren. Und jetzt ist es Deutschlands bzw. Mer­kels Beitrag, dem Land die leis­tungsfähigste Bevölkerungsgruppe zu rauben, um es zu destabilisie­ren, in Syrien den Regi­me-Change im Interes­se des Westens zu or­ganisieren, und dem Westen die Herr­schaft über die Boden­schätze des Lan­des zu sichern. Das Ziel, Rußland draußen zu halten, ist gerade erst in die Hose ge­gangen.

Am Schick­sal der Men­schen besteht dabei keinerlei menschliches Interesse, son­dern ledig­lich ein ganz und gar zynisches (siehe Friedman), nämlich ein ausschließlich geostrategi­sches, das von menschlichen Be­langen und mora­lischen Prinzipien völlig unberührt ist, in Deutsch­land aber als moralisch und menschlich dem Bür­ger politisch bzw. medial verkauft wird. Worum es Merkel geht, ist, die Regierung Assad durch Menschenraub und Bevölkerungsschwund massiv zu destabilisieren, und einen weiteren failed state im nahen Osten zu etablieren, der dann vielleicht nach den Interes­sen der westlichen Weltord­nung von willfährigen Machthabern gelenkt werden kann. Und zwar un­geachtet der Tatsache, dass dieses Konzept im Irak und in Lybien gerade ungeheure Leichenberge und Flüchtlings­ströme produziert hat. Nun sollen aus dem künstlich besorgten Zusammenbruch Sy­riens weitere Hunderttausende oder Millionen dazukommen. So sieht es Merkels verblüffend einfa­che Definition der Außenpolitik vor. Staatschefs, die so denken und handeln gehören nach mensch­lichem Ermessen eigentlich hinter Gitter.

Ha­ben Sie schon einmal gehört, dass Frau Merkel medienwirksam zu grossen Hilfsleistungen für das jetzt be­freite Aleppo aufgeru­fen hätte, um den vor Ort lebenden Menschen die akute existenti­elle Not zu lindern? Natürlich nicht, denn das liegt nicht im geopolitischen Interesse Mer­kels, weil Assad eben nicht weg ist, der den westli­chen Zielen im Wege steht. Man dämonisiert vielmehr mit großer medialer Propagandabegleitung diese Befreiung der Bevölkerung von aufstän­dischen Schlächtern, weil sie nicht ins eigene Politkonzept paßt. Denn die vertriebenen Terroristen und Schlächter gelten in der hiesigen Politik und Berichterstattung als die Guten. Also tut man auch nichts, um den Men­schen jetzt das Leben in der Stadt zu erleichtern, denn sie sollen ja dort nicht bleiben, so lange Assad re­giert. (Es wird seit der Befreiung Aleppos bis auf Ausnahmen wie hier westlicherseits und halbwegs authentisch kaum noch über die Menschen und ihr Schicksal berich­tet.) Sollen sie doch umkommen wenn sie unbedingt bleiben wollen! Mit anderen Worten: Lieber ein failed State, als ein Staat auf der falschen Seite. So arbeitet die men­schenverachtende Logik der westlichen Geostrate­gen.

Und in diesem geopolitischen Strom des westlichen Staatsterrorismus schwimmt Merkel mit. Da kommt es dann eben auch nicht mehr dar­auf an, ob zigtau­send «einge­ladene» Flücht­linge im Mittel­meer er­trinken, die man viel bes­ser und um ein Vielfaches kosten­günstiger und effektiver - „um einen aberwitzigen Faktor“ (zum Vergleich eine Kostendarstel­lung aus Essen hier) - heimat­nah hät­te ver­sorgen kön­nen. Wäh­rend ge­rade jene weit beschei­deneren fi­nanziellen Mittel zur heimatna­hen Ver­sorgung drama­tisch und ef­fektvoll zur pas­senden Zeit zusammengestri­chen wur­den, und auch eine „mitleids- und verantwortungslose Kanzlerin Merkel vor dem Sommer 2015 an vergleichsweise lächerlicher Hilfe verweigerte“. (Sie­he auch hier, hier, hier , hier und hier.) „Hat ihr niemand ge­sagt, dass die Hilfsor­ganisation der UN dringend die längst zugesagten Gelder auch von Deutsch­land benötigte, um kri­sennahe Flüchtlings­lager halbwegs menschengerecht zu un­terhalten? Hat kei­ner gesehen, dass die Menschen längst un­terwegs waren, von denen sich plötzlich alle so überrascht zeigten, als sie vor der Tür standen? Hat niemand Merkel gewarnt, dass Selfies mit Mi­granten ein falsches Signal sein könnten, dass eine carte blanche für alle Syrer nur den Fabri­kanten gefälschter syrischer Pässe nüt­zen würde?“ (Cora Stephan auf Achgut.)

Der ge­schwollene Stuss von Göring-Eckardt (Grüne): «Wir kriegen Menschen geschenkt» klingt angesichts der Tatsachen wie blan­ker Hohn und ist an Zynismus und Heuchelei nicht zu überbie­ten, wenn Men­schen «geschenkt» werden, die man selbst vorher auf barbarische Weise aus ihren Häu­sern, Dör­fern, Städten und Län­dern im Inter­esse der neuen Weltordnung hinausgeprü­gelt hat, oder dies von «moderaten Helfern und Mörderbanden» besorgen ließ, womöglich noch mit deutschen Waffen, und dann die nötige heimatnahe Hilfe gnadenlos verweigerte.

Den Geostrat­egen interes­siert das Mensch­liche eben al­les nicht. Ihn interes­siert nicht, ob sein Han­deln mora­lisch oder hu­man ist, son­dern ein­zig und al­lein ob es geostrate­gisch funktio­niert im Inter­esse außenpolitis­cher Erobe­rungsziele. (Friedman) Ihn inter­essiert auch nicht, was in den Gastlän­dern mit der ange­stammten Bevöl­kerung, mit denen, «die schon länger dort le­ben», infolge die­ses geo­strategisch angeschobe­nen riesi­gen, über­fallartigen Zusamm­enpralls von extrem verschieden­en Kulturen ge­schieht. Und in die­sen zyni­schen und menschenvera­chtenden geostrategi­schen Dimen­sionen denkt und handelt er­sichtlich auch Frau Mer­kel. Nicht in menschli­chen oder gar christlichen.

Wenn somit Herr Obama, wie mehrfach ge­schehen, aus­drücklich die absurde und planlose Flücht­lingspolitik seiner deutschen «Geschäftsfüh­rerin» Merkel lobt, dann können und müs­sen Sie das als Deutscher und Europäer als akute existentie­lle Bedro­hung auffassen. In der Rechnung der Geostra­tegen Obama und Merkel kommen nämlich die Flüchtlinge als Menschen nicht vor, aber Sie als be­troffener Mensch und Bürger Deutschlands und Europas ebenso wenig. Was mit Ihnen und Ihrer Familie wird, inter­essiert die Geostrat­egen Obama und Merkel genau so wenig, wie sie das Schick­sal der Flüchtlinge interessiert, die soeben für die politischen Okkupationssziele der neuen Weltord­nung durch die Welt gejagt wer­den. Aus der politischen Sicht des Geostrateg­en Obama ist Mer­kels irres Han­deln infolgedessen auch sehr sinnhaltig, wäh­rend es aus der objektiven Sicht der betroffe­nen Bevöl­kerung absolut zer­störerisch, tödlich, und menschlich wie moralisch vollkommen per­vers ist. Es soll­ten bei Ihnen also sämtliche Alarmglo­cken schrillen, denn es ist wirk­lich Ge­fahr im Ver­zuge. Auf der anderen Seite spricht es eher für den Realismus Donald Trumps, wenn er die bisheri­ge amerikanischen Nahost­politik als das bezeichnet, was sie ist: als ab­surden Fehlschlag. Und Mer­kels Flüchtlingspolitik in die selbe Kategorie einordnet. Vernünftigerweise aber nach einem Aus­gleich mit Russland sucht, an­statt dort dritte Weltkriege anzuzet­teln wie Herr Obama und Frau Clinton mit Merkels bereitwilli­ger Unterstützung.

-

Es gibt mindestens drei Wege, Deutschland und die deutsche Bevölkerung hocheffizient auszulö­schen, bzw handlungsunfähig zu machen. Und diese drei Wege sind auch alle in Merkels politi­schem Handeln erkennbar angelegt. Der erste Weg besteht darin, Deutsch­land in einen heißen Krieg gegen Rußland zu hetzen, der mit völliger Sicherheit zum Ende Deutsch­lands als Nation und zur Auslö­schung eines großen Teils seiner Bevölkerung führen wird. Das paßt ganz und gar in ein geo­strategisches Kalkül á la Friedman und Brzezinski. Nämlich im alleinigen Interesse der Vereinigten Staa­ten andere Länder gegeneinander in Kriege zu hetzen, damit sie sich daran abarbeiten. Hinter­her, wenn beide Rivalen platt sind, «übernimmt» Amerika nach dem Hegelschen Dreischritt: These-An­tithese-Synthese. The winner takes it all, ohne viel dafür tun zu müssen. Ein beliebtes Spiel der USA und übrigens auch der Engländer, wie Friedman in seiner Stratforrede freimütig zeigt. Auf diesem Wege befin­den wir uns militärisch gera­de wieder einmal, sofern nicht Do­nald Trump die­sem Spuk tatsäch­lich wie ange­kündigt ein Ende bereitet. Die Deutschen jedenfalls werden es aus ih­ren jetzigen politischen Ver­hältnissen her­aus nicht mehr schaffen, weil sie die politische Kraft dazu nicht mehr haben, und weihen sich damit selbst dem Untergang, wenn Trump und Putin als Klügere und Um­sichtigere diesem Wahnsinn nicht Einhalt gebieten.

Der zweite Weg ist ein eugenetisch-rassistischer und besteht darin, die deutsche Bevölkerung auf mittlere Sicht (umfänglich) auszutauschen. Diesem Ziel dient möglicherweise und unter anderem Mer­kels Politik der unkon­trollierten Zuwanderung, egal woher und mit welchen Motiven die Men­schen auch kommen mögen. Ob es Flüchtlinge sind, oder, wie in den meisten Fällen, eben keine. Und vor allem, egal in welcher Zahl sie auch kommen mögen, und ob sie sich überhaupt mit ihren schlech­ten Bildungs- und sonstigen Voraussetzungen jemals in diesem Lande werden etablie­ren und inte­grieren können. Unter denen man sich auch in unbegrenzter Zahl getarnte Terroristen ins Land holt, von denen mangels Kontrolle niemand sagen kann, wie viele eigentlich schon da sind und wie viele noch kommen werden. Das alles wie gesagt bis heute ohne jede Obergrenze.

Der politische Irrsinn dahinter ist nicht zu überbieten. Daß dies alles für die demokratis­che Kultur Deutschlands völlig folgenlos bleibt, wird man niemandem weis­machen können, der über Drei hin­aus zählen kann.

Entweder erklärt man als klar denkender Mensch einen dergestalt handelnden Staatslenker für völ­lig verrückt, wie beispielsweise Trump oder dieser canadische Journalist. Unterstellt wie dieser Psychiater «Irrationalität mit einhergehen­der narzisstischer Persönlich­keitsstörung», oder «Reife für die Anstalt oder den Knast». Oder unterstellt gar einen Putsch wenn nicht Schlimmeres: „Dabei ist die Annahme, dass es sich um bloße Unfähigkeit han­deln könnte, noch die schmeichelhafte Versi­on. Anderenfalls müsste man annehmen, hier handele die Bundesregierung gezielt, um die Qualität un­seres Landes bewusst zu verändern. Das wäre ein Putsch gegen die verfassungsmäßige Ordnung und eine Regierung, die bei diesem Unterfangen da­bei sein sollte, demzufolge eine «Putschregie­rung». Das wäre in diesen Zeiten in Europa nichts neu­es, was das Beispiel Ukraine gezeigt hat.“ (Willy Wimmer.)

Das sind nur wenige und noch relativ harmlose, aber voll verständliche Beispiele. (Eine recht neu­trale und nüchterne Ana­lyse der Gesamtsi­tuation siehe auch hier.) Denn rational ist so etwas we­gen seinem politi­schen Widersinn, seiner völligen Konzeptions- und Verantwortungslo­sigkeit gar nicht mehr zu fassen, nicht zu vermitteln und nicht anders zu be­gründen, als entweder durch Krank­heit, totale Un­fähigkeit, oder, sollte hinter äußerlichem Chaos und Konzeptionslosig­keit doch ein un­sichtbarer Plan stecken und all dies tatsächlich so gewollt sein, zum Beispiel durch eine monströ­se, ras­sistische Ideologie der Umvolkung Deutsch­lands in stalinistischen Dimensionen, die den Bür­gern natürlich nicht offengelegt wird, weil sie aggressiv gegen die eigene Bevölkerung ge­richtet ist. Vielmehr tarnt sich der Rassismus der Umvolkung hinter einem hysterisch keifenden, vordergründi­gen Anti­rassismus und hinter echauf­fierter Nazihatz, um kritische Stimmen mit der ideologischen Wunderwaffe «Du Nazi!» zu er­schlagen, nachhaltig zu läh­men und jeden vernünftigen Einwand und Diskurs von vorn herein wirkungslos zu ma­chen. Mer­kels stalinistischer Rassismus kommt so­zusagen voll ver­schleiert als scheinbarer Anti­rassismus da­her. Als Rassismus wurde er aber den­noch mit einigem Recht wahrgenommen. Davon spricht mög­licherweise auch Willy Wimmer hin­tergründig, wenn er Mer­kels «Putschplan» andeu­tet, die «Qualität unseres Landes gezielt zu verändern».

Nicht jeder muss also gleich Nazi oder Ras­sist sein, der so etwas be­obachtet oder be­fürchtet. Aber mancher aus der politischen Elite muß zwangsläufig in den nicht unbegründe­ten Verdacht geraten, stalinistischer Rassist und euge­netischer Umvolker zu sein, wenn er wie Schäuble offen und unge­niert in der Presse (in einem ehemaligen Intelligenzblatt) von deutscher und europäischer «Inzucht» schwadroniert, in der man nicht en­den wolle. Wenn ein deutscher Stammtischprolet in der Kneipe so tönt, dann kann man sich noch ent­spannt zurücklehnen. Wenn aber ein Berliner Oberprominenter und «ethnic Designer» mitten in der Flüchtlingskrise in aller Öffentlichkeit ge­nauso tönt, haarscharf an der Grenze zum braunen Feld des Spektrums, nur mit umgekehrter Stoßrichtung, dann be­kommt der Bürger aller­dings einen sehr star­ken Impuls sich zu grausen. Es besteht nämlich nicht viel Anlaß zur An­nahme, dass ein Groß­projekt dieser Art sehr erfolgreich verlaufen wird in einem Land, das es bin­nen zweiein­halb Gene­rationen nicht einmal geschafft hat, seine ehemaligen türki­schen Gastar­beiter angemes­sen zu inte­grieren, son­dern unendlich weit davon entfernt ist. Siehe dazu Bassam Tibi: „Das haben wir doch gerade erst in Köln erlebt. Dort gingen Zehntausende Menschen für die türkische Regierung auf die Straße. Diese Türken haben deutsche Pässe und dennoch sagen sie, dass Erdogan ihr Präsident ist. Das ist eine Parallelgesellschaft, und Parallelgesellschaften sind der Be­weis für eine gescheiterte Integration.“ Wir erleben es derzeit schon wieder und inzwischen fast alle paar Wochen neu in Großaufmärschen für den eigentlichen Präsidenten unserer «wohlintegrierten» türkischen Mitbürger. Und dieser Präsident ist kein deutscher.

Daraus ist für Tibi abzuleiten: „Europa muss dringend ein Konzept für den Umgang mit muslimi­schen Mi­granten entwickeln, das diesen Namen verdient. Wie gesagt: Eine Unterkunft und ein Deutschkurs reichen da nicht. Es geht um gesellschaftliche, kulturelle und politische Eingliederung. Gelingt das nicht, werden die Paral­lelgesellschaften sich ausweiten. Dann drohen Zustände wie in den Banlieus, den Vorstädten von Paris oder Marseille.“ (Bassam Tibi)

Wenn also Herr Schäuble angesichts die­ses besorgniserregen­den Themas für die Bürger nur mit primitiven Stammtischparolen aufwartet, während Frau Merkel zusammen mit den Sozialdemokra­ten hirnlosen Aktionismus zur Schau stellt, de­monstriert er der be­unruhigten Öf­fentlichkeit nur, daß in Deutsch­land unter den Verant­wortlichen jede Sach­kompetenz fehlt, die den Bür­ger auf den Er­folg solcher ethni­schen Megapro­jekte der Inte­gration mit weit pro­blematischeren Kulturen und in entschieden größe­ren Dimensio­nen auch nur von Ferne hoffen las­sen könnte. Weil die Pro­moter des ethnic De­signs von dem, was sie da so voll­mundig an­schieben und in die Welt hinaus posaunen, de­finitiv keine Ahnung haben, und sie die fakti­schen Konsequen­zen für die Be­völkerung ersichtlich auch gar nicht interes­sieren. Was sie dazu intellektu­ell abson­dern und auswer­fen zeugt viel­mehr von politi­scher Senilität und Verantwortungslosigkeit.

Die einzige wirkliche Expertise, die der polit­prominente Michel in der Flüchtlingskrise bis­lang sehr erfolgreich und überzeugend hat nach­weisen können, be­steht im inflationären Gebrauch von ideel­len und materiellen Knüppeln gegen Kritiker. Knüppeln, die er wohl fälsch­licherweise mit Integrati­onskompetenz ver­wechselt. Darin herrscht durchaus Kontinuität und anhaltend akkumulierte Quali­fikation. Von der schwarzen Pädagogik des früheren Obrigkeitsstaates über die autoritären Zwangs­systeme von Nazideutschland und DDR bis hin zur politischen Merkelwirklichkeit der Gegenwart. Dar­über hinaus ver­fügt er über kei­nerlei nachweis­bare, wie Tibi mit Recht demonstriert, die Anlaß zur Hoffnung geben könnte. Und jene über­wältigende Kompetenz der Knüppelargumen­tation, die Mi­chel gerade ein­drucksvoll demons­triert, er­schöpft sich ausschließlich darin, jede differenz­ierende Vernunft und all den kriti­schen und abwä­genden Sach­verstand flächen­deckend still zu le­gen, die er für nationale Herausford­erungen dieser Größenord­nung dringend gebraucht hätte.

Angesichts so kühn, ungeschminkt, niveau­los und vollmundig von oberster Polit­prominenz verkün­deter ethnisch eugenetischer Diversifizierungs­absichten wie bei Schäuble, - während Kenner der Sachlage und vor allem der Zuwanderer wie Bassam Tibi sagen: „ich sehe kein Integrationskon­zept, keine Einwanderungspolitik, ich sehe nur Chaos.“ - muß es demnach je­den Bür­ger bis ins Mark grausen, der seine Sinne noch einigermaßen bei­sammen hat, und dazu nur einen exemplari­schen Blick in die Einzelf­allkarte hier 2016 und hier 2017 wirft, aus de­nen er die kriminellen Fol­gen der Plä­ne offensichtlich toll ge­wordener Eli­ten für den ein­zelnen Bürger ab­lesen kann. Exem­plarisch able­sen kann, was ge­schieht, wenn «ganz große eugenetische Designer und Kulturspezia­listen» die «deutsche und eu­ropäische In­zucht» mit­tels mil­lionenfacher und unkontrol­lierter ethni­scher Zufüh­rung aus viel­fach gewaltge­prägten, gewaltverherrlichenden und völlig frem­den und in­kommensurablen Kultu­ren und Sozi­alverbänden einfach mal eben so zu be­heben geden­ken. Indem sie das Land mit diesen Kulturen ungebremst, jenseits jeder gesetzlichen Legitimation, unkontrol­liert und ohne jeden Vernunftgebrauch fluten. Und die Karten zei­gen nur den aller, aller­ersten An­fang, und auch davon längst nicht al­les an Kollateralschä­den von die­sem uner­hörten, kolossalen Zu­kunftsmodell eines eugenetischen Designs, mit dem gerade Deutschland schon hinlänglich histori­sche Erfahrungen hat sammeln können.

Das Denken und Han­deln in wirklichkeitsfremden, zynischen, monströsen, abartigen und unbe­herrschbaren Dimensionen – die bekann­te deut­sche Neigung zur politischen Hybris, oft gepaart mit einer gehörigen Portion Blödheit und Sa­do-Masochismus – scheint trotz aller einschlägigen histori­schen Erfah­rungen manchen Spitzen­politiker dieses Landes immer noch so unwiderstehlich anzu­ziehen wie ein vergam­melnder Käse die Flie­gen.

Der Bürger muß sich ange­sichts sol­cher Perspektiven also mit jeder Stunde mehr grausen, zu­mal der obers­te Chef und Staats­lenker auch noch tat­kräftig fort­während dabei mit­hilft, die Men­schen aus ih­ren Heimat­ländern wei­terhin mit äu­ßerster Brutali­tät zu vertrei­ben, und neben akti­ver Teil­nahme unter ande­rem massiv Waffen an die Despoten der Kriegsparteien in der Golfregion liefert, anstatt sich de­monstrativ aus der Aggressio­nspolitik im na­hen Osten zu verabs­chieden, wie Wim­mer ebenfalls an­merkt, – aber nichts derglei­chen ge­schieht bei Merkel. Assad ist im­mer noch nicht weg, also geht die Sa­che mit der bru­talen Vertrei­bung wei­ter bis zum Sankt Nim­merleinstag.

Ich wähle auch ganz be­wußt den anrüchi­gen Terminus Um­volkung, - siehe auch hier, hier und hier - weil hin­ter der ent­sprechenden Politik gege­benenfalls nichts anderes steht, als die moder­ne Vari­ante eines primiti­ven und abar­tigen politi­schen Rassismus zur Steuerung der Bevölker­ungsentwicklung und ethni­schen Umstrukturier­ung, um ge­wisse politi­sche Ziele zu errei­chen. Zum Bei­spiel aus dem mögli­chen Aber­glauben her­aus, die deutschen Ver­brechen der Nazi­zeit sei­en in der Rasse der deut­schen Be­völkerung begrün­det. Also müsse man die­se abschaf­fen und die angestammt­e deutsche Be­völkerung durch eine ande­re ersetz­en, um vor Deutschland dauerhaft Ruhe zu haben und es politisch still zu legen.

Auch das kann als eine Form von (amerikanischer) Geostrategie begriffen werden, findet sich in ih­rem Werkzeugkasten und ist aus den genannten Quellen Brzezinski und Friedman ohne weiteres ab­zuleiten. Daß dieser «geostrategische Rassis­mus der Um­volkung» immer noch in der Welt, vor al­lem in den Köpfen der politischen USA sehr viru­lent her­umspukt, und kein wahn­witziges Hirnge­spinst von Verschwörungstheoreti­kern ist, zeigt etwa Mi­chael Vogt hier. Was auch nicht weiter ver­wundert, denn der Rassism­us der Nazis war ja durchaus keine genuin deutsche Erfin­dung und kein Al­leinstellungsmerkmal der deut­schen Nazis, sondern geht seiner «wissenschaft­lich-ideologischen» Substanz nach auf anglo-ameri­kanische und andere Vorläu­fer wie etwa den So­zial- Darwinismus zu­rück (sie­he hier, hier, hier und hier), und ist auch welt­weit in der Ära der Nazis von den entspre­chend aktiven Wissen­schaftlern ausserhalb Deutsch­lands unters­tützt und ge­pflegt wor­den. Wäh­rend es für rassisti­sche deutsche Ge­setze der Nazis da­mals be­reits funktionier­ende Blau­pausen in den Vereinigten Staaten gab. Siehe dazu etwa hier. His­torisch einmalig bei den deutschen Nazis war zweifellos die Perfekti­on, Brutali­tät und unbeschreib­liche Menschenverachtung, mit de­nen der Ras­sismus dort politisch und ideolo­gisch instrumentali­siert wurde. Die ge­schichtliche Ironie an einem eu­genetischen Weg der Um­volkung Deutschlands wäre allerdings, wenn heute versucht wird, den primitiven vergangenen Ras­sismus der Nazis mit moder­nem, ebenso primitivem Rassism­us zu be­kämpfen. Eine vergangene politisch ras­sistische Perversion durch eine gegenwärtige ande­re, indem man alles auf Biologie und Ge­netik der deut­schen Bevölkerung zurückführt, und alles an­dere histo­risch aus­ser Acht lässt, was zur Genese der Nazis und ihrer Ver­brechen geführt hat. Zum Beispiel die massi­ve Unterstützung Hitlers durch amerikanisches Großkapital, die Folgen der Ver­sailler Ver­träge, Welt­wirtschaftskrise und vie­les an­dere andere mehr. (Siehe auch hier, hier, hier, hier und hier.) An wissenschaftlicher und ethischer Primitivität wäre so ein rassistischer Erklä­rungs- und «Korrekturan­satz» insofern kaum noch zu unterbieten. Aber wie gesagt, solche Überlegungen spu­ken im politi­schen Amerika durchaus ziemlich virulent herum, auch wenn sich der naive deutsche Antirassist so etwas gar nicht vorstellen kann. Die Amerikaner sind im Umgang mit derartig mons­trösen Kalkülen (auch zur Umvolkung und ethnischen wie rassistischen) Neustrukturierung ganzer Länder mit geopoliti­schem Ziel weit unbefangener und rigoroser als der heutige deutsche Michel in all seiner Schlaf­mützigkeit und Weltfremdheit auch nur ahnt und denken möchte. Und inzwischen vor allem denken darf!

Eine geostrategisch subtilere und plausiblere Variante des politischen Rassismus, die möglicherwei­se hinter Mer­kels Handeln steht, zielt darauf, Deutschland durch die ungeheure Zahl an schlecht ge­bildeten und ausgebildeten Zu­wanderern politisch und vor allem demokratisch langfristig zu läh­men und von oben her lenkbarer zu machen und die eigene Macht mit ihrer Hilfe zu sichern, da die Neu­ankömmlinge so gut wie kein Interesse an politischen Verhältnis­sen und Veränderungen mit­bringen, weil sie schlicht an­dere Sorgen haben, als die ange­stammte Be­völkerung. Zudem und vor allem aber auch keiner­lei demokratische und aufklä­rerische Kultur, Weltanschauung und Erfahrung mitbrin­gen, sondern an autokratische Verhältnisse über viele Generationen hin gewöhnt sind, und durch ihre Religion auch massiv darin bestärkt wer­den, so daß ein Bedürfnis nach demokratischen westlichen Verhältnissen gar nicht erst aufkommt. (Siehe dazu hier, hier, hier, hier und hier.) Und dementsprechend politisch entwe­der völlig apa­thisch, auf jeden Fall aber viel leichter ma­növrierbar sind als die angestammte Bevöl­kerung. Und infol­gedessen auch die Gesamtbev­ölkerung als Ganzes leichter zu beeinflus­sen und zu steuern ist, wenn man nur den Anteil an Neu­bürgern ent­sprechend drastisch um viele Millionen in kurzer Zeit erhöht. Nä­heres auch dazu bei Michael Vogt. Sie­he dazu aber auch ergän­zend Christoph Hörstel hier.

Daß die Sozialdemokraten in NRW vor jeder angemessenen gesellschaftlichen Klärung in großer Eile dabei sind, ein entsprechendes Wahlrecht auf kommunaler Ebene zu installieren, zeugt unverkennbar von einem Motiv, die ahnungslosen Neuankömmlinge möglichst zügig als politisches Stimmvieh für den eigenen Machterhalt zu instrumentalisieren. Das ist überaus verständlich, zumal dann, wenn dieser Machterhalt ersichtlich in alle Ferne rückt.

Ein ras­sistischer Ansatz die­ser Rich­tung zielt letztlich darauf, das de­mokratische Po­tential ei­nes Landes durch massive Zufüh­rung fremder Ethni­en und demokratie­fremder und aufklärungsfeindli­cher Kulturen dramatisch abzubau­en und so klein wie irgend möglich zu halten, um die Bevölke­rung von oben her in den Griff zu be­kommen. Da stört es auch nicht wei­ter, daß es sich bei den Neu­ankömmlingen aus dem arabischen Raum infolge des lang an­haltenden Nahostkonfliktes mit Is­rael zum großen Teil und traditionell um ausgemachte Antisemi­ten handelt, die kulturell und historisch oft weit mehr anti­semitisch geprägt sind, als die deutschen Nachkriegs­bürger in aller Re­gel jemals hätten sein können. Siehe auch hier, hier, hier und hier. Das paßt so gar nicht und steht in be­merkenswertem Kontrast zur gerade­zu hys­terischen Nazijagd, die derzeit gegenüber angestamm­ten deutschen Bür­gern flächende­ckend an al­len Ecken und Enden stattfindet. Passt so gar nicht zum medialen Groß­aufgebot, mit dem der AfD Rassismus und Antisemitismus regelmäßig un­terstellt wird, während man sich gleich­zeitig die Anti­semiten in großer Zahl in Gestalt arabi­scher Neubürger mit großem Bo­hei ins Land holt. Eine Tat­sache, die schwer zu denken gibt, falls so eine massenhaf­te Einbürgerung von potenti­ellen Antise­miten mit dem vollen Be­wußtsein der politisch Verantwort­lichen gesche­hen sollte. Denn dass er davon nichts wissen konnte, kann jeden­falls kein deutscher Politiker behaupten. (Siehe dazu Bassam Tibi, Die Rückkehr des Judenhasses)



Es gilt wie gesagt auch, je geringer die Bil­dungsvoraussetzungen der Neubürger, und je demokra­tieferner ihre Kultur, Sozialisation und religiöse Orientierung, umso besser für die herr­schende Eli­te. Wer will da gern eine Obergrenze bei solchen Migranten einführen, wenn er sich als Führer einer Blockflö­ten-Einheitspartei das Durchregieren mit ihrer Hilfe erleichtern, und die Bürgerbeteiligung bei der staatlichen Willensbildung auf das kleinstmögliche Minimum beschränken möchte? - Sprich: von diktatori­schen Verhältnissen träumt. Drei oder zehn Millionen Snowd­ons oder Wiki­leaks-Enthusiasten wird der sicherlich nicht ins Land holen wollen. Frau Merkel – «die Mutter aller Flüchtlinge» - muß also nur eine ent­sprechend riesige Zahl an ihr per­sönlich verbundenen und «dank­baren» Neubürgern aus mög­lichst demokra­tiefremden Kulturen ins Land lassen und schnellst­möglich einbürgern, um den dauer­haften Fortbe­stand ihrer eigenen Diktatur zu si­chern. Deswe­gen der entschiedene Widerstand gegen Obergrenzen beim Asyl und kaum Rückführung bei den abge­lehnten Bewerbern.

Auch hier geht es aus­schließlich um eine monströ­se Geostra­tegie im In­teresse ei­ner Herrschaftselite und keineswegs um die be­troffenen Men­schen. Die in Deutsch­land als Zu­wanderer unkon­trolliert Aufge­nommenen wer­den nur als geo­strategisches Mittel, rein zweckra­tional für gewisse politische Ziele benutzt. Nicht zu ih­rem eigenen Wohl und schon gar nicht zum Wohl der ange­stammten Be­völkerung. Letztend­lich zielt alles im en­geren Sinn auf die Re-Feudali­sierung Deutschlands im In­teresse einer winzigen, aber mächti­gen Herr­schaftselite. (Siehe dazu Werner Mausfeld Der Neoliberalismus und das Ende der Demokratie auch hier als Text zusammengefaßt.) Im weiteren Sinn auf die klare, stabile und be­rechenbare Ab­hängigkeit eines Va­sallenstaates des amerikanischen Imperiums von diesem Imperi­um. Auf eine fest zementierte, irre­versible Fremd­herrschaft der USA in und über Deutschland mit Hilfe einer faktischen Diktatur. Es wäre nicht die erste Zwangsherr­schaft, die von den Amerikanern in ihrer politischen Einflußsphäre etabliert und gesichert worden ist. Zu glauben, unsere «Schutzmacht» hätte irgend ein primäres Interesse an einer Musterdemokra­tie in Deutschland, wäre ein mehr als einfältiger Kinderglaube. Das liegt ihnen völlig fern, denn De­mokratien sind viel zu unberechenbar für ein herrschendes Imperium. Es geht um Geopolitik. Da ist jeder Despot recht, den man auf seiner Seite weiß. Spe­ziell, und nach den Aussagen Fried­mans, geht es darum zu verhindern, daß Deutsch­land auf die Idee kommt sich mit Rußland zu verbün­den. Zu diesem Zweck und mit diesem Ziel, so darf man Willy Wimmer noch einmal auf­greifen und weiterführen, hat Merkel gera­de «geputscht». (Sie­he dazu über Hintergründi­ges auch diesen Artikel von Angelika Eberl im Fassadenkrazer.) Nicht im Dienste irgend eines demokratischen oder christ­lich-humanitären Frei­heitsideals, sondern im Inter­esse einer amerika­nischen Oligarchie, Plutokratie und Kleptokratie.

Ein solches Konzept der ethnischen Umstrukturierung in einem Vasallenstaat der USA, mit dem Ziel, es leichter vom Imperium aus beherrschbar zu machen, gerät natürlich völlig aus den Fugen, wenn ein neuer und vollkommen unerwarteter US-Präsident wie Trump dies alles öffentlich zum Wahnsinn er­klärt. Die riesige Empö­rungswelle im politisch medialen Komplex um Merkel, bei ih­ren Anhängern in Politik, Zei­tungen und Fernsehen, bei all den Opportunisten der Atlantikbrücken ge­genüber Trump, ist infolgedes­sen nur allzu ver­ständlich. Da kommt natürlich keine Freude auf, wenn einem das Kon­zept bzw. der «Putsch» respektive «Staatsstreich» dermaßen gründlich von amerikanischer, also ausgerechnet von Seiten des Imperiums verhagelt wird.

Der dritte Weg besteht darin, in Deutschland ein dauerhaftes soziales und politisches Chaos anzu­richten und das Land damit unregierbar zu machen und zu ruinieren, weil bürgerkriegsähnliche Zustände eintreten werden. Auch dafür gibt es bei Friedman und Brzezinski die ent­sprechenden geostrategi­schen Hinweise und Begründungen nebst impliziter Anleitungen. Sehen Sie sich das bit­te sehr gründlich an. Im Zweifel nämlich blüht Deutschland ein analoges Geschick als failed State wie Sy­rien oder andere arabische Länder. Aus der Sicht moderner amerikanischer Geostrate­gen ist es näm­lich allemal besser, ein ganzes Land auszulöschen, bevor es voll funktionsfähig auf die falsche Seite gerät. Und für Deutschland gilt das laut Friedmans Bewertung mehr als für jedes ande­re Land auf diesem Globus. Eine Strategie, der Merkel selbst mit großer Überzeu­gung im nahen Os­ten folgte und gegenwärtig immer noch folgt. Zu an­deren Zeiten nannte man das eine Politik der ver­brannten Erde, die nur rauchende Trümmer, Ruinen und Flüchtlinge hinterläßt. Man muß nicht meinen, daß unsere amerikanischen «Partner» mit uns im Fall der Fälle anders verfahren würden, als mit einem Land wie Syrien, bevor sie uns die Seiten wechseln las­sen. Und auch von die­sem Weg läßt sich sa­gen, daß Merkel ihn gera­de potenti­ell be­schreitet. Die Dame geht schon ziem­lich gründlich vor. Wie «erfolgreich», das wird sich zei­gen und hängt wei­testgehend da­von ab, ob die deut­sche Bevöl­kerung willens und in der Lage ist, die politi­sche Lage zu än­dern und Merkels Rolle als Katalysator des deutschen Endes zu durch­schauen, ab­zustellen und hin­ter sich lassen. Sie­he dazu etwa Chri­stoph Hörstel hier.

Welchen dieser drei Wege und in welcher Variante Merkel auch immer weiterhin verfolgen wird, den mili­tärischen, den rassisti­schen, den des Chaos oder alle drei zusammen bzw. eine Kombination daraus: - es handelt sich auf jeden Fall um einen Weg von geradezu dämonischen Dimensionen. Und um einen Weg, der mit sämtlichen Strän­gen in einem kruden und primiti­ven politischen Mate­rialismus wurzelt, in dem so etwas wie Geist sowieso nicht vorkommt. In dem noch nicht einmal so etwas wie Kultur und Zivilisation vorkom­men. Und wirkliche Menschen und ihre Anliegen kom­men darin erst recht nicht vor. Als treibende Kraft dahinter steht le­diglich eine amerikadominierte sogenannte Wertege­meinschaft, deren Wertverständnis nahe­zu aus­schließlich vom Materialismus, von politischer Herrsch­sucht und von persönlicher Habgier eini­ger weniger ultrareicher Eliten ge­prägt ist.

Es sieht folglich alles danach aus, als sei Merkel nicht angetreten, um Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, sondern um möglichst viel davon über ihm auszukübeln. Sei es wegen totaler Unfä­higkeit, Krankheit oder allein aus geoe­strategischem Kalkül, weil ihre Hintermänner und Mentoren in den Vereinigten Staaten dies so wol­len, in deren Abhängigkeit Frau Merkel ganz offensichtlich steht. Wobei die meisten Indizien eher für letzteres sprechen. Das lässt durchaus den Spielraum of­fen, dass die amerikanischen Strategen im Hintergrund fest mit der deutschen Größe «Besserwisse­rei und Hybris bei gleichzeitiger kompletter Ahnungslosigkeit, Realitätsverweigerung und Dumm­heit, gepaart mit moralischem Dünkel und Fanatismus, Demokratiefeindlichkeit und Herrschsucht» auch bei der Kanzle­rin und ihrem ideologischen Umfeld rechnen. In Frau Merkel also den perfekten Kandidaten für ihre Zwe­cke aufgespürt haben, und das Land damit letztlich auch an sei­ner ei­genen Inkompetenz, seinen mentalen Defekten und einem extrem mangelhaften Denkvermö­gen zu­grunde geht. (Siehe dazu den sehr er­hellenden und ernüchternden sechsteiligen Beitrag von Malte Dahl­grün, Pappka­meraden und Denkfehler der Asyldebatte, 1hier, 2hier, 3hier, 4hier, 5hier, 6hier.) Amerikani­sche Geostrategen sind nämlich psychologisch weitsichtig genug, auch mit so eigentüm­lichen Spezialitäten und Allüren der deutschen Bevölkerung zu rechnen und sie für die eigenen Zie­le auszubeuten und zu instru­mentalisieren. Nichts leichter als das, wenn man die entsprechende Medienpower zur Ver­fügung hat, um solche Marotten entsprechend zu dirigieren und gefügig zu ma­chen. Deswe­gen emp­fehle ich dem Le­ser hier noch einmal dringend, sich die Aus­führungen von Friedman und Brzezinski an­zusehen, da­mit er sich nicht ständig von schöngefärbten Il­lusionen über Merkels politische Ziele leiten läßt, son­dern der Wirklichkeit etwas näher kommt. Und die sieht nicht aus wie Völkerverständigung, Freiheit, Toleranz und Demokratie und gar Spiritualität, son­dern wie Ma­terialismus, Neofeuda­lismus, Diktatur, Parallelgesellschaften, wu­chernde Kriminalität und massen­hafte Ver­elendung großer Teile der Bevölkerung. Und vor allem jede Menge Krieg im Inneren wie nach au­ßen.

Wenn man Merkels Flüchtlings­politik also überhaupt noch irgend etwas wie «Positives» abgewin­nen möchte, dann im Sinne jener Bemerkung Goethes, die Steiner mit Blick auf den Marxismus und sei­ne Ideo­logie folgen­dermaßen zitiert: „«Allgemeine Begriffe und großer Dünkel sind immer auf dem Wege, ent­setzliches Unglück anzu­richten.»„ Steiner bezieht das direkt auf den da­maligen Mar­xismus und seine Halbwahrheiten, die, konkret politisch ins Leben umgesetzt, unbe­schreibliche menschliche und soziale Verwüstung und Chaos anrichteten. Und das steht uns auf je­den Fall auch mit Merkel bevor. (Näheres dazu hier) Möglicherweise nämlich trifft auch Steiners «Allge­meine Begriffe und großer Dünkel» teilwei­se bei Merkel zu. Bei einem Menschen, der von einer halbwah­ren Ideo­logie, im allergünstigsten Fall von irgend ei­nem abstrakt ideologisiert­en Gutmen­schentum im Sinne des Marxismus, gepaart mit sozialistischem DDR-Protestantismus, aus dem sie stammt, nicht aber von realitäts­haltigen Begrif­fen für menschliche An­liegen und Empathie in sei­nem Han­deln geleitet wird. In je­dem Fall ist das Unheil bei Besserm­enschen dieser Art mit all ih­rem totali­tären und wirk­lichkeitsfernen morali­schen Dün­kel todsi­cher vorprogram­miert. Vor allem in sei­ner besonders abar­tigen und bösartigen Spielart, wenn sich marxistischer To­talitarismus und faschistoi­des Gut- und Besser­menschentum auch noch mit aggressiver und habgie­riger amerikani­scher Geo­strategie paart, und der ihm zugrun­de liegende politische Materialismus sich dazu in hoh­le christli­che Mas­ken klei­det und darin ver­birgt. Wenn also der Bevölkerung christ­liche Impul­se vorgegau­kelt werden, wäh­rend in Wirklichkeit kriegeri­sche, geo­strategische, habgie­rige und rassis­tische wirksam sind, und mit die­sem existentiel­len Be­trug an der Bevöl­kerung ledig­lich andere Län­der un­ter Kon­trolle ge­bracht und aus­geplündert wer­den sollen wie beispielsweise im Fall Syri­ens und des nahen Ostens.

-

Sehr ausdrucksstark, Merkels «verblüffend einfache Definition» von der Sicherheitskonferenz 2004: „Die zur Verfügung stehenden Mittel reichen von freundlichen Worten bis zu Marschflugkör­pern.“ Auf hochdeutsch: Wer sich uns nicht freiwillig unterwirft, den sprengen wir in die Luft, le­gen seine Städte und Dörfer in Schutt und Asche und jagen die Bevölkerung in alle vier Winde da­von. So geht Pax Americana «und jetzt auch meine» (Merkels und Europas) Außen­politik. Was Merkel damals und bis heute nicht sagte: Das gilt, nach der Logik der Geopolitik, im Fall der Fälle auch für Deutschland selbst.

Alles klar? Wenn nicht, dann noch einmal nachlesen. - So geht Pax Americana und Merkel tatsäch­lich. Bis auf den heutigen Tag. Man kann das wie gesagt auch als modernes westliches Nazitum be­zeichnen.

Beim sicherheitspolitischen Berater etlicher US-Regierungen und Lehrer wie Mentor von Frau Alb­right, Zbigniew Brzezinski, siehe dessen Buch, „Die einzige Weltmacht“, können Sie Merkels na­zistische Welteroberungsinspirationen von 2004 auch schon alle und im Detail nachlesen.

George Friedman hat 2015 hier einiges dazu aus dem Nähkästchen geplaudert, was Ihnen das Blut in den Adern gefrieren läßt. Erhellende Kom­mentare dazu hier unter: Friedman im Klartext. Sie sind gut beraten, wenn Sie Friedmans Auslassungen einmal mit den Darlegungen Brzezinskis ver­gleichen und sich das faktische Handeln amerikanischer Außenpolitik und der NATO der letzten Jahrzehnte dazu illustrierend vor Augen führen.

Und bei Rainer Mausfeld können Sie hier Ausführliches über das «weiterentwickelte» (Merkel) Völ­kerrechtsverständnis unserer modernen westlichen Werteprediger hören, das dem der Mafia auf­fallend ähnelt.

-

Das war Merkels Stalinistenprogramm von 2004 für die Teilnahme an einer kriegerischen Welteroberung. Besser: ihr ausdrücklich von den Amerikanern aus der Clinton-Administration übernommenes Programm für den weltweit ope­rierenden internationalen Neonazi amerikanischer Prägung des 21. Jahrhunderts, der sich jenseits von Glauben, Gott, Ethik und Menschenrecht unter der Schirmherrschaft der Vereinig­ten Staaten militärisch und mit sonstigen Mitteln die Welt unter den Nagel reißt, und dabei lediglich einem primitiven und zynischen Machtkalkül folgt – Merkels «verblüffend einfacher Definition». Mit Mitteln, die „von freundlichen Worten bis zu Marschflug­körpern“ reichen. Und dieses Programm ist auch kon­sequent umgesetzt worden. Aber es war und ist kein Programm der Nächstenliebe eines christlichen Predi­gers aus der Uckermark, das uns so ge­stelzt aus Merkels unsäglichem Neujahrsgeschwafel ent­gegen tönt, sondern lediglich eine der Ursa­chen für diesen hohlen pastoralen Sermon, weil Merkel und die deutsche bzw. europäische Bevöl­kerung inzwischen von den Folgen der „verblüffend einfa­chen De­finition“ eingeholt worden sind.

-

Teils zog es sie, teils sank sie hin? - Hingesunken ist sie nachweislich nicht, es zog sie vielmehr ganz von allein und mit aller Macht und Tatkraft dort hin. Merkel warf sich dem Aggressor Bush 2003 buchstäb­lich in die Arme und an den Hals, als sie vor der ganzen Welt signalisierte, wie gern sie bei dessen mör­derischem Treiben ohne jede Rechtsgrundlage im nahen Osten mitgemacht hätte. Mit dem be­zeichnenden Titel in der Washington Post vom 20. Februar 2003: Schroeder Doesn't Speak for All Germans. Auf Deutsch und im Klartext: «Der Kriegsverweigerer Schröder spricht nicht für alle Deutschen. Ich, Merkel, spreche für die Deutschen, die an amerikanischen Angriffs­kriegen teilneh­men wollen und verstehe mich als deren Wortführerin!» (Siehe dazu auch hier, hier, hier und vor al­lem hier ).

Merkel schäumte schon 2002 bis ins Mark vor Kriegslüsternheit, wie Sie vor allem auch ihrer Bundestagsrede von 2002 entnehmen können. Vor allem, wenn Sie darauf achten, mit welchen ab­surd hohlen und nichtssagenden Phrasen dort der deutschen Teilnahme am Krieg gegen den Irak das Wort geredet wurde. Beispielsweise: «Keine deutschen Sonderwege in der Kriegsfrage»; oder «die Ex­portnation Deutschland kann sich den Ausstieg aus der Kriegsphalanx der Amerikaner nicht leis­ten» und vieles mehr. - Hören Sie irgendwo etwas von den Folgen für die betroffenen Menschen? Falls Sie aus einem anthroposophischen Umfeld kommen, dann fragen Sie sich einmal, was wohl Steiner zu dieser hohlen und menschenverachtenden Argumentation von Frau Merkel gesagt hätte.

Denselben kriegerischen Sirenenge­sang hören wir von ihr zwei Jahre später auf der Mün­chener Si­cherheitskonferenz 2004 immer noch, als die Folgen, Irrtümer und fundamentalen Betrügereien des Irakkrie­ges und seiner Entscheidungsträger längst außer Zweifel und offenbar waren. Und trotz all der offensichtli­chen Katastrophen. (Siehe ausführliche Einzelheiten zum Thema und Hintergründen hier.) Nur von den tausenden und abertausenden unschuldi­gen Opfern der «einfachen Definition», den ungezählten To­ten, Ge­quälten, Verstümmel­ten, Heimatlo­sen, Waisen, Ruinierten und lebens­lang Traumatisierten und der Tatsache, dass ein ganzes Land buchstäblich vom Westen ausgelöscht und um seine Exis­tenzgrundlage gebracht wurde, aber das Fell des Bären entweder schon verteilt war oder gerade an neue Besitzer aus der Kriegsallianz überwechselte, ist in Mer­kels Rede kein Wort zu hö­ren. Die kata­strophale Bilanz des Bush­krieges wird vielmehr in einen Er­folg umgemünzt - „der Diktator ist ge­fangen“ - indem Merkel die ungezählten Opfer und Verwüs­tungen aus der schauerli­chen Gesamtbi­lanz einfach ver­schwinden läßt. Und die Frage, wie es jetzt weiter geht mit dem zer­störten Land, mit wenigen hoh­len Floskeln abspeist. Eine typische Atti­tüde totalitärer Geis­ter und Despoten, ob sie nun Stalin, Hitler, Pol Pot, Videla, Pino­chet, Franco, Erich Mielke, Hone­cker oder eben Merkel heißen. Die „verblüff­end einfache Definiti­on“, wie man mit anderen Län­dern umgeht, die sich im Fall des Irak gerade so «hervorragend bewährt» hat, wird trotz ih­rer ver­heerend zynischen und men­schenverachtenden Bilanz im Nach­schlag auch noch von Mer­kel als persönli­ches außen­politisches «Se­sam öffne dich» erkoren und gefeiert. - Merkels Credo und öf­fentliches Programm für gute Nach­barschaft, in dem sich eine tiefe See­len- und Wahlverwandt­schaft mit ag­gressiver und men­schenverachtender ameri­kanischer Kriegs­ und Machtpolitik aus­spricht.

Nie­mand hat Frau Merkel gezwun­gen, bei diesen Plä­nen zur (militäri­schen) Welteroberung und der Verwüstung ganzer Länder mitzu­machen. Sie hätte je­derzeit ausstei­gen können. Aber es hat ihr, sie­he dazu hier, und auch hier, die Eintrittskarte in das Kanzleramt verschafft, von dem aus sie jetzt nicht die deutschen, sondern vorrangig amerikanische Interessen bedient. Merkel dient unverkenn­bar nicht dem deutschen Volk, sondern vor allem jenen amerikanischen Oligarchen, welche die Fä­den hinter der sogenannten amerikanischen Demokra­tie ziehen, die man wohl besser als ein rein virtuelles Theater und Täuschungsmanöver bezeichnen muß. Siehe dazu ausführlicher auch Da­niele Ganser hier.

Sie haben ganz richtig gehört. Die deutschen Kanzler werden in Amerika festgelegt und nicht vom deutschen Wähler, dem angeblichen Souverän. (Das gilt inzwischen offensichtlich auch für die Kanzlerkandidaten der SPD. Eine erhellende Studie dazu siehe hier und hier.) Die Dame Merkel müsste als deutsche «Geschäfts­führerin der Washington-AG» ihren Amtseid de facto ei­gentlich auf die amerikanische Verfassung schwören und nicht auf die deutsche. Dafür sprechen un­geheuer viele In­dizien. Das CDU-Urgestein Willy Wimmer spricht in einem Interview mit dem russischen Nach­richtenmagazin Sputnik in An­lehnung an die norwegische Besatzung durch die Nazis auch ganz of­fen von einer Fremdherrschaft, von Quislingen, in Deutschland. Nicht ganz so unverhohlen, aber unverkennbar und deutlich in die­selbe Richtung äußern sich gelegentlich die Nachdenksei­ten hier dazu: „Angela Merkel ist ein ver­lässlicher Partner der USA in Deutschland – so verlässlich, dass man daran zweifeln muss, dass ge­nuin deutsche Interessen noch die notwendige Förderung erfah­ren. Sie ist nicht allein. Sie ist umge­ben von anderen ähnlich gelagerten Politikern und Journalis­ten.“ (Siehe dazu auch den Fassaden­kratzer hier. Gelegentlich bei den Nachdenk­seiten auch ein ent­sprechender Blick auf die Grünen.)

Damit bei der Quislingherr­schaft (Wimmer) auch möglichst nichts schief geht und den amerikani­schen Strippenziehern hinter den Kulissen niemand in die Suppe spuckt, dafür gibt es in Deutschland die Massenmedien, die ih­ren Konsumenten so lange mit der geeigneten Meinung bear­beiten und versorgen, bis der Wähler am Ende die «passende und richtige» Entscheidung trifft. Die lautet im Augenblick über nahezu sämtliche Leitmedien hinweg: «Nur die alternativlose Merkel kann Kanzler!». Man darf hinzufügen: Nur einer von rund zweiundachtzig Millionen Deutschen taugt demnach laut Medienauskunft zum Staatschef. Und ausgerechnet auch noch derjenige, der zur Zeit und jenseits von Recht und Gesetz das größte Un­heil in Deutschland angerichtet hat. Der Rest hat nichts Rechtes auf der Pfanne. - Schöne Be­scherung, gell!? Klingt alles auch sehr plausibel, was uns die Massenmedien, besser gesagt: eine extrem kleine Minderheit, in deren Besitz die Massen­medien entweder sind, oder von der sie beherrscht werden, da einzublasen suchen: Ausge­rechnet derjenige ist am besten geeignet, alter­nativlos, und soll es richten, der die Karre so gründlich wie kein anderer in den Dreck gefahren, und damit soeben sei­ne horrende In­kompetenz eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Scheint aber ir­gendwie auch zum ideologischen Denk- und Argumentati­onsmuster deutscher Wirklichkeitsverwei­gerer und «byzantinischer Schwätzer» (Bassam Tibi) zu gehö­ren, von denen die derzeitige Asylde­batte so nachdrücklich geprägt wird. Entbehrt angesichts solcher Umstände also auch nicht einer ge­wissen Stringenz.

Wie war das doch gleich: Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Mei­nung zu verbreiten“. Näheres dazu hier und hier in den Nachdenkseiten. Rechnen Sie dazu noch das Fernse­hen und den Rundfunk der öffentlich rechtlichen Meinungsmacher, dann wird die Zahl der fakti­schen Entscheidungsträger nicht wesentlich größer. Jetzt beobachten Sie einmal daraufhin das gan­ze Mediengetöse in Deutsch­land, das jeden zum Nazi und Rechtsfaschis­ten stempelt und dämo­nisiert, der die alternativlose Frau Merkel und ihre Politik offen kritisiert. Und fragen Sie sich, in wessen Diensten diese zu einer extrem kleinen Minderheit gehörenden wohl alle stehen, wessen In­teressen sie bedienen und von wo aus diese Medien gesteuert werden. Wie gesagt etwa zweihundert reiche, ganz gewiß keine armen Leute nehmen für sich die Pressefreiheit in Anspruch und bilden damit so etwas wie die vierte Gewalt in Deutschland. Eine sehr überschaubare Größe bei einem Volk von über achtzig Millionen, wenn man die vielen Zeitungen, die ohnehin schon der SPD gehö­ren (siehe hier, hier und hier), noch herausrechnet und auch noch den Parteienklüngel bei den Öf­fentlich-Rechtlichen subtra­hiert. Und es werden infolge der Konzentration im Presse- und Verlags­wesen immer weniger. Viel­leicht lesen Sie auch hier bei den Nachdenkseiten dazu noch ein­mal nach. Achten Sie, sofern Sie können, auch einmal darauf, welche Leitmedien in Deutschland von Anthroposophen vorzugsweise konsumiert und «um Rat ge­fragt» werden, das kann mitunter auch sehr erhellend sein. Der Auf­wand, in Deutschland Meinung zu ma­chen und dem Souverän wählbare Kanzler zu suggerieren, hält sich jedenfalls in sehr über­schaubaren Grenzen und ist von Amerika aus über die vielen Atlantik­brücken der Leitmedien lo­cker zu bewältigen. Der Schäfer mit seinen transatlantischen Hüte­hunden hinter den Kulissen muß sich gar nicht sonderlich anstrengen, um bei den Schafen den Eindruck zu erzeugen, sie hätten nach reiflicher Überlegung selbst den Pferch ge­wählt, in dem sie nach jeder Wahl enden. Soll sagen: Kanzler ma­chen geht in Deutschland leicht, wenn man die entspre­chenden Medien be­herrscht. Sie­he dazu spaßeshalber und zur Illustrati­on etwa die zwischenzeitlich verbotene «Anstalt» vom ZDF (hier die unzensierte Variante) und den entspre­chenden Bericht dazu auf den Nachdenkseiten. Oder lesen Sie das Buch «Gekaufte Journalisten» von Udo Ulfkotte. Dann verste­hen Sie auch die ganze Aufregung um die alter­nativen Medien in Deutschland, die mög­licherweise den «demokratischen» Meinungsma­chern, Strippenzie­hern und aufdringlich bemühten politischen Wahrheits­aposteln die Suppe versal­zen könnten.

Für die machtpoliti­schen Interessen der amerikanischen Oligar­chie je­denfalls ist Merkel so et­was wie ein politischer Tarnkappenbomber, den die Leitmedi­en dem deutschen Bürger permanent und eindring­lich als harmlosen und friedli­chen Ferienflieger einhäm­mern und verkaufen. Gezielte Des­information und «wahrheitsdienliche Meinungsvereinheitlichung» über die Medien ge­hört nämlich auch in den Zet­telkasten verblüffend einfacher Definitionen, denen ameri­kanische und Merkelsche Macht­politik, und denen auch die Beschwörungstheoretiker der Wahrheit aus den Berli­ner Alu­hut-Fraktionen fol­gen. Jedenfalls spucken bezeichnenderweise gerade jene annähernd zweihundert rei­chen Leute, die in Deutschland das Pressewesen kontrollieren, einvernehmlich mit den Politikern der etablierten Parteien und den Öffentlich Rechtlichen - die Anhänger der Quislinge - Gift und Galle nicht nur gegen die alterna­tiven Medien, sondern auch gegen Trump und gegen Rußland. Wo­bei schwer zu sagen ist, gegen wen augenblicklich mehr Gift abgesondert wird. Gegen Trump, Ruß­land oder die Medienkonkur­renz?

Wenn noch Fragen offen sind, dann lesen sie hier noch einmal Einzelheiten nach. Lesen Sie Brze­zinskis Buch „Die einzige Weltmacht und hören Sie sich Friedman noch einmal an. Das verschafft etwas Übersicht darüber, was unsere Spitzenpolitiker derzeit außenpolitisch so umtreibt.

-

Auf der einen Seite werden in Merkels Münchener Rede vordergründig sogenannte westliche Werte geheuchelt («im Kampf zwischen Demokratie und Despoten»). Nach Merkels „verblüffend einfa­cher Definition“ dann aber überraschend nur noch die eigenen Interessen umgesetzt nach dem Mot­to: „Und bist Du nicht willig, dann haben wir auch noch Marschflugkörper“. Vulgärdeutsch: „Und willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag` ich Dir den Schädel ein!“ In Deutschland fir­miert das auch unter «Faustrecht». Nach diesem Plan und für diese eigenen Interessen wurden dann auch in der Realität die Menschen des nahen Ostens hemmungslos zu Hunderttausenden hingeschlachtet und millionenfach vertrieben und ganze Länder verwüstet und verheert. Später die Folgen dieser verbrecherischen Eroberungspolitik mit den hohlen Phrasen von christlicher Nächstenliebe verkleis­tert und überhaupt die Ursachen verschwiegen. Ihre Opfer unter den eigenen deutschen Bürgern aber durch Totschweigen auch noch verhöhnt. Und die Wähler schließlich und endlich mit rhetori­schen christlichen Luftnummern zugesülzt und abgespeist.

Von Empathie mit irgendwelchen Op­fern der eigenen Politik keine Spur. Wer würde das auch er­warten bei jemandem, dessen offizielle Politik so aussieht, wie von ihr beschrieben? Nur ein voll­kommen empathieloser Mensch ohne jede Wahrnehmung für das, was er damit anrichtet, kann auf derart menschenverachtende außenpoliti­sche Strategien verfallen, deren konkrete Anwendung Ge­orge Friedman 2015 in seiner Rede unter anderem sarkastisch charakterisiert als: „zynisch und nicht moralisch – aber es funktionierte.” Aus­führliches dazu siehe hier. Merkels „verblüffend einfache Definition“ ist der Ausdruck einer «bös­artig geworde­nen Intelligenz» (Rudolf Steiner), deren Aus­wüchse bei modernen Machthabern wie Merkel nur mit den Mitteln einer politischen Psychopatho­logie zu beschreiben sind. Aber es ist der Geist, der Frau Merkel beseelt, und der aus ihrer Rede von 2004 aus den „verblüffend einfachen Definitionen“ herausklingt. Für diese „verblüffend einfachen Definitionen“ muss man erst einmal emp­fänglich sein, und das ist sie zutiefst.

Am faktischen kriegerischen und eroberungspolitischen Verhalten der imperialen Stalinistin Merkel änderte sich jedenfalls zwölf Jahre später rein gar nichts, wie wir besonders in Syrien und in der Ukraine und anderswo beobachten. Sie hat aus der Vergangenheit nichts gelernt und macht ständig weiter so, und wir dürfen das auch für die nächste Legisla­turperiode erwarten, wenn dem kein Rie­gel vorgeschoben wird. Jüngst wurde auch die deutsche Rechtsordnung unter Merkel sinnigerweise dahingehend verändert, dass von deutschem Boden wieder Angriffskriege ausgehen können, ohne irgend welche Folgen für die Aggressoren zu haben, wie Sie hier und hier nachlesen können. Das trifft sich gut, denn soeben rollen die US-Panzer von Bremerhaven an die «Ostfront», weil die Rus­sen auf freundliche Worte auch nicht hören mochten und sich nicht freiwillig unterwarfen. Jetzt ha­ben sie den Salat und die Marschflug­körper vor der Haustür, und die Panzer? - nun sind sie eben da. Und so langsam dürfte auch der Letzte von uns, so­fern er nicht kom­plett auf den Kopf gefallen ist, hinter diese Fassade blicken und begreifen, was er von dieser Frau im Predigertarnanzug mit ihren verblüffend einfachen Definitionen in Zukunft zu erwarten hat. - Die Räder rollen wieder für den Sieg! (Siehe dazu auch Willy Wimmer hier.)

-



Gottlob gibt es aber hier und hier oder hier, hier und hier etwas Erhellenderes und Hintergründiges dazu.

Alles in allem drängt sich die Frage auf:

Wo hocken eigentlich die größeren und effizienteren Barbaren, Verbrecher, Menschenverächter und und Menschenschlächter?

Allzu schwer sollte die Frage nicht mehr zu beantworten sein.

-

Um nicht nur in Negativismen hängen zu bleiben noch ein Hinweis auf hoffnungsvollere Initiativen und Ansätze, die sich anzuschauen lohnen hier. Jürgen Todenhöfer erläutert u. a. Deutschlands Auf­gabe und Chance als potentieller Friedensstifter nicht nur im nahen Osten hier ab 2:33:28. Erfri­schend lebensnah und authentisch und ohne großes mediales Brimborium, ohne medientypi­sche Maskerade und ohne medienwirksam inszenierte Schaukämpfe. Ein aufschlußreiches Life-Inter­view mit Edward Snowden gleich im Anschluß. Snowden berichtet aus seiner jetzigen Heimat Ruß­land beeindruckend viel über Sachverhalte, die jeden Anthroposophen unmittelbar betreffen und in­teressieren sollten, der an Fragen der politischen Freiheit interessiert ist. Vielschichtig und ein re­gelrechtes Muß für Anthroposophen mit einem Verständnis für Steiners Freiheitsphilosophie und des­sen politische Ideen. Oder zumindest mit dem Bedürfnis, Steiners Freiheitsphilosophie und politi­sche Entwürfe wenigstens ansatzweise zu verstehen und sie auch zu verwirklichen.

*

Merkel und der Brunnen des Bösen

„Nach innen demonstriert die Kanzlerin im Grunde nichts anderes, als dass es möglich ist, die Ein­wohnerschaft Deutschlands ingenieurmäßig zu regulieren und politisch über die Zusammensetzung der Bevölkerung Deutschlands zu entscheiden. Der Euphemismus dafür heißt «Willkommenskul­tur» und «Integration». Der französische Philosoph Michel Foucault erkannte in solchen Gebaren bereits in den 1970er Jahren eine «Technologie der Macht». Er bezeichnete sie als «Biopolitik», … . Diese «Technologie der Macht» ist fern vom Nachdenken über die Komplexität von Kultur. Fern auch vom Nachdenken über jenen Clash of Civilisations, den der amerikanische Politikwis­senschaftler Samuel P. Huntington im Jahr 1996 für das 21. Jahrhundert prognostiziert hatte. Umso näher ist sie totalitären Denkformen des 20. Jahrhunderts und schöpft aus demselben Brunnen des Bösen.“ (Jörg Bernig)

Der gesamte Text als PDF siehe: Nachdenkseiten; Jörg Bernig

Meine Empfehlung: Lesen Sie den Text vollständig. Lesen Sie auch Albrecht Müllers korrigierten Kommentar dazu vom 19.12.16 und den vom 6. Januar 2017 einschliesslich dem eines Lesers der Nachdenkseiten, und bilden Sie sich selbst ein Urteil. Mein persönlicher Eindruck: Noch nie habe ich eine derart substanzlose und verschwurbelte Argumentation von Müller, den ich eigentlich sehr schätze, zu einem herausfor­dernden und ernstzunehmenden Text unter dem Generalthema Aufklä­rung und gedankliche Mün­digkeit gehört. Für den Kommentar seines Lesers gilt Vergleichbares. Gewisse Din­ge scheint man dort nicht denken zu wollen und auch nicht zu können, obwohl sie auf der Hand liegen. Der Mut zur Aufklärung, den Bernig einfordert, scheint bei den Nachdenkseiten wohl doch noch nicht so recht vollständig angekommen zu sein. Lieber Herr Mül­ler, ich hoffe sehr, dass dies ein Einzelfall bleibt. An meiner Hochschät­zung der Nachdenkseiten wird das vorerst also nichts ändern, obwohl die hohe Anerkennung der Leistung dort ein paar Sprünge bekommen hat. Als Folge der Tatsache, dass offenbar auch die Betreiber und manche Leser der Nachdenkseiten eine Schere im Kopf haben. Was ersichtlich zum Thema Aufklärung nicht passen will und kann. (J. W. Göde.)

*

Eine ungewöhnliche Geschichte aus dem Jahre 1917 zum neuen Jahr 2017

Sie werden vielleicht schon gehört haben, daß von gewissen Leu­ten immer wiederum in die Welt posaunt wird: Die Demokratie muß die ganze Kulturwelt ergreifen. Demokratisierung der Mensch­heit ist dasjenige, was das Heil bringt; dafür muß man nun alles kurz und klein schlagen, damit die Demokratie sich ausbreitet auf der Welt. - Ja, wenn die Menschen einfach so fortleben, daß sie die Din­ge, die als Begriffe an sie herantreten, nur so an sich herankommen lassen, also ganz aufgehend in dem Begriffe Demokratie, dann haben sie eben den Begriff Demokratie so, wie ich ihn als Defi­nition des Menschen angeführt habe: Ein Mensch ist ein Wesen, das zwei Beine und keine Federn hat - wie ein gerupfter Hahn. - Denn ungefähr so viel, wie der, dem man einen gerupften Hahn zeigt, vom Menschen weiß, wissen die Menschen, die heute die Glorie der Demokratie verkündi­gen, von der Demokratie. Man nimmt Begriffe für Wirk­lichkeiten. Dadurch aber ist es unschwer möglich, daß die Illusion sich an die Stelle der Wirklichkeit setzt, wenn es sich ums Men­schenleben handelt, indem man die Menschen einlullt und einschlä­fert durch Begriffe. Dann glauben sie, in ih­rem Streben gehe es da­hin, daß jeder Mensch seinen Willen zum Ausdruck bringen könne durch die verschiedenen Einrichtungen der Demokratie, und mer­ken nicht, daß diese Strukturen der Demo­kratie so sind, daß immer ein paar Menschen an den Drähten ziehen, die andern aber werden gezo­gen. Doch weil man ihnen immer vorredet, sie sind in der De­mokratie drinnen, merken sie nicht, daß sie gezogen werden, daß da einzelne ziehen. Und um so besser können diese einzelnen ziehen, wenn die andern alle glauben, sie ziehen selbst, sie werden nicht gezogen. So kann man ganz gut durch abstrakte Begriffe die Men­schen einlullen und sie glauben das Gegenteil von dem, was Wirk­lichkeit ist. Dadurch können aber die dunkeln Mächte gerade am allerbesten wirken. Und wenn ein­mal einer aufwacht, so wird er eben nicht berücksichtigt.

Interessant ist es, wie 1910 einer den schönen Satz geschrieben hat, daß es dem Großkapitalis­mus gelungen sei, aus der Demokratie das wunderbarste, wirksamste, biegsamste Werkzeug zur Ausbeu­tung der Gesamtheit zu machen. Man bilde sich gewöhnlich ein, die Finanzleute seien Gegner der Demokratie, schreibt der betreffende Mann - ein Grundirrtum; vielmehr seien sie de­ren Leiter und deren bewußte Förderer. Denn diese - die Demokratie nämlich - bilde die Spani­sche Wand, hinter welcher sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr fänden sie das beste Verteidigungsmit­tel gegen die etwaige Empörung des Volkes.

Da hat einmal einer, der aufgewacht ist, gesehen, wie es nicht darauf ankommt, von Demokratie zu deklamieren, sondern wie es darauf ankommt, die Wirklichkeit zu durchschauen, nichts auf alle sol­che Schlagworte zu geben, sondern zu sehen, was wirklich ist. Heute wäre dies ganz be­sonders not­wendig, denn man würde dann sehen, von wie wenigen Zentren aus die Ereignisse heute eigentlich gelenkt und geleitet werden, die so furchtbar, so blutig über die gan­ze Mensch­heit hin walten. Dar­auf wird man nicht kommen, wenn man immer in dem Irrwahn lebt, die Völker bekämpfen sich; wenn man sich immer einlullen läßt von der europäischen und amerika­nischen Presse über irgend­welche Beziehungen, die in den gegenwär­tigen Ereignissen zwischen den Völkern sein sollen. Das alles, was da gesagt wird über Antagonismus und Gegensätzlich­keiten der Völker, das ist dazu da, um über die wahren Gründe den Schleier zu breiten. Denn nicht dadurch, daß man von Worten heu­te zehrt, um diese Ereignisse zu erklären, kommt man zu irgendeinem Resultat, sondern dadurch, daß man auf die konkreten Persönlichkeiten hin­zeigt. Das wird nur manchmal unbequem. Und der­selbe Mann, der diese Sätze niedergeschrieben hat 1910, der aufgewacht ist, der hat auch in demsel­ben Buche eine höchst unangenehme Rechnung ange­stellt. Er hat nämlich eine Liste aufgestellt von fünfundfünfzig Män­nern, die in Wirklichkeit Frankreich beherrschen und ausbeuten. Diese Liste gibt es in dem Buche «La Democratie et les Financiers», 1910, von Francis Delaisi, von demselben Mann, der das ja mittler­weile berühmt gewordene Buch «La Guerre qui vient» geschrieben hat, das letztere 1911, das Buch «La Democratie et les Financiers» 1910. In diesem Buche finden Sie Sätze von fundamentaler Bedeu­tung. Da ist einmal ein Mensch aufgewacht gegenüber der Wirklich­keit. In diesem Buche «Die Demokratie und die Finanzwelt» liegen Impulse, um vieles von dem zu durchschauen, was heute durch­schaut werden sollte, vieles aber auch zu zerhauen von dem, was als Nebel über die Gehirne der Menschen hin zum Fluten gebracht wird. Auch über diese Dinge muß man sich entschließen, die Wirklichkeit ins Auge zu fassen.

Natürlich ist das Buch unberücksichtigt geblieben. Aber in die­sem Buche werden gewisse Fra­gen aufgeworfen, die heute in der ganzen Welt aufgeworfen werden sollten, weil sie manches über die Wirklichkeit lehren würden, die man so begraben will unter all den Deklamationen von Demokratie und Autokratie und was die Schlagworte alle sind. In diesem Buche finden Sie zum Beispiel auch eine sehr schöne Darstellung von der üblen Lage, in der eigentlich ein Parlamenta­rier ist. Nicht wahr, die Menschen glauben, so ein Parlamentarier stimmt nach seiner Überzeu­gung ab. Aber wür­de man alle die Fäden kennen, durch die ein solcher Parlamentarier zusam­menhängt mit der Wirk­lichkeit, dann würde man erst wissen, warum er in einem Fall ja und im andern Fall nein sagt. Denn gewis­se Fragen müssen aufgeworfen werden. Delaisi wirft sie auf. Zum Beispiel wirft er die Frage auf, indem er einen Parlamentarier ins Auge faßt: Auf welche Seite soll sich der arme Mann stellen? Das Volk zahlt ihm jährlich dreitausend Francs Diäten, die Aktionäre dreißigtausend Francs! - Die Frage stellen heißt sie schon beantwor­ten. Also der gute arme Mann bekommt vom Volk seine drei­tausend Francs Diäten, von den Aktionären drei­ßigtausend! Nicht wahr, es ist ein sehr schöner Be­weis, zeugt manchmal von großem Scharfsinn zu sagen: Wie schön ist es doch, daß einmal in einem Parlament ein Sozialist, ein Volksmann wie Millerand, einen Platz gefunden hat! Es ist etwas Groß­artiges, daß eine solche Errungen­schaft möglich geworden ist. Delaisi fragt etwas anderes. Er fragt: Wie steht es mit der Unabhän­gigkeit eines Menschen wie Millerand, der jährlich dreißigtausend Francs als Vertreter von Ver­sicherungsgesellschaften verdiente?

Da ist einmal einer aufgewacht; der weiß ganz gut, wie die Fäden gehen von den Taten eines sol­chen Mannes in die verschiedenen Versicherungsgesellschaften hinein. Aber solche Dinge, die heu­te im Wachzustand über die Wirklichkeit erzählt werden, die werden eben nicht berück­sichtigt. Man kann natürlich sehr schön den Men­schen von der Demokratie der westlichen Welten deklamie­ren. Wenn man ihnen aber die Wahrheit sagen wollte, müßte man ihnen sagen: Wer soundso heißt, macht es so, und wer soundso heißt, macht es so. - Und da rechnet Delaisi fünfundfünfzig Männer her­aus, nicht eine Demokratie, sondern fünfundfünfzig bestimmte Männer, von denen er sagt, daß sie Frankreich beherrschen und aus­beuten. Da ist man auf die realen Tatsachen gekommen, denn auch im gewöhnlichen Leben muß der Sinn erwachen für reale Tatsachen.

Das weiß man auch aus dem Buch von Delaisi: Es war einmal ein Advokat. Dieser Advokat - viele Fäden verbanden ihn mit allen möglichen, nicht nur mit Versicherungsgesellschaften, sondern auch mit Finanzzentren, Finanzwelten -, aber dieser Advokat hatte noch höheren Ehr­geiz; er wollte für seine Taten nicht nur durch die Finanzwelt, durch die Industriewelt, Han­delswelt protegiert sein, sondern auch durch die Gelehrtenwelt der Akademie. Das ist die Stät­te, wo man durch die Gelehr­tenwelt selbst in die Sphäre der Un­sterblichkeit erhoben werden kann. Aber nun fanden sich zwei «Unsterbliche» innerhalb der Akademie, welche just uner­laubte Trustgeschäfte machten. Sie fanden es ganz gut vereinbar mit ihrem Wirken für die Uns­terblichkeit, Trustgeschäfte, die unerlaubt waren nach dem Gesetze des Landes, zu machen. Da fand sich denn der sehr scharfsinnige Advokat und vertrat die beiden Unsterblichen vor dem Gerichte, und es gelang ihm, sie freizubekommen, sie rein­zuwaschen, so daß sie nicht verurteilt wurden. Da nahmen sie ihn selber unter die «Unsterbli­chen» auf. Die Wissenschaft, die nicht das Zeitliche der Welt, sondern das Ewige der Welt, das Uns­terbliche verwaltet, die ist vertei­digt worden von diesem «selbstlosen» Advo­katen: Raymond Poincare heißt er. - Delaisi erzählt in dem genann­ten Buche diese Geschichte.

Es ist ganz gut, solche Dinge als Ingredienzen der Wirklichkeit auch zu wissen. Diese Dinge müs­sen schon ins Auge gefaßt werden. Und man wird so gelenkt, daß man einen gewissen Spürsinn für die Wahrheit bekommt, wenn man Geisteswissenschaft aufnimmt, während die materialistische Bil­dung der heutigen Zeit, in die ja so unzählige Kanäle von der Presse fließen, dazu angetan ist, nicht auf die Wirklichkeiten hinzuweisen, sondern auf etwas, was mit allerlei Schlagworten wie mit Män­telchen belegt wird. Und wenn einmal einer aufwacht wie der Delaisi und die Dinge schildert, wie sie sind: Wie vielen Menschen werden diese Dinge bekannt? Wie viele Men­schen hören darauf? Sie können ja auch nicht hören, denn es wird begraben von dem - nun, eben wieder von dem von der Presse be­herrschten Leben. Delaisi erweist sich in seinem Buche über die Demokratie und die Fi­nanzwelt als ein recht heller Kopf, der sich viele Mühe gegeben hat, manches zu durchschauen. Er ist kein blin­der Anbeter des Parlamentarismus, er ist kein blinder Anbeter der Demokratie. Er sagt voraus, daß diese Dinge, auf die sich die heuti­gen Menschen so furchtbar viel zugutetun, aufhören werden. Er sagt es ausdrücklich, auch von der «Abstimmungsmaschine» - so ungefähr ist das Wort, in dem er sich ausdrückt. Und ganz wis­senschaftlich und ernsthaft ergeht sich auch Delaisi über die­se parlamentari­sche Abstimmungs­maschine, denn er durchschaut den ganzen Ap­parat, der in diese Abstimmungsmaschinen hin­einführt, denen ge­genüber man den Glauben erwecken will, da stimme ab eine über­zeugte Ma­jorität gegen eine verrückte Minorität. Er weiß, daß, wenn eine gesunde Ent­wickelung kommen soll, ganz anderes an die Stelle treten muß.

Das ist heute noch nicht möglich, weil es noch die Leute sehr schockieren würde, zu sagen, was an die Stelle treten wird. Das kann heute eigentlich im Grunde genommen nur der in die Geis­teswissenschaft Eingeweihte wissen. Formen der Vergangenheit werden ganz gewiß nicht an die Stelle treten. Sie brauchen nicht zu fürchten, daß derjenige, der aus der Geisteswissenschaft her­aus redet, irgend­welchen reaktionären oder konservativen Dingen das Wort redet; vergangene Dinge werden es nicht sein. Doch sind die Dinge von dem, was heute als Abstimmungsmaschi­ne besteht, so verschieden, daß es schockieren würde. Es würde noch als eine Verrücktheit an­gesehen. Trotzdem wird es sich in die Impulse der Zeitentwickelung einleben. Aber auch Delai­si meint: Wie in der organischen Entwik­kelung später unnütze Glieder auftreten, die fortbeste­hen, obgleich sie ihre Funktionen schon verloren haben, so werden längere Zeit auch noch diese Parlamente abstimmen; aber das lebendige Leben, das geht aus ihnen fort.

Sie wissen, der Mensch hat solche Glieder, die heute ihre Aufgabe verloren haben: manche kön­nen noch die Ohren bewegen, auf frü­heren Stufen waren Muskeln da, die haben ihre Aufgabe verloren. Der Mensch hat heute noch diese Muskeln, aber es sind sogenannte atavistische Glie­der, die nicht mehr ihre Aufgabe haben. So stellt sich Delaisi das Parlament der Zukunft vor; die Parlamente werden noch solche abfallende, abgestorbene, atavistische Überreste sein, aber et­was anderes wird in die menschheitliche Entwickelung hin­eingeführt werden.

Ich habe Ihnen gerade Delaisi angeführt, das Buch, das vor noch gar nicht zu langer Zeit, 1910, erschienen ist, um Sie aufmerksam darauf, zu machen, daß eigentlich genugsam Leute vorhan­den sind - denn einer genügt ja für manche Tausende -, daß es sich nur darum handelt, diese Leute nicht unberücksichtigt zu lassen. Und neben dem, daß ich mich bestrebe, Sie einzuführen in die Gesetze des gei­stigen Lebens, in die Impulse des geistigen Lebens, neben dem be­trachte ich es auch als meine Aufgabe, auf die bedeutenden Erschei­nungen der Gegenwart hinzuweisen, wenn auch dadurch zunächst zustandekommt, daß dasjenige, was Sie hier in diesen Vorträgen als die bedeutenden Erscheinungen hören, Sie draußen im Leben gerade nicht als bedeutende Erscheinungen genannt finden, wenn Sie es überhaupt genannt finden. Es muß sich schon radi­kal und gründlich das, was unter uns getrieben wird, unterscheiden von dem, was draußen ge­trieben wird. Nur dann, wenn wir dies in aller Tiefe und in allem Ernste auffassen, können wir wirklich in entsprechender Weise Geisteswissenschaft treiben.“

Quelle: Rudolf Steiner, GA 177, S. 264 ff)



*

Ein Blick über den Zaun

und

hier,

hier,

hier,

hier,

und hier,

der vohersagbare, dunkeldeutsche Pawlowsche Reflex auf vertraute Reizangebote amerikanischer Verschwörungstheoretiker.

Und hier sowie hier und hier oder auch hier und hier ein paar lichtere Seiten

aus dem stockfinsteren Deutschland. Oder

hier einige sachlich sehr erhellende jüngere Details aus dem deutschen Bundestag dazu,

die bezüglich Wahrheitsorientierung und politischem Verstand der Bundesregierung eine gewisse Erleuchtung aufkommen lassen.

-

Der werte Leser kann in den Zeilen oben unterhalb des Titels beobachten,

wie es klingt, wenn der von «Oligarchen des US-Imperiums» gesteuerte westliche Zeitgeist

in sogenannten «Qualitätsmedien» der deutschen Marionettenprovinz sein Verdauungsgeschäft ver­richtet. Hier beschreibt einer treffend denselben dunkeldeutschen Unfug bei den öffentlich rechtli­chen «Wahrsagern».

Was sich als dunkeldeutsches reaktionäres Medienverhalten exemplarisch wie folgt zusammenfas­sen lässt:

Der Geist der Zeit

Verdaute kurz,

Und hinterließ dann

Einen dumpfen

Intellektuellen Furz.

Hier noch einer.

-

Auffallend, dass bei all der hochwertigen, medialen Vermutungs- und Verdachtsbe­richtserstattung und öffentlich rechtlichen Wahrsagerei kein einziges Mal mehr die Frage aufgewor­fen wird, wie es möglich war und zu bewerten ist, dass unsere demokratischen Freunde aus den USA mit ihren Schweinereien schon die Vorwahlen in der eigenen Partei so gründlich manipulieren konnten, dass am Ende genau der Kandidat als Sieger bei den Demokraten herauskam, den die Strippenzieher im Hintergrund dort haben wollten und nicht etwa die Wähler. – Frau Clinton eben und nicht Herr San­ders. Sie erinnern sich noch? - Falls nicht, dann etwas zur Gedächtnisauffri­schung hier, hier, hier, hier und hier. Das interessiert den heutigen Wahrsager und Vermutungsbe­richterstatter natür­lich al­les nicht mehr, sondern ledig­lich noch die Frage, ob es möglicherweise Putin war, der diese demo­kratische Schweinerei ans Licht befördern ließ. Als könnte man das eigene Verbrechen am Wähler dadurch relativieren, weil es der «falsche» Aufklärer öffentlich machen liess. Ein sicheres Indiz für Propagan­da und heruntergekommene, imper­iale Vasallenverblödung. Der Bürger soll so lange und von allen Seiten mit solchen Desinformationskampagnen gegrillt und zugemüllt werden, bis er am Ende nur noch den ganzen nebensächlichen aufgeblähten Mist glaubt, und dafür das Wichtige ver­gißt, weil alle dasselbe behaupten. Von diesem Verfahren verstanden die Nazis schon eine Menge und haben es erfolgreich als Gleichschaltung angewandt. Nun hat es die «westliche Wertegemein­schaft» für sich wiederentdeckt.

-

Da wir gerade im neuen Jahr ankommen, ist es vielleicht hilfreich,

einfach einmal Bilanz zu ziehen, was in den vergangenen 12-15 Monaten so vorgegangen ist.

Zum Beispiel durch einen Vergleich der Kommentare hier und hier. Oder von zwei anderen hier und hier. Oder darüber nachzudenken, was uns das geplante deutsche «Wahrheitsministerium» abgesehen von Fake-News sonst noch bescheren wird.

-

Haben Sie sich übrigens schon nach Silvesterkrachern für das neue Jahr umgesehen?

Der größte Kracher wäre zweifelsohne,

wenn der völlig überraschend frei gewordene Kai Diekmann

völlig überraschend erster deutscher Wahrheitsminister würde,

oder etwas dem Vergleichbares.

Das läge in der Logik der Sache.

Denn hinreichend Expertise im Umgang mit der Wahrheit hat der Mann zweifellos,

was ihn für so ein Amt im Auftrag der Kanzlerin vorzüglich qualifiziert.

Warten wir es ab,

das neue Jahr steckt voller Überraschungen.

*

Fake, Fake, Fake

Und ernstzunehmende Hintergrundinformationen dazu.

Auch hier einmal hineinzuschauen, und die Angelegenheit über die dortigen Links weiter zu verfol­gen, lohnt sich.

*

Dunkeldeutschland fragt

Wie konnte es so weit kommen?

Sonst noch Fragen?

Jawoll:

Wie viele Gurken braucht man

Für eine ganze Truppe?

Antwort: Ziemlich viele.

Aber keine Sorge,

Es wird schon reichen.

Wir haben nämlich davon

Unbegrenzte Reserven.

Ehrlich!

Ganz Ehrlich!

Wirklich Ehrlich!

*

Deutsche Hybris

Das was die Bundeskanzlerin Merkel in Berlin veranstaltet,

ist die Rückkehr zur deutschen Hybris.

Mir tut deswegen Berlin leid, aber leider man muss sagen, das ist die Berliner Politik.

Deutsche Hybris, wie wir sie eigentlich im letzten Jahrhundert

zum Schrecken der Welt erlebt haben,

und nie mehr erleben wollten.“

(Willy Wimmer, Quelle hier)

*

Hassprediger unter sich

Unser links-ideologischer Staatsterrorismus und der Terror des Islamischen Staates sind sich ver­blüffend ähnlich. Die gleichen Grundprinzipien, die gleichen Strukturen, die gleichen Hass-Ursa­chen. Das gleiche Schema, Leute hinzurichten und das dann zu publizieren.

Der wesentliche Unterschied liegt nur in der Wahl der Waffen. Die einen nutzen eher gesellschaftli­che, die anderen eher körperliche und Waffengewalt.“ (Quelle hier)



*

"Die Oppermanns,

Kauders und Maas´

lieben uns doch alle.

Sie wollen nur unser Bestes,

unsere Freiheit,

aber die müssen wir

ihnen nicht geben!“

(Quelle hier)

*

Res Publica Banana 1984

Lustiger ist es im Irrenhaus

Auch nicht.

Aber übersichtlicher,

Sympathischer

Und psychopathologisch eindeutiger.

Die Vorbilder für unser staatliches Irrenhaus finden sich hier.

Das Imperium schlägt demnächst mächtig zurück, und

In der amerikanischen Bananenprovinz BRD versucht man in vorauseilendem Kadavergehorsam

Dem jetzt schon mal vorzugreifen.

Frohes neues Jahr 1984

*

Sie kennen mich!

So lautete der Slogan der Bundeskanzlerin bei der letzten Wahl.

Sie kennen mich!“,

Denn ich bin Ihnen so verlässlich und beruhigend vertraut wie Ihr allmorgendlicher Klodeckel.

-

Ein sprichwörtlicher Appell an die Angst des Deutschen vor allem Unbekannten, Neuen und Unge­wissen.

An seinen Horror vor Turbulenz und Unwägbarkeit und allem was ihm unerklärlich, dunkel und geistig fern und fremd ist.

An seine sprichwörtliche – Fremdenfeindlichkeit.

-

Sie kennen mich!“

Ein Appell auch an seine feudal geprägte Untertanenmentalität,

Die am liebsten den immer selben, lebenslangen Herrscher hätte.

Den er zu kennen glaubt.

Zu dem er aufschauen, und anschließend ruhig schlafen gehen kann.

-

Sie kennen mich!“

Ein eindrucksvoller Appell an den deutschen Michel, der seine Schlafmütze

weit über die Knie heruntergezogen hat,

Und nichts hört, nichts sieht und nichts weiß von dem,

Was in der Welt vorgeht,

Und stets einen Grossen über sich braucht, der ihm erst zu erklären hat,

Wie die Dinge stehen, die außerhalb des eigenen Bauchnabels liegen.

Dem er bedingungslos vertraut,

Auch wenn der ihn gnadenlos und zynisch in den eigenen Ruin und Untergang führt.

Wie 1914 ff schon, 1933 ff neuerlich und jetzt unter Merkel wieder.

_

Sie kennen mich!“

Ein Appell an jedes Beamtenhasenherz mit dem Konfirmationsspruch:

Das haben wir schon immer so gemacht!“ oder

Da könnte ja jeder mit etwas anderem kommen!“ oder

Das geht doch gar nicht!“ oder eben

Das kennen wir hier überhaupt nicht!“

-

Der Deutsche hat angeborene Furcht und Widerwillen vor dem Fremden, Neuen und Unbekannten. Und so sehr geht das Grauen vor dem «Ausländer» in diesem Lande um, dass in der Exportnation Deutschland vonseiten sogenannter politischer «Eliten» den Bürgern eine bizarre Ausländermaut bevorsteht, die wohl weltweit ihresgleichen sucht. Auf diesen Fremdenhass und die Furcht vor Ver­änderung, Wandel, allem Unbekannten, auf die Furcht vor dem eigenem Nachdenken und die buch­stäbliche Interesselosigkeit an der Welt setzte seinerzeit die Kanzlerin erfolgreich mit ihrem Slogan,

Sie kennen mich!“,

Und traf damit ins Schwarze.

-

Das geht nun aber gar nicht mehr,

Denn jetzt ist das Neue und der Wandel angesagte Staatsdoktrin.

Fremdenfeindlichkeit und Schauder vor dem Unbekannten waren gestern,

Jetzt sind sie definitiv von Staats wegen verpönt.

Denn wir sind nun hochoffiziell weltoffene, multikulturelle Liebhaber von

Ausländern, fremden Ethnien und jedweden erotischen, sozialen und politischen Überraschungen, Abenteuern, Wandlungen und Exzessen.

Voller Gier nach dem Exotischen, Unbekannten, Unerwarteten und dem Experiment in sämtlichen Lebenslagen.

Oder eben rückständige Nazis und Rechte, wenn wir dies nicht wollen.

-

Nur denselben Kanzler können oder sollen wir nach 10/12/16/50 ... Jahren Amtszeit schon wieder wählen.

Bloß nix Neues. Denn das haben wir immer so gemacht,

Sonst könnte ja jeder kommen.

-

Vergangenheitsorientierte Rechte und fremdenfeindliche Nazis dürfen wir nur sein, sofern wir im­merzu einen und denselben Kanzler wählen, den wir schon immer hatten. Da ste­hen wir auf Konti­nuität und Vergangenheit. Denn in der Kanzlerfrage ist die Politik nicht ganz so aufgeschlossen dem Neuen und Unbekannten gegenüber, wie sie es ihren Bürgern an anderer Stelle strenge zumu­tet. Da muss es immerzu derselbe sein.

Jetzt schon zum vierten Mal.

Immerzu dieselbe Queen, - wie in England über 60 Jahre schon.

Das Leben ist lang, und warum nicht auch 15 mal denselben Kanzler. - Geht doch!

Jeden Tag sind wir jetzt per Dekret von der Gier nach Neuem, Unbekanntem, Überraschung, Aben­teuer und Herausforderung umgetrieben,

Nur in der Kanzlerfrage soll das nicht so sein

Da herrscht absoluter Stillstand. - Immer derselbe! Schon seit einer halben Generation.

-

Das ist natürlich ein Widerspruch in sich, und das wissen Gott sei Dank auch Merkels Wahlstrate­gen. Deswegen haben sie sich, so weit ich hören konnte, einen neuen Slogan einfallen lassen, der rückwärtsgewandten Rechtspopulismus mit linker Vorliebe für das Fremde, Exotische und Utopi­sche genial verknüpft, sprachlich und historisch sehr vertraut klingt und vieles beim Alten lässt. Aber gleichwohl völlig neue und überraschende Perspektiven eröffnet. Und so den offenbaren Wi­derspruch zwischen hinterwäldlerischem Wertkonservativismus und utopistischer linker Offenheit in einer höheren Synthesis zukunftsweisend vereint und aufhebt.

Nur wenig, aber eben nicht viel anders als der alte Slogan. Subtil und liebevoll und voller Einfüh­lung knüpft er vielmehr an den vorhergehenden an und deutet hoffnungsfroh auf neue Zeiten hin. Gleichsam eine gediegene, glückliche und verheißungsvolle Mischung, die längst Vergangenes, Altvertrautes und Zukünftiges so wunderbar organisch zu verbinden und zu vermitteln weiß, dass jedem das Herz aufgeht, ob er nun weit links oder weit rechts steht.

Das neue Zauberwort soll nicht mehr lauten:

Sie kennen mich!,

sondern:

Sie werden mich noch kennenlernen!

*

Nicht wir,

Ihr schafft das!

Wir nämlich, der Bundeskasper und seine Gurkencrew

Nebst allen Ehrengästen an Bord, wir sind glücklicherweise nicht betroffen.

Wir werden daher zu Ihrer Beruhigung unseren Platz in der Pilotenkanzel räumen,

Und zu gegebener Zeit noch vor der Landung mit unseren Elite-Fallschirmen abspringen.

Daher wünschen wir allen verbleibenden Fluggästen ohne Rettungsgerät weiterhin

Einen guten Flug

Und einen weichen Aufschlag.

-

Ihr Marionettenkapitän.

*

Im Zeitalter des Postfaktischen und der Fake-News

Hier das Original

Hier, hier und hier die Fälschungen

Hier einige kluge Bemerkungen dazu nebst Hinweisen auf weitere folgenschwere Fälschungen.

Und hier etwas Hintergründiges über amerikanische Fake News und deutsche Wahrheitsministeri­en.

Auch hier eine Fälschung

Und hier das Original.

Man sieht es auch anderswo zur genüge: Sie können es nicht,

Und offensichtlich wollen sie auch gar nicht

Bei der Wahrheit bleiben,

Und beispielsweise über Merkels Putsch und Selbstermächtigung gegen die eigene Bevölkerung be­richten,

Sondern erzählen uns stattdessen permanent Ammenmärchen,

Und rufen eindringlich nach dem Wahrheitsministerium, damit es auch garantiert bei den Ammenmärchen bleibt.



*

Am Volksempfänger mit WDR 6minus1

Sparte: Bildungsprogramm für ungebildete Bürger.

Thema heute: Verschwörungstheorien.

Gast: Ein Verschwörungstheoretiker.

Startfrage des Moderators: „Hat Donald Trump im Wahlkampf Verschwörungstheorien benutzt?“

Verschwörungstheoretiker: Bejaht dies freudig mit Beispielen.

Moderator: „Hat Frau Clinton im Wahlkampf ….?“ - (Frage leider wegen Regen ausgefallen.)

Verschwörungstheoretiker: Nix Kommentar. Nix Beispiel. (Weil, hat ja keiner nix gefragt.)

Was lernen wir daraus?

a) Verschwörungsexperten von WDR 6minus1 können keine Fragen stellen.

b) Der beste Beleg ist immer noch das Leben.

c) Das Schönste am Radio ist der Knopf zum Ausmachen.

d) Mit diesem Knopf gewinnt man viel wertvolle und sinnerfüllte Lebenszeit.

e) In Bürgerbelehrungsprogrammen von WDR 6minus1 werden aus didaktischen Gründen Wirklichkeiten erfunden und zurechtgebogen.

f) Dieser Lernerfolg war nicht das didaktische Ziel der Sendung.

g) Auch Volksverdummungsprogramme können bedeutende Bildungseffekte generieren.

-

Der verehrte Leser ist auf der Suche nach exemplarischen Verschwörungstheorien?

Dann schauen Sie einmal hier nach – Verschwörungstheorie vom Allerfeinsten.

Hier der Anlass dafür.

Und hier Experten für Verschwörungstheorien dazu – auch vom Allerfeinsten.

_

WDR 6minus1 und sein Volksbildungsprogramm können Sie beruhigt dort lassen, wo er hingehört:

Im Offlinemodus.

Tun Sie etwas Nützliches stattdessen, und bereichern Sie Ihr Leben.

*

Down the Niagara Falls

Sie saßen alle in Merkels Boot,

Dann ging`s in den Abgrund,

Und sie waren … (Passendes bitte einsetzen).

-

Während ihnen sämtliche Felle davontrieben,

Konnten Merkels Ministranten, Narren, Hofschranzen,

Volksverblöder und die Apostel der Tatsachenverdrehung aus den Lügenmedien

Gar nicht so viel Gift und Galle in sich hineinpressen,

Wie sie eigentlich ausspeien wollten.

Alle benahmen sich erwartungsgemäß wie hirnlose politische Freizeitamateure , unbelehrbare Besserwisser und niveaulose Beleidigungsakrobaten, als hätten sie komplett ihre Profession und den letzten Rest von Verstand verloren, den sie möglicherweise auch nie besessen haben.

Von manchen Regierungsmitgliedern geht gar das Gerücht um,

Sie hätten sich schreiend über den Boden gerollt,

Und in den Teppich gebissen.

Nun ja, vermutlich weit übertrieben und hier ohnehin nicht zu verifizieren.

Aber im allgemeinen stimmt die Richtung wohl, wenn man sich überlegt,

Wie barbarisch und sadistisch Griffel und Mikrofone gequält wurden.

Dagegen schauten die Besonneneren und Klügeren deutlich zuversichtlicher und versöhnlicher drein,

Oder erinnerten sich an historische Verabredungen und Versprechen.

-

Was war bloß vorgefallen?

Nun, da hatte doch die Kanonenursel mit großem Bohei schon mal die Panzer vor Russlands Grenze auffahren lassen,

Und unter fröhlichem Hurrageschrei gerufen:

„Wladimir, wir kommen! Jetzt gibt`s was auf die Nuß!“

Und die Mutti hatte auch laut geschimpft:

„Wladimir, Du bist ein Verbrecher!

Ich schick` jetzt mal die Ursel und den Onkel Sam!

Die zeigen Dir, wo der Bartel den Most holt!“

Und der Herr Bundespfarrer hatte sogar schon in voller Länge den Psalm 19.14 abgesungen,

Der geht: „Gott ist mit uns. Denn wir sind die Gerechten! …♫ ♪ düüdelüühhh ...“

Und jetzt stand da plötzlich das falsche Pferd auf dem Flur.

Das hieß nicht mehr Hillary, die so lustige Sprüche macht wie:

We came, we saw, he died“ - hi hi!

Sondern das fremde Pferd hieß Donald.

Und der sagt doch tatsächlich:

Och!

Ich will gar kein Weltherrscher werden.

Das macht ja keinen Spaß!

Wir gehen wieder nach Hause.

Macht mal allein weiter mit der neuen Weltordnung.

Ihr habt das ja schon einmal ohne uns probiert.

Ihr schafft das.

Ich mache jedenfalls Frieden mit Russland!

-

Da war die Freudeähgroß.

Warum? - Schau`n wir mal hier und da und da!

*

Der Mauerfall

Als erfolgreichster Feind der DDR-Regierung

Erwies sich der Populismus.

„Wir sind das Volk!“ skandierten der Pöbel und das Pack,

Weil sie die menschenfreundliche Programmatik der politischen DDR-Elite nicht verstanden,

Während diese ihrerseits voller Ekel auf diesen Abschaum der Menschheit hinunterblickte.

Mit dem bekannten Endresultat.

Die Leute liefen davon, und am Ende fiel die Mauer.

Bis Frau Merkel kam und die DDR im Westen fortsetzte.

Jetzt laufen Frau Merkel wieder die Leute davon,

Und wieder blicken die Eliten auf den Abschaum der Menschheit.

Welche Mauer fällt als nächste?

*

Politische Retromania

Gelebte und lebendige Demokratie

Aus dem Deutschland der 30er Jahre

Auf den Strassen der Gegenwart.

-

Merke: Weitaus mehr als die kümmerliche Zahl der vom Verfassungsschutz auch noch mühsam subventionierten Neonazis, die beleghalber kaum ausreicht, um den Deutschen den Mythos vom vi­rulenten, staatsgefährdenden und massenhaft verbreiteten Neonazi überzeugend und generationen­lang ins Hirn hämmern zu können, stehen heute Linke, Grüne und linkslastige Christdemokraten für Faschismus, Intoleranz, Gegenaufklärung und Antidemokratie. Während die angeblich rechstlastige und faschistoide AfD vermutlich weit mehr für Aufklärung und wirkliche Demokratie steht. - Shocking, nicht wahr! - Wer hätte das gedacht? Der Zeitgeist, den uns die Leitmedien vielfach als linksdrehend verkaufen, dreht in Wirklichkeit gar nicht links herum, sondern rechts. Aber der von ihnen feilgebotene ist ja auch nicht der wirkliche Zeitgeist, sondern nur der, den sie uns aus purem Eigennutz als solchen verkaufen wollen und daher wie die Marktschreier anpreisen. In Wahrheit ist er ein ideologischer Etiket­tenschwindel.

Dabei sind die Grenzen innerhalb der Parteien durchaus fliessend, und die derzeitigen Wählerbewe­gungen zwi­schen den politischen Gruppen sprechen für sich. Daher sollte man nicht jeden Grü­nen, Linken oder Christdemokraten mit einem Linksfaschisten und reaktionären Gegenaufklärer ver­wechseln. Und nicht jeden AfDler mit einem Aufklärer und Demokraten. Ausschlaggebend ist der individuelle Fall und nicht die Gruppenzugehörigkeit. Wer Antizionismus schlicht mit Antisemitis­mus gleichsetzt und das nicht unterscheiden kann, wie viele Medien, aber auch mancher von der AfD, der ist einfach nur dumm und ahnungslos. Wenigstens in diesem Fall hätte er sich bei Wikipe­dia einigermassen informieren können. Und bislang hat mir auch noch keiner der «progressi­ven» Kritiker der grünen Energiewende aus dem Koppverlag plausibel machen können, wo er all den hochradioaktiven Müll dauerhaft sicher unterbringen will. Wer heute behauptet, das radioaktive Zeug über abertausende von Jahren sicher verwahren zu können, der ist entweder ein Narr oder ein Bauernfänger oder beides, aber kein ernst zu nehmender und progressiver Zeitgenosse. Der Hin­weis, dass Deutschland das einzige Land sei, welches sich den verrückten Luxus der Energiewende leiste, signalisiert nur, dass die Welt voll ist von solchen Narren und Bauernfängern. Und es daher in ab­sehbarer Zeit auf diesem Planeten weit ungemütlicher für alle werden wird, als es derzeit noch der Fall ist, wenn erst der ganze weltweite radioaktive Dreck unkontrolliert in die Biosphäre und in den den Nahrungskreislauf gelangt. Was jetzt schon so sicher ist wie das Amen in der Kirche.

Es kommt wie gesagt wie immer auf den Einzelfall an und nicht auf mediale Kampfbegriffe, die vor allem der Ver­nebelung von Wirk­lichkeit dienen. Auf jeden Fall aber hätte vor dreissig Jahren nie­mand geglaubt, dass sich die politischen Himmels­richtungen dermassen verwirren können, und die historisch gewachsenen Schlagworte «Links» und «Rechts» schlichtweg nicht mehr greifen. Man muss, wie der Kognitionswissenschaftler Werner Mausfeld (hier, hier, und hier) mit Recht nahelegt, sich neu darauf besinnen, was diese Himmels­richtungen im Parlamentarismus des 19. Jahrhunderts, dem sie hauptsächlich entstammen, ursprünglich einmal be­deuteten, was davon auf die Gegenwart überhaupt noch übertragbar ist, und vor allem wie es zu übertra­gen ist.

Der Linke war danach ursprünglich einmal jemand, der sich im Sinne Kants und der Aufklärung der eigenen Vernunft bedient, um seiner Unmündigkeit und Unfreiheit zu entkommen. Und der Rechte das reaktionäre Gegenstück davon, der für Antidemokratie, Unfreiheit, Denkverbote, Verblödung weiter Teile der Gesellschaft und Erhalt der damaligen Adelsherrschaft, Feudal- und Unter­drückungsstrukturen stand.

Versuchen Sie einmal anhand dieses Schemas heutige politische Grup­pierungen und deren mediale Leitfiguren und Propagandisten einzuordnen. Sie werden staunen, wie außerordentlich viele extre­me Rechte es dort gibt, wo Sie bislang gar keine vermutet, bzw. wo Sie sie fälschlicherweise bei der Linken eingeordnet haben.

-

Der Begründer der An­throposophie, Rudolf Steiner, um das hier einmal anzuführen, war ein Linker im allerbesten aufklärerischen Sinne, dem Geist der Freiheit verpflichtet, und kein rechtsdrehender Etikettenschwindler, wie jene, die heute links blin­ken, aber rechts fahren und dabei gar nicht wis­sen, was das ist. Philosophisches Hauptwerk: Die Philosophie der Freiheit. Hier die Ausgabe von 1894, und hier die von 1918. Während seine derzei­tigen Anhän­ger freilich bisweilen auch nur nai­ve, politisch heruntergemerkelte bürgerliche Gegen­aufklärer sind, die von diesen Din­gen oft nichts wissen, auch kein Interesse daran haben, und infol­gedessen kaum etwas von dem begreifen, was um sie herum im Land und auf dem Globus vor­geht, und entsprechende politische Schlafmittel auch unter ihrer eigenen Klientel austeilen. Es trifft nicht zu, was Ansgar Neuhof hier in seinem Beitrag schreibt: „Und so ist dann schließlich alles wieder schiedlich-friedlich vereint: Politik, Ka­pital und Ideologie.„ Womit er auf die delikate Verquickung von großbürgerlichem Geldadel und staat­lich gelenktem Denunzi­antentum der Amadeo Antonio Stiftung mit Steiners Anthroposophie in der Ge­stalt der GLS-Bank hinweist. Sollte es so sein, wie Neuhof berichtet, und diese Verquickung beste­hen, dann ist sie keine Folge und Konsequenz der Steinerschen Weltanschauung (der «Ideolo­gie» aus Neuhofs Sicht) und seines Auf­klärungsimpulses, sondern günstigstenfalls ein Zeichen imposan­ter politischer Verdummung von gegenwärtigen Steiner­anhängern, die man dem Inaugura­tor der Anthroposophie nicht in die Schuhe schieben kann, der wahrlich ge­nügend sozialkritische und politische Impulse, auch aussenpolitische gesetzt hat, die sich mit Merkel- und Sta­sideutschland oder derzeitiger Na­tozugehörigkeit absolut nicht de­cken las­sen, die aber seine Anhänger oft geflis­sentlich ignorie­ren. Mit Adepten, die seinen Aufklä­rungsimpuls nicht be­griffen ha­ben, son­dern ihn und sein Werk nach Kräften hintertrieben, hatte Steiner aller­dings schon zu Lebzeiten ge­nug zu tun und massiv und ge­radezu verzweifelt damit zu kämp­fen. Bis hin zur Frage, ob diese Be­wegung über­haupt lebensfähig ist. Das war in den 1920er Jahren - Stich­wort Weihnachtstagung – und ist na­türlich nach Steiners Tod weni­ge Jahre später nicht besser ge­worden. Ganz gewiss nicht! Steiner wür­de sein heutiges Erbe in vielen Fällen nicht wiedererkennen.

Es ist nun einmal so. Und da kann es auch schon einmal vorkommen, dass heute ein nam­hafter An­throposoph sich hinstellt und seinem Publikum irgend einen narkoti­sierenden Schmarren ver­zählt von Frau Mer­kels christli­chem Impuls. Ohne freilich darauf aufmerk­sam zu machen, dass die­ser «christ­liche Impulsgeber» Merkel als willfähriger Vasall der USA gera­de dabei ist, zusam­men mit und un­ter Füh­rung seines amerikanischen Impulsgebers und der Nato, sich militärisch die Welt un­ter den Nagel zu reissen. Nachdem es da­mals bei den Nazis mit dem dritten nicht recht ge­klappt hat, jetzt ein vier­tes Reich zu errichten. Ein vier­tes Reich na­mens Neue Weltordnung oder Pax America­na, oder wie im­mer man die­se von der «einzig­en Weltmacht» (Brzezinski, 1997/2016) ganz offen und ungeniert eingeforder­te und rücksichts­los an­visierte Totalherrschaft der USA über die Welt nennen will. (Sie können auch in George Friedmans Stratfor Rede von 2015 hineinhören, der uns dieselbe Geschichte nebst interessanten Details über Deutschland erzählt, die eigentlich jeder An­throposoph kennen und wissen sollte. Englisches Origi­nal in voller Länge hier. Näheres dazu auch hier bei den Nachdenkseiten.) Und dass dieser gründ­lich vom vierten Reich im­pulsierte politisch militä­rische Verband der modernen westlichen Nazis und Welteroberer auf dem Wege da­hin seit vielen Jahren eine gi­gantische Spur von Blut, Grauen und Ver­wüstung im na­hen Osten hin­ter sich her­zieht, und die nächste an Russ­lands Grenze im euro­päischen Osten schon in unmittelba­rer Reich­weite ist. Ohne dass der «christliche Im­pulsgeber» Merkel je­mals ernsthaft ver­sucht hätte, einem christ­lichen Impuls fol­gend aus diesen staatlich orga­nisierten Schwerstverbrechen gegen die Menschlichkeit einer Clique von Mördern, Henkern und gewissenlo­sen Weltausplünderern auszu­steigen, sondern von Beginn an und nach Kräf­ten ganz unchrist­lich und tatkräf­tig mithilft, das vierte Reich ge­gen den Willen und über die endlo­sen Gräberfelder ande­rer Völker zu errichten. Koste es was es wolle, immer schön und so gut es geht und angeblich im Na­men aller Deutschen bei all den Verbre­chen und Untaten dabei ist, und dem geopolitischen Im­puls der ameri­kanischen Neu-Nazis folgt und nicht irgend welchen christlichen.

Das ver­zählt der Anthroposophenhäuptling seinen Indianern natür­lich alles nicht, sondern nur den treffli­chen Schmarren von Merkels christlichem Im­puls. Er hätte auch den Schmarren von Hitlers Ver­diensten um den Muttertag oder um die Autobahn verzäh­len können und den Rest weg­lassen. Man muß als Anthroposoph intellektuell schon ziemlich verbogen sein und einen großen Teil der Wirklichkeit von seiner Wahrnehmung fernhalten, wenn man jemanden öffentlich zum christlichen Impulsträger stili­siert, der erst tatkräftig mithilft die Menschen des nahen Ostens hunderttausend­fach zu Tode und zu Krüppeln zu bomben, sie zu Millionen und Abermillionen aus ihrer Heimat zu vertreiben, indem man ihre Städte und Dörfer in Schutt und Asche legt und ganze Familienverbände in die Luft sprengt. Um diese Kollateralschäden der westlichen Werte dann angeblich großherzig und unkon­trolliert nach Europa fluten zu lassen, und in der Folge da­mit auch noch die Staaten Euro­pas zu de­stabilisieren und außer Rand und Band zu brin­gen. Ohne aller­dings angesichts dessen sein «christli­ches» Treiben im nahen Osten in kritischer Selbstbesinnung jetzt endlich einmal einzustel­len und neu zu sortieren. Sondern stattdessen unverdrossen darin fortfährt, dort angeblich «im Na­men west­licher Werte, von Freiheit und Demokratie» weitere gigantische Leichenberge übereinan­der zu tür­men und failed states zu produzieren, denen dassel­be Schicksal blüht wie vorher schon dem «befrei­ten» Irak, Libyen und Afghanistan etc. Indem man um jeden Preis Herrn Assad, den vermeintlichen Unmenschen und Despoten in bekannter Manier jetzt auch noch um jeden Preis und ungeachtet al­ler Opfer und Folgeschäden wegbomben will wie vorher seine Kollegen aus den Nach­barstaaten schon. Ohne eine Antwort darauf geben zu wollen oder zu können, was danach kommt, außer weiteren Hochgebirgen an Toten, Verkrüppelten, Heimatlo­sen und zukunftslosen und endlos traumatisierten Völkern. - Im Interesse sogenannter westlicher Werte?! Was in Gottes Na­men soll das sein? - Angemessener wäre angesichts dieser Umstände doch die Frage: Wel­cher hirn­verbrannte Wahnsinn treibt einen Politiker wie Frau Merkel eigentlich um, wenn sie so et­was mit in­brünstiger Überzeugung hilft anzurichten? Von wem ist sie besessen? Und welchem Herren dient diese Frau damit? - Einem Christengott je­denfalls garantiert nicht. Es muss ein anderer Pakt sein, den sie be­siegelt hat. Vor allem Anthroposo­phen sollten solche Fragen stellen; - tun sie aber bisweilen nicht. Wie also nur kann ein führender An­throposoph allen Ernstes darauf verfallen Frau Merkel öffent­lich mit christlichen Impulsen in Ver­bindung zu bringen und mit christlichen Etiketten auszustatten? Was geht in dieser anthroposophischen Bewegung vor?

Lässt man also den ganzen grossen Rest nicht weg, dann bekommt Mer­kels «christlicher Im­puls» eine sehr andere Gestalt und die monströse, zynische, um nicht zu sagen: dämonische Di­mension dieses ganz und gar unchristlichen Impulses einer höchst unchristlich in Amerikas Diens­ten agie­renden deut­schen Politikerin wird dahinter sichtbar. Deren Auftrag unter anderem darin besteht, Deutsch­land von der politischen Landkarte definitiv verschwinden zu lassen, weil Deutschland «der einzige Un­sicherheitsfaktor im geopolitischen Kalkül Amerikas ist» (so Friedman explizit in seiner Stratfor Rede, der das dort nicht explizit auf Frau Merkel bezieht.) Ein unsicherer Kantonist, den die Verei­nigten Staaten mit Merkels Hilfe in ihre Richtung zu drehen versuchen - und zwar mit allen verfüg­baren Mitteln und um jeden Preis. Und das kann ein erhellendes Licht auf die derzeitige in­nenpolitische Lage in Deutschland und einige merkwürdige Erscheinungen von massiver staatlich organi­sierter Volks­verblödung dort werfen, die es anderswo so nicht gibt, sondern in dieser exzessi­ven Form nur bei uns.

Merkels «christlicher Impuls» angesichts der sogenannten Flüchtlingskri­se ist also nicht in den Ka­tegorien von christlicher Nächstenliebe, sondern nur vor dem Hintergrund des amerikanischen geo­politischen Kalküls und Merkels Rolle darin zu bewerten, den Wackelkandidaten Deutschland als strategischen Unsicherheitsfaktor end­gültig zu eliminieren, und an seiner Stelle eine dauerhaft stabi­le und unwi­derrufliche Vasal­lenschaft gegenüber den USA zu implementieren. Mit anderen Wor­ten: Der politischen Selbstbestimmung Deutschlands endgültig den Garaus zu machen und seine politische Willensbil­dung dauerhaft nach Washing­ton zu verlagern. Letzteres setzt Frau Merkel ge­rade um, und mit ihr sehr viele andere, deren Hauptaufga­be in diesem geo­politischen Po­ker darin liegt, die deutsche Bevöl­kerung unter allen Umständen vom Aussche­ren aus dieser Vierte-Reich-Phalanx und von einer Ko­operation mit Russ­land abzuhal­ten. Indem man sie beispielsweise nach Kräften auf sämtlichen Nachrich­tenkanälen und bis in den staatlichen Kinderfunk hinein be­lügt und des­informiert und wo es sein muss einschüchtert, in der Absicht, da­mit die Stim­mung und das Wahlverhalten der Bevöl­kerung in die passende Rich­tung zu zer­ren. Die Million­en Migranten und Flücht­linge, die uns gera­de über­fluten, sind nur die bemitleidens­werten Op­fer und politische Manö­vriermasse dieser zyni­schen, menschen­verachtenden und menschenver­nichtenden geopolitis­chen Strate­gie der USA und seiner europäi­schen Vasallen. Ebenso Opfer eines wahrhaft teuflischen Spiels wie die Bürger Deutschlands und Europas. Und allen vor­an und mit­ten drin in diesem diabo­lischen Monopoli steht als tatkräftiger Lakai und Akteur un­ser christlicher Impulsgeber Merkel. Den man bei klarem Verstand unter gar keinen Umständen mit Christus, son­dern wenn schon mit geistigen Mächten, dann einzig und allein mit ei­nem Widers­acher assoziieren kann, der alles daran setzt, den Resten eines abendländischen christlichen Impulses, so sie denn noch vorhanden sind, jetzt, weil die Gelegenheit gerade günstig ist, definitiv das Lebenslicht auszublasen und ihn ein für alle Mal still zu legen. Denn danach, und nur danach sieht es aus, wenn man alle seine Sinne und den Verstand noch beisammen hat, die Folgen und Motive von Merkels politischem Handeln ins Visier nimmt, und auf die extreme, jeder Vernunft spottende politisch-mediale Begleit­musik hört, unter der das alles insze­niert wird. Und nicht so dumm ist, Mer­kels hohle Maske­rade und ihr öffent­lichkeitswirksames Ge­bluffe mit christlichen Impulsen zu verwechseln.

Merkels Flücht­lingspolitik ist leider nicht das Re­sultat ei­nes christlichen Impulses, sondern ei­nes zynischen und weltzerstörerischen, geo­politischen Kal­küls der Ver­einigten Staa­ten nach der to­talen Weltherrschaft, sprich: nach dem vierten Reich. Die Analogie mit dem dritten Reich der Nazis ist absolut passend, und wird zu Vergleichszwecken auch von den Strategen der Amerika­ner wie etwa von Friedman ganz unbekümmert und ungezwungen bemüht. Sie wollen es taktisch besser machen und erfolgreicher sein als die Nazis, und sagen frank und frei was sie vorhaben, wel­che his­torischen Vorbilder es dafür gibt und wie sie zu operieren gedenken. «Zwischen den Weltherrschaftmotiven Adolfs und denen heutiger amerikanischer Präsidenten gibt es keinen Unterschied.» (Siehe Wimmer, 1:27:00 ff) Dieses vierte Reich der Ameri­kaner dau­erhaft zu eta­blieren und der rest­lichen Welt deren alleinigen Wil­len aufzuzwin­gen steht als politi­scher Lei­timpuls hinter Frau Mer­kel. Ge­gebenenfalls mit den allerbrut­alsten Mit­teln, wie wir sie ge­rade im nahen Osten erle­ben, und wie sie an Russlands Grenze über­deutlich sicht­bar wer­den. Und anders als mit furchtbaren Mit­teln und auf weltverwüstenden Wegen wird das auch nicht gehen, das müsste uns Deutsche eigent­lich schon die eige­ne Ge­schichte lehren. Nur Narren können glauben, dass dies anders möglich sei.

Die «modernen» Gesinnungsnazis kämpfen also nicht mehr mit einem primitiven Rassismus und Antisemitismus für ein drittes Reich, sondern mit einer nicht minder primitiven, brutalen und men­schenverachtenden Herr­schafts- und Macht­ideologie aus römischer und noch älterer Zeit, die im Kern denen der deutschen Nazis voll­kommen gleicht und nur etwas raffinierter und «zeitgemässer» operiert, für das vierte Reich – für eine «New Nazi World Order». Damit gegen alles, was sich den tota­litären Weltherr­schaftsphantasien der Vereinigten Staa­ten, - genauer: ih­rer ideologischen Führer und Oligarchen im Hintergrund -, dadurch in den Weg stellt, dass es auf staatliche Selbstbestim­mung und Unabhän­gigkeit setzt. (Beim Fassadenkratzer finden Sie hier und hier ausführlichere Be­richte darüber, was da im Hintergrund der Vereinigten Staaten so alles an abgründigen dunklen Mächten wirksam ist, was nicht ganz zufällige Parallelen zur Okkultismusaffinität der Nazis des dritten Reichs nahelegt.)

Mit allen nur erdenk­lichen und unvorstell­baren mör­derischen und propagand­istischen Mitteln rin­gen und würgen sie für dieses vierte Reich. Die menschliche Freiheit, mit der sie dabei regelmässig Werbung machen, ist das Allerletzte, was ih­nen vorschwebt, sondern ledig­lich ein neo­liberaler Eti­kettenschwindel und Ver­kaufstrick. Denn imperiale Macht- und Eroberungspolitik nach Art der Vereinigten Staaten und Freiheit bzw. Aufklärung und echte Demokratie in den bezwungenen Va­sallenstaaten verhalten sich logischerweise zueinander wie Feuer und Wasser. Imperien können bei ihren Vasallen nur Marionettenregierungen gebrauchen. Am besten Hurra-Marionetten wie Merkel, aber keinen Staatschef, der dort einem aufgeklärten und mün­digen demokratischen Bürger, dem «Souverän» verant­wortlich wäre. Es scheint nicht nur so, «als hätten wir eine Fremdherrschaft [Quisling-Herrschaft] im eigenen Land», wie Willy Wimmer sagt, sondern dank Merkel ist sie längst Realität. Für aggressive Imperien wie die USA sind «tüchtige» Hurra-Ma­rionetten in Deutschland, die es verstehen in ihrem Land die demokratische Kultur zu einem rein virtuel­len Scheingebilde auf Volkskammerniveau herunterzuwirtschaften, und gleichzeitig jede ge­wachsene nationale Identität zu zerstören, indem man sie beispielsweise nur noch mit dem deut­schen Nazi­tum ver­knüpft, von unschätzbarem Wert. Im imperialen Neusprech: «alternativlos». Es kommt in mo­dernen Vasallenstaaten alles darauf an, Demokratie und Aufklärung hocheffizient zu verhindern und zugleich einen vordergründigen demokratischen Schein zu wahren. Der aufge­klärte «Souve­rän» könnte angesichts der Tatsa­chen ja sonst möglicher­weise den Braten riechen, sich vom Imperi­um abwenden, es da­vonjagen und sein Heil woanders, zum Beispiel in einer Partnerschaft mit Russ­land su­chen. Was angesichts der von Friedman herausgehobenen Schlüsselposition Deutschlands zwischen den Blöcken Amerika und Russland mehr Aufmerksamkeit denn je auf sich zieht. Deswe­gen ist die flächende­ckende, staatlich organisierte und medi­al be­gleitete Lüge, Propa­ganda und Ge­genaufklärung unver­brüchlicher und weithin sicht­barer Bestand­teil unserer mo­dernen impe­rial ver­anlagten und veran­kerten Va­sallenkultur. In Deutschland wegen seiner eigentümlichen geopoliti­schen Position weitaus mehr als anderswo. In Deutschland wird entsprechend auch weit mehr als an­derswo ge­logen, desinformiert und flächendeckend mit Propaganda gearbeitet, gehetzt und pola­risiert. „Lügenmedien“ sind, bzw die soge­nannte „Lügenpresse“ ist daher keine zufälli­ge Entglei­sung einzel­ner Journalisten oder Zei­tungsverlage, sondern sie gehört not­wendig zum Pseudo-Infor­mationssystem der Vasallen­abhängigkeit dazu wie das menschliche Herz zum Kreislaufsyst­em, ist also strategischer Teil seiner systemerhal­tenden Basis­funktionen, das nur auf der Grundlage von Lügen und Täuschung lebensfä­hig ist. Eine Quisling-Herrschaft braucht die Lüge und Desinforma­tion wie ein Organismus die Luft zum At­men. Imperiale Vasallen­kulturen leben von der staat­lich or­ganisierten Verblö­dung ih­rer Bevölke­rung. Nirgend­wo besser zu beob­achten als in Deutsch­land, dem ehemali­gen «Land der Dich­ter, Denker und Wahr­heitssucher», das unter der Füh­rung von Frau Merkel in­zwischen zu ei­ner staatlich und medial an­geheizten regelrech­ten Lügen- Verblödungs- und Propagandakul­tur herun­tergekommen ist, und ge­rade da­bei ist, in die­sem beein­druckenden Lü­gengebräu eines Orwell­schen Neu­sprech zivilisato­risch unter­zugehen. So wer­den bei­spielsweise in Deutschland zur Ablen­kung, Täu­schung und politi­schen Läh­mung der Bevölke­rung ständig neue Nazis frei erfunden, eingebildet und gejagt, dort, wo gar keine sind (siehe auch hier), wäh­rend gleich­zeitig die wirklichen, operativen Erben der Nazis mit Unterstützung ihrer Vasallenherrscher aus der Nato den Globus mit imperialen Eroberungs- und Angriffskriegen überziehen. Diese Art von Lügen- und Desinformationskultur, wie wir sie gegen­wärtig in Merkeldeutschland haben, ist durch und durch rechtsextrem. Gegen jeden christlichen Freiheitsim­puls und gegen jede Aufklärung und Demokratie gerichtet. Und nicht etwa links - das heisst: aufkläre­risch und frei­heitsorientiert, wie uns immerzu von den Hofnar­ren Merkels suggeriert wird.

Die be­reits manifesten und wei­ter abseh­baren welt­weiten Ver­wüstungen und das Elend, das die neuen Möchtegernherren der Welt auf ih­rem Wege zur Weltherrs­chaft se­henden Au­ges in Kauf neh­men, wer­den die der drit­te-Reich-Nazis am Ende um ein Vielfaches über­treffen. Wer darin et­was Christliches sehen möchte, sollte sich das sehr, sehr ge­nau überle­gen. Vor allem manche An­throposophen soll­ten sich das gründlicher überle­gen, als es dort bislang offenbar üblich war. Denn das ist der Weg, den Frau Mer­kel als Statthalter, Hausmeier und deutscher Geschäftsführer der Wa­shington - AG für uns einge­schlagen hat, und der sie impul­siert. Den Weg weltweiter amerikanischer Angriffs­kriege mitzugehen, um andere Völker zu unterdrücken und auszuplündern. Und uns für ausschließlich amerikanische Interessen, die nicht die deutschen und europäischen, sondern die Interessen weniger mächtiger amerikanischer Oligar­chen und ihrer Hintermänner sind, un­ter einen angebli­chen «Schutz­schirm» der Vereinig­ten Staaten zu stel­len, un­ter dem wir als aller­erste als Kanonenfutter für die Ziele amerikanischer Eroberungs­politik verglühen und verschmo­ren werden, wenn das Wirklichkeit wird, was die Verei­nigten Staa­ten er­klärtermaßen vorhaben. Mit al­len in­nenpolitischen im­perialen Folgeerscheinung­en, die bereits überall zu beoba­chten sind, sofern man nicht vollends auf den Kopf gefallen ist.

Offenbar gibt es immer noch genügend geistige Geröllheimer in Deutsch­land, Europa und Amerika, die der Menschheit unbedingt ad oculos noch einmal demonstrieren müssen, was passiert, wenn eine Großmacht nach Analogie der Nazis ihre Welteroberungsträume mit Herrschaftsideologien und Gewaltphantasien auslebt, die der brutalen Requisitenkammer des römi­schen Reichs und seiner Vorläufer entnom­men sind. Als hätten sie im 20. Jahrhundert nicht schon genug davon ge­habt. Vor allem erstaunt es, wie viele solcher geistigen Geröllheimer es unter den sogenannten «Eliten» Deutschlands gibt, die mit der New Nazi World Order wo sie nur können hausieren gehen und dafür die Trommel rühren. Parteiübergreifend bis in die obersten Politspit­zen hinein, – mit wenigen Aus­nahmen wie der AfD. Bisweilen wie in den «Sprachspielen für zwei Zungen» eines bekannten Gauklers unter dem Titel: «Mehr Verantwortung in der Welt übernehmen». Im Klartext: Für ameri­kanische Weltmachtinteres­sen unter deutscher Beteili­gung die Welt mit Krieg überziehen, wo es laut geo­politischem Kalkül opportun erscheint – was wir gerade in Syrien erleben, was sich in der Ukraine und an Russ­lands Grenze unübersehbar unter massiver deutscher Beteiligung anbahnt. Und Afrika wartet auch schon darauf, dass wir endlich kommen.

Es ist doch bemerkens­wert, in welchem Ausmaß diese angeblichen deutschen Eliten immer noch von der offen­sichtlich unstillbaren Gier nach Weltherr­schaft besessen sind. Ei­nem toll gewor­denen amerikani­schen Imperium hinter­her hecheln und ihm zu Füssen liegen, anstatt endlich die Realitä­ten dahinge­hend zu erkennen, dass dieser Kriegsimpe­rialismus nur in weltweite Katastro­phen füh­ren kann. Auch in die eigene. Aber wenn sie die Welt­herrschaft schon nicht allein an sich raffen konn­ten, dann wol­len sie wenigstens als Juniorpartner eines mächtigeren Na­zierben ein präch­tiges Braten­stück von der Welt abhaben. - So die offensicht­liche Illusion dieser sogenann­ten Eliten. Ge­gen jede historis­che Vernunft und ganz im Gegensatz zur normalen deut­schen Bevöl­kerung, die von der gan­zen Kriegs­treiberei der Nato so gründlich die Nase voll hat, dass es selbst der geballten ge­meinsamen An­strengung von staatli­cher und medialer Lügenpropa­ganda nicht ge­lingt, aus ihnen endlich wieder kriegsbegeisterte Neun­azis zu machen, die für die «Neue Weltord­nung» in den Er­oberungskrieg ziehen mö­gen. Stattdessen wollen sie zunehmend raus aus diesem kriegeri­schen Ag­gressorenverband, was nur vernünftig ist. Denn so we­nig, wie die Welt sei­nerzeit am an­geblich «deut­schen We­sen ge­nesen» ist, sondern bekannt­lich erst einmal dar­an zu­grunde ging, wird sie am «amerikani­schen We­sen», das die modernen amerikani­schen Na­zis und Welteroberungs­phantasten und ihre deut­schen Mitläu­fer als Leitspruch vor sich her­tragen, je­mals «genesen», son­dern noch weit schreckli­cher dar­an zu­grunde gehen, als es im 20. Jahrhundert schon der Fall war.

Wenn Sie also genuine Nazis und wirklich extreme Rechte in Deutschland und anderswo suchen, dann schauen sie einmal nach, wer von den politi­schen, jour­nalistischen und medialen Akteuren heute hinter der Vollpfosten­ideologie einer totalen amerikani­schen Welt­herrschaft, genannt «neue Weltordnung», treffender: «New Nazi World Order» steht. Sie werden wie gesagt staunen, wie vie­le Anhänger die­ser «New Nazi World Order» Sie unter sogenannten politi­schen und ander­weitigen deutschen «Eliten» finden. Es wimmelt dort nur so von ih­nen, und vor allem die Mainstreammedien (Zei­tungen und Zwangs­funk) sind anscheinend voll davon. Da finden Sie weitaus mehr authenti­sche und viru­lente Nazis als im deut­schen Os­ten oder anderswo in der nor­malen Be­völkerung. Denn die wirklich «pro­duktiven» Neu-Nazis sind eben nicht jene Dep­pen, die von den 30er Jahren träu­men, hier und da mit Glatz­kopf und Springerstie­feln herum­hüpfen, und auf die hier­zulande so gern ge­zeigt wird. Son­dern jene Erobe­rungsstrategen, die mit impe­rialen Ideolo­gien aus vorchristli­chen Jahrtausenden ebenso irrsin­nig und verbrecherisch wie seiner­zeit die Nazis von der totalen Welt­herrschaft träu­men, und sie al­len Erns­tes und mit allen Mit­teln der Gewalt, zivile Gewalt inbegriffen, im Stile einer international operierenden, staatlich organisierten Terrormafia auch zu rea­lisieren ge­denken. Ohne zu Zögern dabei Mil­lionen und Abermillio­nen von Op­fern in Kauf neh­men, und in deren Dunstkreis Frau Mer­kel und ihre hirnlose Regierung mit den Genossen Blockflö­tenspielern aus dem Rotlichtm­ilieu der Ber­liner Dunkel­kammer steht, die inzwischen als Speerspitze und konspirative Verteidiger der amerikanischen Aggressionspolitik gerade dabei sind, uns an die ame­rikanischen Weltero­berer buchstäbl­ich mit Haut und Haaren zu verschachern, und damit das Ende je­der wirk­lich so zu nen­nenden abendländi­schen Zivi­lisation in Deutschland ein­läuten. Sie geben sich jetzt natürlich nicht mehr als Nazis, sondern smarter: neoliberal, was nur alter Wein in fescheren neuen Schläuchen ist.

Das ist der bezeichnende, aber auch der einzige Unter­schied: dies­mal ist es die ameri­kanische Welt­herrschaft, und nicht die deut­sche, von der die Neu-Nazis träumen und halluzi­nieren. Eine Welt­herrschaft allerdings, bei der die deutschen Neu-Nazis, und zwar über alle etablierten Parteien hin­weg, gerne als Nutznießer dabei sein möchten. Mit Aus­drücken wie «christliche Zivilisation», «Frei­heit», «Selbstbestimmung», «Demokra­tie» oder «Men­schenrecht» können sie folglich nicht mehr beginnen als seinerzeit die Nazis des dritten Reichs auch schon. Es sind jene Vollpfostenstra­tegen und «Grös­senwahnsinnigen» (Michael Lüders) der neuen Welt­ordnung, die uns tagtäglich das hohe Lied vom Krieg ge­gen den angebli­chen Ag­gressor Russ­land aus den öffent­lich rechtli­chen Medien, aus den Zeitun­gen und aus den Parteien entgegen­tröten, und es offen­bar gar nicht erwarten können, bis die Welt end­lich lich­terloh brennt und im Auftrag der neuen Weltordn­ung in Stücke fliegt. Aber je­den zum Nazi erklä­ren, der etwas gegen Frau Mer­kels Politik hat. (Ein paar kluge Be­merkungen dazu von Willy Wimmer sehr aus­führlich und hintergrün­dig Wim­mer auch hier und hier, daneben Sahra Wagenknecht oder der Fassadenkratzer).

Eine Sicht auf Frau Merkels Impulse, die so oder ähnlich ist, könnte manchen Zuhörer dazu bewe­gen, diesen kriegeri­schen Horror und all das dadurch ausgelöste menschliche Elend zumindest durch sein Wahlverhal­ten etwas aus­zubremsen. Wäh­rend die India­ner dagegen nach des Häupt­lings wei­ser Rede beifällig mit dem Kopf wackeln und ge­tröstet und friedlich schlafen gehen, denn sie wis­sen ja nun mit Si­cherheit um Mer­kels christlichen Impuls, weil`s der Anthroposophenhäuptling so ge­sagt hat. Und der ganze welt­weite Hor­ror wird mit deutscher, anthroposo­phischer und Merkels tatkräftiger Unterstützung unge­bremst wei­tergehen, weil sie jetzt beruhigt und zuver­sichtlich Mer­kel wegen die­sem christlichen Impuls weiter wählen können. Eine Politikerin, die als aktive Unter­stützerin der verbrecherischen neuen Weltordnung eher mit den Kriegsverbrechern nach den Haag, aber mit Si­cherheit nicht als Säulenheili­ge neben den Marienaltar gehört.

Aber man kann nicht mehr Stei­ner für die­sen un­erträglichen an­throposophischen Bockmist verant­wortlich ma­chen, son­dern nur die persönl­iche Nai­vität und man­gelnde Wach­heit sei­ner An­hänger. Deren komplette politische Verblö­dung. - Im günsti­geren Fall. Die rela­tiv harmlose Variante ist nur knüppeldicke geis­tig / politische Vertrot­telung und geopolitis­ches Anal­phabetentum von Stei­ners An­hängern, die in ihrer Gutgläu­bigkeit und Unwissenheit auf «Merkel, den grössten und bes­ten Bluffer» (Friedman, 1.04 ff) mit ihrer professionellen Rosstäuscherei her­eingefallen sind, da sie un­ter akuter Wahrnehmungsstörung für die Wirklichkeit leiden. Schlimm natürlich für die anthroposo­phische Bewegung, wenn sich führen­de Vertreter dermaßen von ahrimanischem Blend­werk einsei­fen lassen, und sich in die Armee aktiver Gegenaufklärer einreihen. Da­durch unfreiwil­lig die unge­heure staatlich organisierte Volksverdummungskultur mit vor­antreiben, die wir gegen­wärtig in Deutschland zu beklagen haben, und Steiners Aufklärungsim­puls in höchst effizienter Weise Knüp­pel zwischen die Speichen werfen und ihn zunichte machen. Und damit der schlagende Beleg dafür sind, dass mit groß angelegten Verdummungskampagnen der christliche Aufklärungs­impuls auch bei Anthroposophen leicht in sein Gegenteil umzukehren ist, weil dort of­fensichtlich in wei­ten Tei­len und bis in die Spitzen hinein gar kein genuiner christlicher Aufklä­rungswille vorhan­den ist, son­dern die Leute gemütlich schlafen. Ob­wohl Steiner wahrlich mehr als genug dafür getan hat, ih­nen eine ge­diegene Beur­teilungsgrundlage zur Einschät­zung der geo­politischen Verhältnisse und zur Entlar­vung dieser offen zutage liegenden politischen Verlogen­heit von Frau Merkel an die Hand zu ge­ben, die mit Christen­tum, Freiheit, Menschenwürde und abend­ländischer Zivilisation nun wirk­lich nichts im Sinn, und auch gar keinen Begriff davon hat. Es hat alles nichts genützt.

Aber trotz allem ist es im­mer noch die ver­gleichsweise harmlose Variante. Der weitaus ungünstige­re Fall da­gegen wäre ein ge­zielter und kalku­lierter Miss­brauch und die Instrumentalisierung von Tei­len der Anthroposo­phie bzw. Anthroposop­hen durch Anthroposo­phen zum Zwecke der Ausdeh­nung individu­eller oder par­tikularer Macht­sphären Ein­zelner. Die sich dazu ser­vil in den Dienst der Rei­chen, Mächtigen, Kor­rupten und weit Schlimme­rem stellen, oder sich bei ihnen anbiedern. Wor­an bei politischen Din­gen im­mer, vor al­lem aber im oben von Neuhof be­merkten Fall auch zu den­ken wäre, wonach die anthroposophische GLS Bank mit der Kahane - Amateurstasi und Denunzian­tenorganisation finanziell und möglicherweise auch anderweitig politisch und program­matisch liiert ist. Denn die von der Bundes­regierung alimentierte Denunziantentruppe der Kaha­ne-Stiftung hat nach Neuhofs Recherchen ihre Millionen ausgerechnet bei einer anthro­posophischen Bank unterge­bracht, und das sollte den An­throposophen sehr, sehr zu denken geben. Im schlimmsten Fall näm­lich, falls man sich dort ohne jede Not wirklich mit Merkels Stasi-Truppe und ihrer stalinis­tisch-rechtsextremen Ideologie (im ursprünglichen, gegenaufklärerischen Sinn dieses Wortes) gemein machen sollte, hät­ten die Nach­folger Steiners ein ernstes Problem und buchstäb­lich Feuer unterm Dach, und das Goethea­num drohte zum zweiten mal ab­zubrennen. Diesmal nicht physisch, sondern, was eine weit, weit größere Katastro­phe wäre, ideell! Die naheliegende Frage in diesem Fall wäre: Ist die oft anzutreffende politische Dumpfheit und Ahnungslosigkeit vieler Anthroposophen, wie sie auch im skizzierten Fall sichtbar wird, die Ursache, oder ist sie nicht möglicherweise bereits Folge einer solchen Verquickung? Eine Frage, die wir hier nicht beantworten können, die sich angesichts des Steinerschen Werkes zu politischen Fragen aber zwangsläufig aufdrängt.

Im übelsten Fall hängen die besagten Anthroposophen dann selbst in voller Abhängigk­eit, kritik­los und un­widerruflich am Tropf des rechtsextremen Lügen- und Denunziantensys­tems, dem sie bereit­willig zu Diensten sind. Dass sol­che Menschen den Mund halten und das Regime, von dem sie selbst leben nicht hinterfragen und ge­fährden, son­dern stets im günsti­gen Licht erschei­nen las­sen wie etwa Mer­kel mit ihrem «christli­chen Impuls», versteht sich mehr oder weniger von selbst. Das aller­dings hät­te dann eine dunkle Di­mension, die wir hier nicht mehr be­handeln können. Aufklä­rung und politi­sche Reform, um die Stei­ner sich zeitlebens bemühte, ist von dieser Seite un­ter gar keinen Umstän­den mehr zu erwar­ten. So wenig wie die Umsetzung der vermitteln­den Auf­gaben und des Kulturim­pulses Zentraleuro­pas zwischen Osten und Westen, die Stei­ner den Deut­schen und Mit­teleuropa zu­gedacht hat.

Um es klar zu sagen: Eine zukunftstra­gende Ver­wirklichung des an­throposophischen und christli­chen Kultu­rimpulses kann man damit definitiv abschrei­ben.

Ein naiver und willfähri­ger Mer­kel- und / oder USA-Anhäng­er und Va­sall jeden­falls, wie man­che sei­ner hilflo­sen heutigen Nach­folger, wäre Stei­ner niemals geworden. Ganz im Gegen­teil. Mancher gross­kopferte Anthropo­soph dagegen demonst­riert höchst eindrucks­voll, dass man Steiners Werk auch sehr effektiv mit dem Vorschlag­hammer bearbeiten und in eine «passendere» Form brin­gen kann. Das ist nichts Neu­es, war zu Stei­ners Leb­zeiten schon so und ist auch auf an­deren, nicht-politischen Feldern der Anthroposophie zu beobach­ten.

-


Wenn Sie Mausfelds Anregung oben (hier, hier und hier) folgen, dann wird Ihnen schnell folgendes be­greiflich: Die le­benden Linken und Grünen von heute, auch die schwarzen und schwarzroten, so, wie sie sich der­zeit intellektuell, medial und demo­kratisch in der Öffentlichkeit gebärden, müssten im Parlament eigentlich rechts sitzen, oft ziemlich weit rechts. Denn wenn irgend jemand sich der­zeit seiner auf­klärerischen Ver­nunft nicht bedient, sondern sie statt dessen in aller Öffentlichkeit auch noch mit Füssen tritt und sie buchstäb­lich auf den Misthaufen wirft, dann sind es diese Grup­pen. Und da man den Ge­brauch der Vernunft gemeinhin mit Licht, ihren Nichtgebrauch aber mit Dunkelheit assozi­iert, ha­ben Sie einen ungefäh­ren Anhalt, wo Dunkeldeutschland wirklich liegt. - Wie gesagt: Der Ein­zelfall entscheidet und nicht die Parteizuge­hörigkeit.

Wenn Sie einen noch frischen und lebendigen Eindruck vom dunklen Deutschland haben möch­ten, dann werfen Sie einmal einen Blick in die Neue Westfälische Zeitung. Der Reporter und vermutlich auch seine Vorgesetzten und möglichen weiteren Auftraggeber und Hintermänner wähnen sich auf der Seite der auf­rechten Demokraten, und sind dumm ge­nug, nicht zu begreifen, dass der braune Frack, den sie an­deren dort gerade mittels Ruf­mord, Ge­rüchten, Einschüchterung und von der Staatsmacht begleite­ten Hetzkampagnen überziehen wollen, ihnen selbst am allerbesten steht. Weit besser als den an­geblichen Neonazis, AfDlern und «Ver­schwörungstheoretikern», was immer letz­teres sein mag, ge­gen die sie gerade in aller Öffentlichkeit hetzen, und die dort in übels­ter Weise denunziert werden. Goebbels hätte in diesem Fall von der SPD-nahen Neuen Westfäli­schen noch lernen können. Die nächste nicht weit entfernte Eskalations­stufe ist nur noch das Pogrom - Naziland mit seinen prügelnden braunen Horden lässt grüssen - wenn die Leute denn bei diesem bizarren Spuk mehrheitlich mitmachen würden, und den Medien auf den Leim gin­gen. Zum Glück ist das aber bis auf wenige Irre nicht der Fall. Die Leute sind offensichtl­ich mehrheitlich keine Na­zis, und den Zeitungen läuft die Leser­schaft mit Recht und in Scharen davon, weil sie klü­ger ist, als von den Zeitungsma­chern ver­mutet, den Braten riecht und sich nicht länger von solchen Blättern zum Nar­ren machen lässt. Mit dem Geldbeutel ab­stimmt, und sich Merkels media­le Zwangsja­cke nicht län­ger verpassen lassen will. Und das ist gut so, denn wir brauchen keine anachronistischen medialen Leithammel, die uns nur etwas zum Eigennutz ihrer Besitzer und dahinterstehender Interessengrup­pen unterjubeln und uns belügen, uns aber nicht aufklären wollen und das auch gar nicht können. Die uns permanent mit ihrer fadenscheinigen Propaganda in verbrecherische Angriffskriege zu het­zen, zu „prügeln“ (Willy Wimmer) suchen, die wir nicht wollen. Und letztendlich, wie im vorlie­genden Fall in ganz perfider Form, unliebsa­men Bürgern dieses Landes, sprich: einer ernst zu neh­menden politischen Konkurrenz bloss das Maul stopfen möchten, indem man sie öffentlich diskre­ditiert und einschüch­tert. Da grüsst in wirk­lich allerliebster Anteilnahme und Eintracht der Nazi. Und – was für ein Zu­fall und was für eine Freude! – Merkelland und DDR grüssen gleich herzig und innig mit. Die wirk­lich gediegenen und produktiven Ge­sinnungsnazis sitzen doch anscheinend woanders, aber nicht dort, wohin die Zei­tung mit ihrem un­appetitlichem Getöse ihren Finger richtet. Sie sitzen dort, wo­her der Finger kommt, wo er wächst und wo er genährt wird. - Dass unter diesen Umstän­den die Auflagen von Zeitungen im Boden versinken, lässt bei al­lem gelebten und gefeier­ten Irr­sinn, aller Wirrnis und al­lem Politterror doch etwas hoffen. Nun fand das alles im Raum Gü­tersloh statt, und dort ist ja auch ein bekanntes Kanal- und Netzreinigungsunternehmen ansässig. Ob die schon mal vorgefühlt ha­ben, ob sie auch politi­sche Flurbereinigung können? - Ich weiss es nicht. Obwohl die Frage, ob es von Gütersloh aus nicht eine Brücke über den Atlantik gibt, schon sehr ange­bracht wäre. Denn mit all den Merkelgegnern, die hier als vermeintliche Nazis öffentlich denunziert und eingeschüchtert wurden, schaltet man die Gegner der «Neuen Weltordnung» prakti­scherweise gleich mit aus. - Was es manchmal doch für glückliche Zu­fälle im Leben gibt! Oder etwa nicht?

_



Frau Merkel auf jeden Fall steht nach dem von Mausfeld erläuterten Rechts-Links-Schema für eine tief reaktionäre, sprich: extrem rechte Gesin­nung (und damit für ein dunkles Deutschland), die mit Aufklärung und (politi­scher) Mündig­keit im Sinne Kants definitiv nichts am Hut hat. Das mag bei Frau Merkel biographische Gründe haben, die in ihrer stalinisti­schen Sozialisation und Herkunft als Tochter ei­ner nicht nur überzeugt systemkon­formen, sondern auch hoch pri­vilegierten grauen DDR-Kirchene­minenz (des «roten Kasner»), und als eben­so privile­gierte, syste­merhaltende Mitläu­ferin in der DDR-Oberschicht wurzeln. Auf jeden Fall aber hat sie mit dem Geist der Aufklärung, Freiheit und demo­kratischer Selbstbestimmung und mündi­gen Bür­gern rein gar nichts am Hut. Falls sie in ihrer Bildungsbiographie überhaupt jemals mit ihm ernsthaft zusam­mengeprallt sein sollte. Ganz im Ge­genteil. Das liegt ihr völlig fern: Sie steht viel­mehr ul­tra-rechts; für Un­terdrückung, Unmündig­keit und Un­freiheit im Gegensinn der Aufklärung. Dort, so extrem weit rechts, wo das fälschlicher­weise «links» genannte Zwangs-, Un­terdrückungs- und De­nunziantensystem der DDR auch schon stand, von dem sie um­sorgt und ge­pampert wurde, und das in Deutschland soeben und so weit wie mög­lich unter Merkels Führung wieder eingeführt wird. Frau Merkels Bürgernähe, De­mokratie- und Freiheitsverständnis entspricht histo­risch und biographisch etwa dem der DDR Volkskammer und der damaligen Blockflötenkoali­tion, die, diesmal allerdings seitens der Beteilig­ten ganz und gar freiwillig, in der BRD soeben wie­der neu aufgelegt wird.

Frau Merkel ze­lebriert gerade wie ein hinterwäldleri­scher katholi­scher Bischof des 19. Jahrhunderts das hohe Amt der (politi­schen) Gegenaufklä­rung, und wirbt mit gros­ser affir­mativer Medienreso­nanz für Unfreih­eit, Unter­drückung und flächende­ckende Denkver­bote bei den Bürgern. Eine Volkskammer DDR-2.0 Diese erz­reaktionäre Gesinn­ung wird mit allen verfüg­baren, rückwärtsge­wandten und anti­demokratischen Mitteln bis hin zur staatlich subventionierten Denunziation An­dersdenkender ver­teidigt. Bezie­hungsweise sie lässt sie von ihren zahl­reichen medialen und politi­schen Helfer­lein und Ministranten ver­bissen verteidi­gen. Das erle­ben wir gerade auf den deutschen Stras­sen und massen­haft in den deutschen Medi­en.

Wer von der Dame daher al­len Erns­tes bürgerliche Freiheits- und Aufklärungsimp­ulse erwartet, der ist ein unver­bessserlicher Traum­tänzer und Wirk­lichkeitsleugner. Frau Merkel steht nicht für geleb­te Demokra­tie, sondern für die Verhöhnung von Aufklärung, Demokratie und der deutschen Bevölkerung. Und zwar mit den Mitteln der medialen Gleichschal­tung, der manipulativen Desinfor­mation und Datenfälschung sowie öffentlichen Vorverurteilungen wenn`s politisch gerade passt, ferner der Korruption, der Narretei und organisierten Volksverblödung, denen der DDR und denen eines zunehmend um sich greifenden linksfaschistischen Strassen- und Meinungsterrors, um nur wenige besonders markante zu nennen.

Was dahinter als visionäres Ziel sichtbar wird, ist eine Kombinati­on der politischen Systeme von DDR und USA. Die sogenannte marktkonforme Demokratie, oder besser gesagt, eine neolibe­rale Dikta­tur. - Im Klartext: Der wirtschaftsliberale Sozi­aldarwinismus des Marktes höchst effektiv be­reichert um die staatlichen Kon­troll- und Unterdrückungsinstanzen der DDR. Dies alles unter der Oberherrschaft der USA. Und in dieser Form ausge­weitet auf sämtliche subtilen Teilbereiche des menschlichen Lebens. Jetzt schon bis hinein in die Kindertagesstätten und in harmlose Gesundheitsblättchen. Und all das ist erst nur ein Anfang. Da wird noch einiges kommen. Eine mo­derne und zeit­gemässe Form der Sklaverei, und überall stehen die Brandbeschleuniger bereit, die den Weg dorthin und zur neuen Weltordnung frei­brennen sollen. Wer will, kann überall und tagtäg­lich beobachten, dass wir auf dem allerbesten Wege dorthin sind. Die De­mokratie, der mündi­ge und freie Bürger oder Kants Auf­klärungsideal ha­ben darin selbstredend so we­nig Platz, wie sie ihn im faktischen Politbetrieb der USA haben und in der DDR hatten.

Man darf sich ernst­haft fragen, ob Merkels CDU-Genossen das auch alle so wollen und wo da die Schnitt­mengen lie­gen. Auf grüne und linke Merkelanhänger kann das nahtlos ausge­dehnt werden. Es wäre zweifellos eine eingehen­de Untersuchung wert. Jedenfalls ist das geistige Klima bei den sogenannten politischen Eliten, und zwar parteiübergreifend, derzeit vorrangig ex­trem rechts, auf die Gegenaufklärung und den Zwangs- und Unterdrückungsstaat hin­orientiert. An­ders gesagt: Rich­tung Amerikanische Weltherrschaft, sprich: viertes Reich und Dunkeldeutschland. Bei der normalen Bevölkerung beim «Pöbel und Pack» hingegen überwiegend links, Richtung Aufklä­rung und bür­gerliche Freiheiten.

Ob Merkels Minist­ranten und Hel­ferlein immer wis­sen, was sie da ge­rade anrichten, und in wel­ches Lager sie eigentl­ich gehören, darf ernsthaft be­zweifelt wer­den.

An diesen politischen Rollentausch und Seitenwechsel muss sich mancher erst langsam gewöhnen

*

Neue Posse um`s Olympiadoping

Und wie üblich schäumt

Die doofe deutsche Lügenpresse,

Konstruiert einfältige Verschwörungstheorien

Und stiert auf angebliche russische Racheakte wie das Karnickel auf die Schlange,

Ohne Belege dafür vorlegen zu können.

-

San scho rechte Verschwörungshanseln, diese Presselügler – gell!

Der Russe war`s! Wer sonst?

Mit was Thumberem konnt` der Verschwörungsheini grod holt net dienen.

-

Anstatt mal zu fragen,

Warum die westlichen Spitzenathleten dermassen krank sind,

Dass sie von der WADA massenhaft Ausnahmegenehmigungen fürs Dopen kriegen.

Und die Russen offenbar so kerngesund,

Dass sie keine dafür brauchen.

-

Was Sie übrigens im Hintergrund gackern hören,

Sind die Hühner,

Die sich gerade deswegen totlachen.

*

Gute Reise

Auf dem Weg in den Krieg

Aller gegen alle.

*

Wie man Merkel und den Untergang der deutschen Demokratie wieder los wird

Und warum das für uns überlebenswichtig ist.

Ein paar beherzigenswerte Gedanken dazu hier

Und hier.

*

Merkels Umvolkungswahn

Aus der zurückhaltenden Sicht Seehofers.

Das hat sich ihr Ziehvater Kohl wohl nicht träumen lassen, dass sich in seinem «Mädchen» eine monströse Stalinistenmentalität verbirgt. Das Ziehkind Merkel ist nur ein besonders exemplarischer Teil von all dem politischen Murks, den der «grosse Demokrat» Kohl hinterlassen hat. Er hätte we­gen seiner Visionen doch besser zum Arzt gehen sollen, anstatt sie mit aller Gewalt Realität werden zu lassen.

Anders herum: Wenn überhaupt für etwas, dann hatte der Mann einen guten Instinkt dafür, wie man deutschland- und europaweit die blöde Demokratie endlich wieder los wird. Und dafür steht sein Ziehkind aus der DDR exemplarisch.

De facto heisst das in der Gegenwartspolitik: Man muss nur genügend Terroristen unter dem Flüchtlingslabel unkontrolliert ins Land lassen, und parallel dafür sorgen, dass genügend fremden­feindliche Anschläge passieren. Was sich quasi von selbst erledigt, denn Merkels irre Umvolkungs­politik kann gar nichts anderes produzieren, sondern ist dafür wie geschaffen und passt dahin wie die Faust aufs Auge. Genialer geht es nicht.

Dann ruft man den dauerhaften Notstand aus, weil das früher oder später alternativlos ist, und dann ist sie endlich weg und kommt nie wieder.

Die Sache vollzieht sich weitestgehend autonom und einen Verursacher gibt es auch nicht. Man muss nur ganz wenig anschieben. Dann dauert es zwei, drei Jahre oder weniger und die Arbeit ist getan. Alles in allem sind wir auf gutem Wege zur totalitären Elitokratie, von der hierzulande viele träumen.

*

Politische und Bildungseliten und stalinistische Völkerexperimente

Gegenüber den dumpfbackigen Plattitüden und Parolen von Merkel und ihrem Anhang zur Migrati­onskrise nimmt sich jeder deutsche Stammtisch argumentativ wie ein Spezialistenkongress von Akademi­kern aus.

Seltsam, nicht wahr! Ausgerechnet jene Politiker, die fortwährend auf das dunkeldeutsche dumpfe Bewusstsein, auf den angeblichen Populismus und das vermeintliche Stammtischniveau ihrer Kritiker einprügeln, verhalten sich in ihren öffentlichen Verlautbarungen nicht nur in diesem Sinne, sondern oft und regelmässig weit schlimmer. Weitgehend argumentationsfrei. Bis heute hat Frau Merkel noch keine einzige vernünftige Begründung für ihr politisches Handeln geliefert, noch hat sie es für nötig befunden, dem Souverän ihre diesbezüglichen Gründe und Pläne eingehend zu er­läutern und zur Diskussion zu stellen. Abgesehen von wenigen hohlen Phrasen keine sachlichen Er­klärungen. Aber wie kommt das?

Vielleicht gibt es eine plausible (Teil) Antwort dazu hier auf der Website von Gerhard Wisnewski.

Oder hier und hier beim Fassadenkratzer.

*

Verschwörungstheoretiker unter sich

Die Verschwörungstheorie der amerikanischen Regierung zu 9/11

Wurde jüngst in einer renommierten europäischen Fachzeitschrift

von einer Gruppe

naturwissenschaftlicher Verschwörungstheoretiker widerlegt

und Neuuntersuchung der Sachlage gefordert.

Da darf natürlich ein dumpfes transatlantisch deutsches Desinformationsmedium nicht zurückstehen

und muss seinen albernen leserverblödenden Senf gleich dazugeben, weil es lieber die zusammen­geschusterte und unglaubwürdige Verschwörungstheorie der amerikanischen Regierung unter das Volk bringen möchte, anstatt sich mit der Problemlage ernsthaft auseinanderzusetzen.

Besser wäre es gewesen, wenn die dunkeldeutschen Desinformationsdeppen zur Anregung vorher hier oder hier oder vielleicht hier und hier einmal nachgelesen hätten.

Vergessen wir nicht: Amerika gilt mit Recht als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Wo auch das Undenkbare denkbar,

Und das Unvorstellbare Realität werden kann.

*

Ein Hinweis zur Gesundheitsvorsorge

Das häufige Anhören von NDR Info und ähnlichen Sendern,

Regelmässig auch das Lesen von Zeitungen wie dem Lügen-Spiegel, Hetz-, und und anderen Märchenblättern,

Führt nachweislich zu Gehirnschäden

Durch die Ausbildung massiver Hohlräume im Denkorgan

Mit einhergehender Evakuierungsdemenz infolge des Dendritenabbaus,

Im Fachjargon: «medial induzierte Evakuierungsdemenz», manchmal kurz IFS (Idiotenfunk­syndrom) genannt -,

Wie ein Verband alternativer Neurologen kürzlich mitteilte.

Inzwischen seien weite Teile der Bevölkerung von dieser modernen Form des geistigen Verfalls be­troffen,

Und geeignete Therapieplätze teuer und rar.

Am sichersten sei es daher, so der Verbandssprecher,

Öffentlich rechtliche und vergleichbare Sender neben Mainstreamzeitungen grundsätzlich offline zu schalten,

Um einer entsprechenden Degeneration des Hirns schon im Keim vorzubeugen.

Um bereits vorhandener Kavernenbildung entgegenzuwirken,

Empfiehlt man dort gelegentlich Webseiten wie diese oder diese bzw diese, diese oder diese und diese aufzusuchen,

Und deren Inhalte zum Hirntraining zu verwenden,

Denn das habe schon zu verblüffenden Heilerfolgen bei

Medial induzierter Evakuierungsdemenz geführt.

Die gute Nachricht lautet also:

Das Idiotenfunksyndrom ist mit relativ einfachen Mitteln heilbar. Und es kostet noch nicht einmal etwas.

Man muss nur darauf kommen.

*

Kriegshetzer in deutschen Zeitungen

Leiden sie an einem irreversiblen Hirnschaden?

Oder sind sie nur vom Teufel besessen, wie man im Mittelalter vermutet hätte?

In unserer säkularisierten und «aufgeklärten» westlichen Welt glaubt offiziell natürlich niemand mehr an den Teufel – was es dem wirklichen Teufel vielleicht nur umso leichter macht, in den Hirn­en abartiger Griffelquäler und Untoter von 1914 oder aus dem Unternehmen Barbarossa zu wüten.

Wie dem auch sei – Ob Hirnschaden, Teufel oder Zombie: Aus dem Verkehr gezogen gehören sie allemal.

Bis es so weit ist, sollten wir wenigstens schon einmal zu Wirtschaftssanktionen gegenüber so «schmierigen kleinen Nachrichtenmagazinen» und Kriegshetzern greifen und diesen Mist einfach nicht mehr kaufen. Wie ich meine ein sehr vernünftiger, konstruktiver und gewiss auch wirksamer Vorschlag von Gerhard Wisnewski.

*

Was für ein Event!

Die Mutti besorgt gerade den Untergang Deutschlands und Europas,

Und ihr könnt sagen:

Mia woan oah dabei!

-

Falls ihr nicht dabei sein wollt,

Und auch nicht wollt, dass Deutschland nicht mehr euer Land ist,

Sondern nur noch Muttis Land,

Dann stoppt Mutti jetzt!

Denn morgen wird es zu spät sein.

*

Aus dem Handbuch stalinistischer Völkerexperimente

Yes, we can!

Wir schaffen das!

Oh shit! It does not work!

Bomber Harris do it again!

Und Feuer frei!“

-

Hatespeech gehört natürlich verboten – und ist es auch längst.

Nur den eigenen dulden und pflegen die Denunzianten.

*

Die Geschwister Guck, Horch und Petz und die SPD

Wächst jetzt zusammen,

Was zusammen gehört?

Oder ist hier ein ideologisches Selbstmordkommando unterwegs,

Mit dem Ziel,

Entweder die Demokratie,

Oder die SPD komplett abzuschaffen?

Über die tatsächlichen Ziele herrscht noch einige Unklarheit.

Der bisherige Erfolg

Scheint allerdings in Richtung Selbstzerstörung der SPD zu weisen.

Die 5%-Hürde wartet schon.

Und wird bald erreicht sein, wenn die Petzer und Denunzianten in den eigenen Reihen so weiter machen.

*



Die Nachtmütze

Als deutsche Sender wohlig schliefen

Und „Kakao!“ und „Popkorn!“ riefen,

Gab`s fern in der Türkei

Keilerei.

-

Man kann sich gut vorstellen, wie das abgelaufen ist:

Die Redakteure und Macher der deutschen Sendeanstalten hocken vor der Glotze

Und schauen Putsch bis zum Abwinken bei RT, CNN oder Euronews,

Während sie gleichzeitig und flächendeckend ihre eigenen Zuschauer

Mit dem üblichen geistigen Freitagabendmüll

Bis zum Hirntod volldröhnen.

Anmerkung des Herausgebers: Der einzige deutsche Sender, der in der Putschnacht 15./16. 7.2016 life aus der Türkei berichtete, war N-TV neben der deutschsprachigen Sparte von Euronews. In sämtlichen anderen (ob frei oder öffentlich rechtlich) lief das übliche Freitagabendprogramm unver­ändert weiter, als ob da nichts besonderes los wäre. Besonders eindrucksvoll, da es auch für sogenannten Nachrichtensparten von Tagesschau und ZdF gilt. - Null Information. Während auf vielen ausländischen Kanälen stundenlang life und hintergründig berichtet wurde. Dazu gehörte etwa RT; France 24; Al Ja­zeera; CNN; BBC world; etc.

*

Die geführte Führungsfigur

Willkommen in Muttis Denunziantenstadel!

Ein Land zum wohlfühlen

Auch für jeden verdienten Stasi I M ,

Der sich endlich wieder frei und unverkrampft entfalten kann,

Ohne sich gross verbiegen zu müssen,

Und wo jeder seinen politischen und logischen Irrsinn wieder unbekümmert ausleben darf.

-

Nun war es allerdings nicht der verwirrte Onkel Mars allein, der diese prächtige Petzerei angezettelt hat,

Und mit Vorrang auf alles losschlagen lässt, was irgendwie zu deutsch riecht,

Sondern er musste ja vorher seine Mutti um Erlaubnis fragen,

Weil ohne deren Einwilligung der Onkel Mars das gar nicht gedurft hätte.

Und warum erlaubt ihm die Mutti das? Warum lässt die Mutti so grundlegend gegen lebenswichtige deutsche Interessen handeln, zu denen

Auch das Recht auf Demokratie und freie Meinungsäusserung gehört?

Warum bitteschön macht die Mutti so etwas? - Nur weil Petzen Spass macht und bei Mutti heimatliche Gefühle weckt?

Wer näheres wissen will, kann hier nachschauen.

-

Angela Merkel ist ein verlässlicher Partner der USA in Deutschland – so verlässlich, dass man daran zweifeln muss, dass genuin deutsche Interessen noch die notwendige Förderung erfahren. Sie ist nicht allein. Sie ist umgeben von anderen ähnlich gelagerten Politikern und Journalisten.“

-

Was hat also die ganze staatlich verordnete und so herrlich einseitige Petzerei mit deutschen Inter­essen zu tun?

Gar nichts!

Aber sehr viel mit amerikanischen.

Und glaubt irgend jemand ernsthaft, dass die politischen Eliten der amerikanischen Plutokratie deutsche Interessen vertreten?

Wohl kaum, es sei denn, er ist genau so erbärmlich mit dem Klammersack gepudert wie nicht weni­ge unter unseren Journalisten, Meinungsmachern und massgeblichen Politikern.

Dummerweise würde ein Kanzler, dem es in den Sinn kommen sollte, deutsche Interessen gegen­über den Vereinigten Staaten ernsthaft zu vertreten, wahrscheinlich sehr bald die Kellertreppe hinunterfallen. (Soll schon mal vorgekommen sein) Deswegen lässt man es lieber bleiben.

-

Um weiteres Nachdenken wird gebeten.

Zum Beispiel darüber, warum der Thüringische Verfassungsschutz so seltsame Leute in Führungspositionen bringt und sie gleichzeitig bei der neuen Amateurstasi installiert.

*

...wo nicht die Landschaft, sondern Schwachsinn blüht.

In Deutschland hat auch der Dümmste seine Chance.

Weil,

Wer sonst nichts wird,

Wird Journalist,

Denn da nimmt man

Jeden Mist.

Für alle anderen, die nicht so einfältig erfahren sind wie IM Victoria,

Lohnt sich ein aufklärender Blick auf diese Zeilen

Oder auf diese,

Diese,

Diese,

Diese

Oder diese

Und ihr fragendes Umfeld.



Anmerkung des Herausgebers: Das journalistische Niveau der Bielefelder Neuen Westfälischen Zeitung dokumentiert im obigen Fall unübersehbar, dass der qualitative Spielraum einer Zeitung nach unten hin faktisch unbegrenzt offen ist und von den Machern des Blattes auch kreativ genutzt wird. Oder wie es eine andere Quelle treffend formuliert: Man­che schreiben sich um den Verstand, bzw. «Die Affen sind dabei endgültig den Zoo zu übernehmen

*

Die Erben der Dichter und Denker

Aus dem Füllhorn

Des deutschen Qualitätsjournalismus

Direkt in die Zensur

Schöne Grüße aus dem künftigen Gulag der Merkelrepublik.

Nachtrag: Sollte die anthroposophische GLS Bank tatsächlich ihre Finger mit in diesem korrupten dunkeldeutschen Amateurstasi- Zensur- und Denunziantensumpf haben, wie hier behauptet wird, dann sollte sie daraus schleunigst das Weite suchen.

*

Predigten und Signale aus dem dunkelsten Teil Deutschlands

«Das Problem in Europa sind nicht die Eliten,

sondern ist die Bevölkerung.»

Hört! Hört!

Nur sagt der Herr Pfarrer leider nicht, was Eliten sind, und was sie qualitativ vor Bevölkerung aus­zeichnet. In seiner höchst einfältigen Welt gibt es eben Eliten (die kein Problem sind) und die pro­blematische Bevölkerung.

Fragen wir also ganz naiv nach:

Wer hat denn den ersten Weltkrieg angezettelt? - Die Bevölkerung?

Und wer hat Hitler die Steigbügel gehalten? - Die Bevölkerung?

Wer will denn unbedingt die Konfrontation mit Russland? - Die Bevölkerung?

Wer hat auf der Grundlage von Lügen und gegen jedes Völkerrecht den Irak überfallen und damit die Flüchtlingskrise im nahen Osten losgetreten? - Die Bevölkerung?

-

Eine kleine Auswahl über die monströsen Erfolge unserer Eliten und ihre «demokratischen» Infor­mationstechniken, finden Sie hier und hier.

...

-

Also sind historisch doch die Führungseliten, wenn wir schon von Eliten reden, das Problem,

und nicht etwa die Bevöl­kerung!

Wenn sogenannte Eliten wortreich etwas in der Öffentlichkeit zum Besten geben, wie anlässlich der Merkelschen Flüchtlingspolitik, dann kann man getrost davon ausgehen, dass sie ein Jahr später nach dem Motto verfahren werden: Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von Gestern.

Oder Vorgestern

-

Vermeintliche und unbelehrbare Eliten wie unser Pfarrer sind es auch, die es mit deutscher Hilfe weltweit gern wieder richtig krachen lassen würden, nicht die Bevölkerung. Oder an den Köpfen der Betroffenen vorbei von oben herab stalinistische Völkerexperimente verordnen, die früher schon scheiterten, und dies auch künftig werden. Das war schon ehemals so. Und so wird es auch künftig sein. Wollen wir also wirklich mit unserem Pfarrer zurück in eine dämliche und längst abge­halfterte Aristokratie oder in eine Vollpfosten-Elitenoligarchie, die uns den kriegerischen Segen der letzten 150 Jahre erst eingebrockt hat, und für die Zukunft mit tatkräftiger Unterstützung des Herrn Pfarrer und seiner Geistesverwandten dasselbe und weit schlimmeres erwarten lässt?

-

Wo war eigentlich der Herr Pfarrer anlässlich des 75. Jahrestages

Des Naziüberfalls auf die Sowjetunion?

Hat er wohl nur vergessen.

Ich hoffe er hat nicht zufällig an diesem Tage gerade die deutschen Kanonen und Panzer gesegnet,

Die soeben wieder vor der russischen Grenze auffahren.

Nach dem altvertrauten Motto: Gott mit uns!

Geht wirklich nichts über die moralische Integrität und Leistung von Eliten und Spitzenpolitikern wie unserer guten Mutti? Der «Mutter» aller Flüchtlinge gewissermassen, weil ohne die allgegen­wärtigen Opportunisten, Nutzniesser und Mitläufer eines Zwangs- und Unterdrückungssystems wie sie eine Flüchtlingswelle gar nicht erst losgetreten worden wäre. Weder in der ehemaligen DDR, noch im Irak, in Syrien oder anderswo.

Die sich auch nicht entblödete, im Auftrag ihrer CDU-Eliten zum folgenreichen Terrorüberfall der Herren Busch und Rumsfield auf den Irak öffentlichkeitswirksam zu demonstrieren, dass sie bei diesem Fall für das Haager Kriegsverbrechertribunal gern mitgemacht hätte. Was ihr die Amerika­ner auch unübersehbar gedankt haben. Tony Blair zumindest hat diesen verbrecherischen Wahnsinn später öffentlich eingestanden und sich davon distanziert. Bei Frau Merkel warten wir darauf bis­lang vergeblich.

Was also ist von solchen unsäglichen Eliten zu erwarten, ausser Unheil für die Bevölkerung und die ganze Welt?

Und dass sie in allerkürzester Zeit die ganze westliche Zivilisation und alles, was daran wertvoll war, in den Boden rammen werden.

Wie auch immer: Eine Nation, die sich solche kriegsversessenen und realitätsblinden Prediger und Pastorentöchter an der Spitze leistet,

Wird zweifellos umso finsterer, je höher man kommt, was freilich nicht nur für Deutschland gilt.

Und es steht nicht besonders gut um ein Land,

In dem die Bürger («das Pack») auch noch prächtige Gebühren dafür zahlen müssen,

Um von den vermeintlichen Eliten ständig belogen zu werden.

-

Was sollen uns also die Ratschläge eines Predigers, der offensichtlich versucht die Öffentlichkeit für dumm zu verkaufen? Ziehen wir stattdessen dieselbe Konsequenz wie Michael Lüders: „Zeigen wir Härte denen gegenüber, die unsere Freiheit missbrauchen. Dazu gehören auch und vor allem diejenigen, die Wind säen und Sturm ernten, nicht allein im Orient. Der richtige Ort für sie ist der internationale Strafgerichtshof in Den Haag. An dem Tag, an dem dort Anklage gegen die grossen Verderber und Schreibtischtäter erhoben wird, oder wenigstens doch gegen einige von ihnen, allen voran George W. Bush, Dick Cheney, Tony Blair, Donald Rumsfeld, hätte sich die Wendung «westliche Wertegemeinschaft» tatsächlich mit Leben gefüllt.“ (Michael Lüders, Wer den Wind sät, Verlag CH Beck, München 1916, S. 175) Man darf hinzufügen: Da sollte mancher wohlbekannte deutsche Mitmacher und aktive Unterstützer der Schreibtischtäter mit von der Partie sein.

*

Auf der Überholspur

Nazis überholen in Deutschland jetzt auch links!

Weil das besser ins Strassenbild passt,

Schicker aussieht

Und angeblich dem Zeitgeist entspricht, wonach der moderne Nazi jetzt auf links dreht.

Auf den Hund gekommene Denk- und Verhaltensmuster brauchen eben gelegentlich mal ein neues Outfit.

Willkommen also in Muttis neuer Denunziantenrepublik!.

Soll niemand sagen, dass wir bei Adi und Erich nichts gelernt hätten.

*

Orientalische Geschenke

Was wird der Sultan den deutschen Schlafmützen wohl schicken,

Im Austausch zu all den vielen gestrandeten Migranten?

Vermutlich das, was dort nach seiner Meinung am besten hinpasst.

Nämlich jede Menge Schläfer.

*

Jüngste Nachrichten von der Wählerfront

«Die AfD kann in der Wählergunst zulegen und ist damit drittstärkste Kraft im Parteienspektrum. In der Woche ihres Parteitags in Stuttgart klettert die volksorientierte Partei um einen Punkt auf 13 Prozent, wie aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für "Bild am Sonntag" her­vorgeht.

Die linksdogmatischen Grünen verlieren dagegen einen Zähler und erreichen nun zwölf Prozent. Auch in anderen Umfragen hatte die AfD schon einmal vorübergehend vor den grünen Wirklich­keitsverneinern gelegen. Die DDR2 affine CDU/ dunkeldeutsche CSU und packdemokratische SPD kommen wie in der Vorwoche auf 33 beziehungsweise 22 Prozent. Spinnerte Linke (neun Prozent) und die naivliberale FDP (sechs Prozent) bleiben ebenfalls unverändert. Auf die sonstigen Parteien entfallen fünf Prozent. »

*

Im Erdo - Wahn

Majestät fühlen sich beleidigt?

-

Dem können wir abhelfen.

Denn anders als die Niederlande

Sind wir ein politisches Kompetenzzentrum

Für subabdominale Tauchgänge und Obrigkeitsförderung,

Das Euren Wunsch gern zu seinem eigenen macht.

Wir verfügen über anerkanntes Spitzenpersonal mit lebenslanger Erfahrung.

Dessen professionelle Devise lautet:

Man muss die richtigen Leute zur richtigen Zeit im richtigen Ort haben.

*

Investigative Panamagülle

Manchmal wäre es schon hilfreicher,

Einigen sehr interessanten Fragen nachzugehen,

Als stets nur Unmengen wertloser Gülle Richtung Osten auszukübeln

Wie das dummdösigdunkeldeutsche Propagandamedium,

Das mit Vorrang auf Herrn Putin glotzt,

Obwohl der in den vielen Terabyte an geleakten Daten gar nicht enthalten ist.

Wo geht denn bloss der viele Mammon hin, der jetzt neue Wege sucht?

Wer weiss das schon im Land der verblichenen Dichter und Denker?

Gute Nacht Deutschland!

Worauf wartest Du noch?

Dunkler wird’s nicht!

*

Surfen auf den Wogen des Wahns

We came!

We saw!

He died!

*

Das Wort zum Sonntag

Heute direkt aus Amerika:

„Alle kümmern sich wieder einmal um den Terror,

Aber keiner um den Elefanten im Porzellanladen,

Der ihn erst losgetreten hat“

*

Das Kuckucksnest

Willkommen im Kuckucksnest

Unserer ehrenwerten Frau Bundeskanzlerin!

Der Kuckuck ist leider abwesend,

Denn er brütet gerade emsig darüber,

In welches Nest er als nächstes seine Eier legen kann.

*

Thema heute

Lügenmedien.

Sie funktionieren in Deutschland hervorragend.

Und mit grosser Begeisterung.

*

Glückwunsch!

Was Adenauer, Brandt, Kohl und andere in vielen Jahrzehnten

Mühevoller Kleinarbeit aussenpolitisch aufbauten,

Hat eine Propagandafachkraft und Gelegenheitsdemokratin aus dem Blockflötenkollektiv

Unter dem Beifallsgejohle ihrer Hof- und Mediennarren

In Nullkommanichts unwiederbringlich pulverisiert.

Vollkommen alternativlos.

Tolle Leistung!

*

Wenn Träume wahr werden

Die SPD ist vielleicht auch bald da angekommen,

Wovon die Grünen früher immer träumten:

Bei zehn Prozent.

Anmerkung des Herausgebers: Wie die Landtagswahlen vom 13. März 2016 zeigten, ist dieser Traum schneller in Erfüllung gegangen als gedacht.

Bleibt abzuwarten, wann die SPD auch noch die 5 - Prozent - Hürde reisst.

*

Die erste Reihe

Bei uns sitzen die Allerdümmsten immer in der ersten Reihe!

Ihre Volksverdummer der öffentlich rechtlichen Hofberichterstattung

Und «freien» Qualitätswahrheitserfinder.

*

Die Windbeutel vom Bosporus

Wie mir aus zuverlässiger Quelle berichtet wurde, soll die Gegend am Bosporus berühmt sein für ihre heisse Luft. Angeblich so heiss, dass man sich dies dort in einer raffinierten Backtechnik zunut­ze macht: Man wirft einen extrem leichten, fein gekneteten, gut formbaren und blähfähigen Ku­chenteig möglichst weit hoch, und er kommt, da er wegen seines geringen Gewichts und des heiss­luftbedingten Auftriebs sehr lange oben verweilt, als gebackener und aufgeblasener Windbeutel wieder herunter.

Das Gebiet um Istanbul ist dem Vernehmen nach voll von solchen Windbeuteln. Da ich heisse Luft kreislaufbedingt nicht vertrage, war ich noch nie dort, um mir die Sache selbst einmal anzusehen. Meine Quelle versicherte mir aber, es sei wirklich so.

Es begab sich einmal, so berichtete meine Quelle weiter, dass ein altes Mütterlein aus dem deut­schen Osten den Herren vom Bosporus Entwicklungshilfe habe leisten wollen, indem es ihnen de­monstrierte, dass man nicht nur in heisser Luft und mittels Auftrieb Windbeutel machen kann. Son­dern dass so ein Windbeutel selbst auch heisse Luft und Auftrieb zu erzeugen vermag. Ein neu ent­decktes, revolutionäres Prinzip, das noch auf DDR-Zeiten zurückgeht, wo man dies zufällig heraus­gefunden und perfektioniert hatte, und bis heute stolz darauf ist.

Übrigens eine der ganz wenigen Errungenschaften, die erfolgreich aus dem Osten in die spätere Bunderepublik transferiert wurden. Und jetzt sei es auch im Westen ganz alltäglich und allerorten zu beobachten, wenn Windbeutel mittels der selbstgenerierten Heissluft aufsteigen.

Dieses neue Prinzip also, so sprach meine Quelle, wollte das Mütterlein aus dem Osten dem Sultan und seinen Kalifen aus dem Orient einmal recht anschaulich demonstrieren: Wie so ein DDR Wind­beutel auf der eigenen Heissluft nach oben steigen kann.

Und so krähte das Mütterchen in alle Welt hinaus: „Russland ist Schuld an der Flüchtlingskrise im nahen Osten!“

Da staunten die Türken nicht schlecht. Das hatten sie noch nie gehört. Bislang waren sie nämlich felsenfest davon überzeugt, dies sei ein alleiniges Verdienst der Amerikaner. - Aber Russland?! - Darauf wäre selbst ein phantasievoller Orientale im Leben nicht gekommen.

Und so konnten sie sich vor schäumender Begeisterung auch kaum noch halten: So einen eindrucks­vollen Windbeutel hatten sie seit Generationen nicht gesehen. Und die Geschichte mit der windbeu­telgenerierten Heissluft sei wirklich sensationell gewesen. Dermassen heisse Luft sei selbst für die Verhältnisse am Bosporus extrem.

Eines gaben sie nur zu bedenken: Wie das mit dem Selbstauftrieb funktioniert, das hätten sie noch nicht verstanden.

*

Im Tunnel am Ende des Lichts

Angeblich hat in der DDR gar nicht der Letzte das Licht ausgemacht,

Sondern er wartete noch reichlich 25 Jahre,

Bis dank seiner staatsmännischen Professionalität,

Halluzinatorischer Weitsicht

Und methodisiertem Irrsinn

Den politischen Hofschranzen und medialen Claqueuren

Sämtliche Sicherungen durchbrannten,

Und es schliesslich ganz von selbst erlosch.



Anmerkung des Herausgebers: Wer unter unkontrollierbaren Visionen und Halluzinationen leidet gehört in die Hand des Psychiaters, aber nicht auf die Regierungsbank, um von dort aus stalinistische Völkerexperimente zu organisieren.

*

Der Fortschritt

Vor einem Baume stand ein Hund,

Der war nicht eckig und nicht rund,

Und dacht`:

„Was soll ich hier nur steh'n?

Ich könnt` ja auch mal weiter geh'n!“

*

Der Bessermensch

Deutschlands Problem in der Flüchtlingskrise sind nicht sogenannte «Gutmenschen», sondern «Bessermenschen», die in ihrer grenzenlosen Güte auch noch glauben alles besser zu wissen. Ihrer Ideologie allemal den Vorzug vor der Wirklichkeit einräumen, und mit diktatorischem Fanatismus jeden verfolgen, der auf eine Wirklichkeit zeigt, die zu dieser Ideologie nicht passt.

Der Bessermensch kennt neben der eigenen Überzeugung nur noch den Nazi, dem er mit allen ver­fügbaren Kräften das Wasser abgraben muss. Und sei es mit den Mitteln totaler Nachrichtenkontrolle, Propaganda, Diffamierung und Meinungsterror bis hin zur Existenzvernich­tung Andersdenkender, damit nur niemand auf dumme Gedanken kommt, falls er das «Falsche» hört. Die gelebte Staatsform für den Bessermenschen ist daher nicht demokratische Sachkontrover­se, sondern Diktatur der Vernichtung der anderen Meinung. Das in einem Land, das aus seiner zweifachen diktatorischen Vergangenheit offenbar nichts anderes gelernt hat, ausser, dass auf An­dersdenkende entweder mit Gleichschaltung der Meinungsmacher zu reagieren ist, oder, sofern nicht möglich, mit der Ausmerzung Andersmeinender.

Der Bessermensch will demnach eine totalitäre Diktatur, nennt sie aber in seiner ihm eigenen Sprache «Demokratie», was auf ein grundlegend gestörtes Verhältnis zur Wahrheit schliessen lässt. Ent­sprechend sind ihm auch alle demokratischen und plebiszitären Elemente der politischen Wil­lensbildung fremd und suspekt.

Der Bessermensch käme auch im Traum nicht auf die Idee, einmal muslimische Frauenrechtlerin­nen zu fragen, warum sie in ihrem muslimischen Land für ihre Sache kämpfen, wie es ihnen damit in diesem Land ergeht, und was sie für die Frauen erwarten, wenn wie geplant und absehbar millio­nenfach und unkontrolliert junge muslimische Männer nach Deutschland einwandern, die alles an­dere mitbringen, als die Bereitschaft, hiesige Werte, Kultur und Rechtsnormen zu tolerieren. Und was diese Tatsache in einem gleichgeschalteten Land für das Justizwesen und die Opfer dieser Haltung bedeutet.

Der Bessermensch käme nicht einmal darauf zu fragen, ob das überhaupt Flüchtlinge sind, die jetzt zu Hunderttausenden und Millionen in Europa einwandern.

Mal im Ernst: Warum sollte der Bessermensch das tun und so etwas fragen? Da er doch alles viel besser weiss. Besser jedenfalls, als eine ahnungslose Muslimin.

Bekanntlich hat Deutschland mit dem politisch verordneten Besser- und Übermenschentum hin­länglich historische Erfahrung gesammelt, und kennt sich damit aus wie kein zweiter. Fragt sich also, in welcher politischen Himmelsrichtung die wirklichen Gesinnungsnazis eigentlich stecken. Denn ironischerweise kämpft der Bessermensch, wie der Nazi auch schon, permanent ge­gen Unter­menschentum und Pack. Es scheint, als ob aus dem unseligen Erbe der Vergangenheit immer neue Drachenköpfe nachwachsen, auch und vor allem bei jenen, die sie eigentlich definitiv ausrotten wollen. So dass der Linksfaschist und Bessermensch als Todfeind des Nazis paradoxerweise nur als dessen spiegelverkehrte Wiederholung daherkommt.



-



Oder haben wir es hier schliesslich und endlich, weil das alles so wenig Sinn ergibt, wie schon so häufig in der jüngeren Geschichte mit einem von Amerika über willfährige Helfer in Politik und Journalismus inszenierten Kulturkampf zu tun? Mit einem Atlantikbrückenmedienmaidan gewisser­massen, wo die Sniper nicht auf den Dächern hocken, sondern in den Journalistenstuben und Sende­anstalten? Mit dem Ziel, die Kräfte in Deutschland so lange gegeneinander aufzuhetzen und zu bin­den, bis das Land politisch vollkommen handlungsunfähig geworden und in Auflösung begriffen ist? Wovon es derzeit allzuweit je­denfalls nicht entfernt ist. Und die europäische Union fällt, - Was für ein ein Zufall! -, infolgedessen auch noch in sich zusammen und verkommt zum ge­lähmten Hin­terhof der USA.

Was wäre zu all dem geeigneter als die «böse deutsche Vergangenheit» zielgerich­tet und effizient über sämtliche Kanäle hinweg gegen Andersdenkende zu instrumentalisieren? Da sitzt der Rechtha­ber immer auf der Seite der besseren Menschen, und besorgt hocheffizient die Zer­störung der eige­nen nationalen Grundlagen, indem er ständig an das sogenannte Gute im Menschen appelliert, und auf die anderen sehr überzeugend mit der Nazikeule einschlägt.- Eine ethisch morali­sche Wunder­waffe der nationalen Selbstzerstörung. An der deutschen Geschichte orientiert und geschärft, und ganz ohne Frage eine geniale Erfindung der modernen politischen Massenpsychologie.

Überraschen würde diese Strategie niemanden, bei so viel eklatantem und hochwirksamem Irrsinn wie in der derzeitigen politischen Debattenkultur und Realpolitik Deutschlands, die eigentlich nur von aussen gesteuert sein kann. Denn so viel Unvernunft wie in dieser Auseinandersetzung und Politik kann ein einzelnes zivilisiertes modernes Land gar nicht aufbringen, um mit derart hirnver­brannter Energie gegen die eigene vitale und nationale Interessenlage anzurennen. Es sei denn es be­kommt dazu eben massiv «Hil­fe» und «Unterstützung» durch «interessierte Dritte von ausser­halb».

Also fragen wir uns einmal: Wem nützt das alles und wessen Interessen dient das letzten Endes?

Obamas öffentliches Lob für Merkels Flüchtlingspolitik in Hannover ist aus dieser Perspektive wohl eher als explizite Drohung gegenüber dem deutschen Volk aufzufassen.

*

Informationsgesellschaft level 8.4

Der Schrecken über die gigantischen Erfolge der Merkelschen Europapolitik

Ist unseren polnischen Nachbarn offenbar dermassen in die Knochen gefahren,

Dass sie vor lauter Verwirrung beschlossen haben,

Die Demokratie möglichst bald ganz abzuschaffen.

Und zwar mit grosser Mehrheit.

-

Zu diesem Zwecke wurde jetzt von der neu gewählten Regierung per Gesetz

Eine Art institutionalisierter Wahrheitskontrolle eingerichtet,

Die darüber wacht,

Dass in den öffentlich rechtlichen Medien nur noch objektiv berichtet wird.

Soll heissen: das, was die Regierung dafür hält.

-

Insbesondere in Deutschland ist die Empörung darüber gross.

-

Man versteht die ganze Erregung nicht,

Denn „servile Tröten“ in Deutschland

Scheinen ganz entgegen ihrem gesetzlichen Auftrag

Ihren polnischen Kollegen um Jahre voraus zu sein,

Und besorgen möglicherweise längst freiwillig,

Wozu die Polen jetzt per Gesetz erst vergattert worden sind.

*

Das Glöcklein

Das Totenglöcklein bimmelt leise

Seine Weise

Zum Abschied von Frieden, Freiheit und Demokratie.

Kaum jemand hört`s.

Wenige stört`s.

-

Glotzt alles auf die krallen Lettern

Einer irren Meute hin,

Die da verheissen:

Krieg jetzt gegen Isis!

Und in verborgener Schrift darunter:

Jetzt geht`s gegen Russland!

Und dann ist die Welt unser!

-

In die Tontafeln einer nicht allzu fernen Zeit

Wird dereinst diese Saga eingegraben sein:

Nicht waren sie Boten von Frieden, Recht und Freiheit,

Und nicht waren sie Feinde des Islam, von Despoten oder von Terroristen.

Auch waren sie nicht Christen, obwohl manche sich so nannten.

Sie waren nur gläubige Mammoniten,

Die ihrem Gott im Rauch opferten.

Und unter ihren gefalteten Händen

Verwandelte sich die Welt und das Land der Schlafmützen in Asche.

*

Wo geht`s lang?

Lechts und rinks

Kann man jetzt leicht velwechsern.

*

Der Volksempfänger

Es lauscht das Volk am Volksempfänger,

Und die Gesichter werden länger.

Die Mutti zieht jetzt in den Krieg,

Verspricht fürs Ende grossen Sieg.

Das kennen sie doch alles schon,

Zum Absch(l)uss feiert nur Washington.

*

Wer beherrscht die amerikanische Aussenpolitik?

Dummheit und Arroganz?

Messerscharfes geostrategisches Kalkül?

Ein Verschwörungskartell von militärisch-industriellen Dunkelmännern?

Schlichter Irrsinn?

Oder eine Mischung aus allem?

*

Botschaften aus dem Hohlraum

«Ich habe das im Griff!»

«Wir schaffen das!»

*

Wikipedia

Wiki/prop/usa?

Und

Schwindelpedia!?

*

Zahnarzt dringend gesucht

Dringend gesucht wird in Bayern ein Dentalspezialist

Für Tigerzähne,

Der sich auf die schonende Behandlung

Von Bettvorlegern versteht.

Bitte anrufen unter

Tel.: 089 / 21 ...

*

Der Weihnachtswunsch

Lieber Weihnachtsmann,

Ich wünsche mir in diesem Jahr von Dir,

Dass die doofe Mutti endlich abhaut,

Die mir ständig den leeren Hafersack vor die Nase hält,

Aber nie etwas zu fressen gibt!

Dein kleiner Pack-Esel.

*

Das Wahrheitsministerium

Den meisten dürfte es längst klar sein: Unsere westlichen Demokratien benötigen unbedingt ver­bindliche Standards der Wahrheitsfindung in den Medien, damit das ewige und verwirrende Seibern in der Nachrichtenlandschaft endlich ein Ende hat. Denn schliesslich, so massgebliche europäische Regierungen, bezahle der Bürger ja schliesslich sogar erhebliche Pflichtbeiträge für seine nachricht­liche Grundversorgung. Also sei es nur konsequent, ihm auch die Lauterkeit und den Wahrheitsge­halt dieser und der übrigen Nachrichten demokratisch zu garantieren. Was läge also nä­her, als mit demokratischen Mitteln ein Wahrheitsministerium zu etablieren, dass sich dieser Aufga­be annähme, die darin bestünde, den Wahrheitsgehalt sämtlicher verfügbarer Medien zu überprüfen und mit allen Mitteln sicher zu stellen. Was ohnehin in einer global- und wirtschaftsdemokratischen Gesellschaft und marktkonformen Demokratie längst überfällig sei.

Wie deshalb aus gut unterrichteten Kreisen seit längerem durchsickert, werden auch schon geeigne­te Namen gehandelt, die mit dieser Aufgabe betraut werden sollen. Eindeutiger Favorit auf die Spit­ze eines solchen Ministeriums ist bislang der eingebürgerte, transatlantikstämmige Blid-Tung-Zei, langjähriger Chef der bedeutenden globalen Nachrichtenagentur WASTE PAPER NEWS, der von zahllosen führenden Politikern und Medienvertretern ins Spiel gebracht wird. Denn, so die einhelli­ge Meinung: Blid-Tung-Zei habe in unermüdlicher und unerschütterlicher Energie seit annä­hernd 50 Jahren mit seinen WASTE PAPER NEWS Standards in der medialen Wahrheitsfindung gesetzt, die bis heute unübertroffen seien. Eine wie in Zement gegossene mediale Referenzgrösse für Wahr­haftigkeit in der Nachrichtenwelt. Sozusagen der Urmeter jedes echten Journalisten, an dem er sich messen lassen muss.

Selbst alle grösseren Tageszeitungen, öffentlich rechtlichen Sender und sogar Regierungssprecher und Minister orientierten sich tagtäglich an diesen wohl einmaligen Standards und ihrer Offenbar­werdung in WASTE PAPER NEWS. Inzwischen gäbe es wohl kaum noch einen Chefredakteur, Regierungsvertreter und Spitzenpolitiker, zu dessen allmorgendlichem Ritual nicht als allererstes ein aufmerksamer Blick in WASTE PAPER NEWS gehört, um sich über die mediale Wahrheitslage einen Überblick zu verschaffen, sich daran zu orientieren und ein Vorbild für die eigene Wahrhaf­tigkeit zu nehmen. An Blid-Tung-Zei und seinen WASTE PAPER NEWS mit ihren strengen mora­lischen Standards und wahrheitstrunkenen Nachrichten käme niemand mehr vorbei, der in der Öf­fentlichkeit etwas auf sich hält und dort bestehen will.

Dieser Blid -Tung - Zei, respektvoll auch Herold der Wahrheit, Menschenwürde und Gerechtigkeit genannt, soll also, wie man gottlob hört, endlich zum Leiter eines längst fälligen Wahrheitsministe­riums gekürt werden. Wen wundert es daher, dass angesichts dieser wahrlich frohen Botschaft schon heute ein grosses Aufatmen durch das deutsche Volk und die europäischen Nachbarländer geht.

*

Unsere Werte

Krieg und Mord,

Das sind seit Belgrad 1999

Die westlichen Errungenschaften“

*

Lügenpresse

In seltsamen Zeiten

Entstehen manchmal seltsame Allianzen,

Die der Wahrheitsfindung

Sehr dienlich sind

*

Mancher,

Den die Zeit umlebt,

Liegt noch immer auf der Lauer,

Und wartet noch

Auf seine Dauer

*

Moderne Demokratie

L'état c'est Merkel

Claqueur

Claqueur

Claqueur

Claqueur

Claque

*

Quantenphysikalische Implantate

Der Zustandsvektor des Rosinenparameters ergibt sich aus der quadrierten Wellenfunktion des Rei­bekuchens nach der Regel:

p*n/2(r-a)

wobei p die Umlaufgeschwindigkeit des Rosinenparameters darstellt, vermindert um die dreifach hexagonale Monotonie des Weberschen Modulationskriteriums.

n/2 ist der Imaginärbetrag des quadrierten Reibekuchens, wobei die Hypothenuse des Reibekuchens nach dem Fernauerschen Postulat als statische Größe angenommen wird.

Den Wert (r-a) erhält man aus den beiden Divergenzen der quasistabilen Tensionsamplituden eines statischen Reibekuchens nach Wertheimer.

Durchläuft nun der Rosinenparameter bei gleichbleibender Konsequenzbeschleunigung einen durchbrochenen Winkelmultiplikator, wobei der Cosinus zwischen der Reibekuchenhypothenuse und der zugehörigen Gemüsekathete eine fiktive Korrelationsgröße darstellt, dann ergeben die Ima­ginärfunktionen der Reibekuchen- und Rosinenvektoren ein nicht-klassisches Bündel von Zustand­strajektoren, die orthogonal zur Wellenfunktion des Rosinenquadrats stehen.

*

Das Wetter für Morgen

Böen gibt es

In den Höhen

Und miefen wird es

In den Tiefen

*

Melancholikers Nachtlied

Die Sonne sinkt,

Die Morchel stinkt,

Was mir der Tag

Wohl sonst noch bringt?

*

Westfälischer Juli

Sommerschnoppen

Tut jetzt troppen

Aus dicken schwarzen

Wolkenmoppen

*

Schöner Mai

Von oben ruft der Flötenkönig,

Von seiner Flöte

Sieht man wenig

*

Lyrischer Metabolismus

Der Spasmus eines vorläufigen Hexameters erlaubt keinerlei Aufschlüsse über sein intrinsisches Klangpotential, da sein Metabolismus in erster Linie durch ausgeprägte sensorische Tendenzen de­terminiert ist. Auf diesen fundamentalen Zusammenhang weisen Thorndyke, Farnborrow, sowie Weinheber und Mitarbeiter hin.

Während sich aus der Überlagerung der endständigen Klangkomponenten in aller Regel doppelläu­fige Versmaße extrahieren ließen, blieben bei gleichem Ausgangsmaterial die Korrelationen zwi­schen Klangpotential und infiltriertem Versmaß indifferent.

Wie Kluckenbaum et al. zwischenzeitlich herausfanden, bleibt der Wirkungsgrad des Hexameter­metabolismus auch dann erhalten, wenn ihm spätere Akzentverschiebungen unter dem Einfluß lexi­kalischer Komponenten beigefügt werden.

Die sich hieraus ergebende statistische Streuung der rhythmischen Potentiale konnten Kluckenbaum et al. überzeugend auf den Einfluß sekundär-rhythmischer Basisfluktuationen zurückführen.

Es bleibt abzuwarten, ob die zunehmende Verengung der Untersuchungen auf basale Stimulationen des Hexametermetabolismus zu einer tragfähigen Neuformulierung der Lyriktheorie führen wird oder nicht.

*

Die Leiche der Hypotaxis

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf dem Baum da gibt`s ka Sünd` - wie immer wir diesen Satz verstehen - kaum jemand hat einmal bedacht, wie sehr doch dieses überaus wohlgelittene und dem Dingdong so selten rundlorende Or­thogundelfelixhypostumum, das Goldkind der subveterinären Oberkastellaner, sich auf der japani­schen Kirsche treibt.

Ja! - werden Sie sagen - das Orthogundelfelixhypostumum und die subveterinären Oberkastellaner; wer wird sich gegen diese Zierde des aperfronen Marmotops innerlich schon auflehnen wollen? Aber die Zeichen! - wir bitten Sie! - die Zeichen weisen doch deutlich darauf hin, daß uns ein neu­erlicher Schwung verknorzter Sprachschubletten erst noch ins Haus steht!

Wer hat sich denn stark gemacht dafür, zweimal fünfzehn halbe Rudelbund der allergrößten rezi­prok gedormelten Versmelker hierher zu beordern? Wir doch nicht! Und wer hat den semiotischen Almarixaldehyden das vorgeschweifte Chiffrenkalumet über das Zwerchfell gedruselt? -

Nun, werden Sie sagen, auf unserem Rücken soll die Leiche der Hypotaxis nicht niederkommen; dagegen werden wir uns zur rechten Zeit zu verwahren wissen. Wer ins Kraut jätet, der soll den rechten Arm nur immer auf den Schwengel nageln; für uns kommt ein solcher Verkloner nicht in­frage.

Wenn uns erst einmal der Bart aus dem Ruder gelaufen ist, dann gibt es kein Zurück mehr, dann werden wir fest stehen wie ein vertrakelter Zeilensprung und niemand wird uns auf den Gedanken bringen, auch nur ein einziges Mal das neue Kinnladenfahrwerk ohne den nötigen Sprengschutz auf die Reise zu schicken.

*

Wieso denn?

Wieso denn?---So?---ach so--

Wie?---Ja,---Na ja!---Nee--

Wie?-Wieso denn?--Was?-Och!-

Na ja,--Wie?----Wieso?------

Ja?---Wie?---Wieso denn?----

So?--Na ja,---Wie?---Was?---

Nanu!-Äh!--Was?-Wieso denn?-

Na---So?---Nöh-------Was?---

Nee!--Och!---Wie?---Äh,-----

Wieso denn?--So?--ach so!

*

Meteorologische Liga

Die meteorologische Liga in Offenbach gibt die Ergebnisse der letzten Prognoserunde bekannt:

- Der bäuerliche Wetterdienst Osnabrück schlägt die Sonnenfreunde Baden-Baden mit 3:2

- Wetterdienst Frankfurt gegen Pater Alois Kofelhauer 2:3

- Husumer Windrose gegen Stuttgarter Regenbogen 1:1

- Niederrheinischer Pegel gegen Wetterhahn Augsburg 2:2 nach Verlängerung.

- Wasserfreunde Hamburg gegen Kölner Nebelschwaden ausgefallen wegen schlechter Sicht.

- Das Münchner Meteorologische Institut unterliegt den Bochumer Propheten mit 4:1.

- Die Karlsruher Wetterfrösche besiegen die Dresdner Spekulanten mit 5:4.

- Das staatliche Meteorologische Institut in Kiel unterliegt der Hausfrau Erna Tiedtge aus Helmers­dorf mit 4:3

- Der Freiburger Wetterdienst schlägt den Schamanen Mahuwu Mosawi aus dem Asylantenheim Kirchlengern knapp mit 6:5

- Naturfreunde Krefeld gegen den Wetterkurier Darmstadt 2:3

Ohne Gewähr

*

Das Wesen,

Das oft erzählen will,

Die Stimme statt der Arme

Reckend,

Wie ein Kind die kargen Worte fassend,

Und 62 Jahren schon

Getrotzt hat,

Das nach dem freundlichen "Gesundheit" manchmal

Tobt,

Weil es den Sinn der Floskel nicht versteht und

Böses vermutet,

Es murmelt leise buchstabierend

Zeichen aus dem Märchenbuch,

Und es hat neulich Horizonte übersprungen -

Zum ersten Mal

Den Pinsel gefaßt

Und

Ein Rot

Gemalt.

*

Die kleine Pforte von Guérande

Durch dieses Tor

Ist mancher schon gegangen,

Den sie später

Aufgehangen

*

Feuchtgebiete der französischen Atlantikküste

Der Fischer fängt den Kabeljau,

Zu hause wartet seine Frau.

*

Der Froschmann kommt an Land gewatet,

Wo ihm die Froschfrau Fliegen bratet.

*

Die Störchin kocht in ihrem Bau

Schon für das Abendbrot Kakao.

Derweil der Storchmann Frösche zupft,

Die auf der Wiese langgehupft.

*

Das Sonnenwunder

Das Sonnenwunder von Jericho

Erlebte nicht nur der Erich so.

Die Schönheit der Christel aus Mainz,

Sah nur Karl-Heinz.

*

Behauptung

Das Wesen der impliziten Definition besteht in der Abhängigkeit vom Kontext.

Beweis:

Aus der Zermannschen Formel folgt, daß die Summe aus den Katheterquadraten zweier sich über­lagernder halbsinniger Löfflerscher Amplituden dem Logarhythmus des Zentralkoeffizienten aus dem Produkt des Frohmannschen Schwingungshexameters und dem Kehrwert seiner extra polierten Sinuskonstante proportional ist.

Geht man nun davon aus, daß der Frohmannsche Schwingungshexameter im reziproken Verhältnis steht zur dritten Potenz des Eingangsindikators der halbsinnigen Löffleramplitude und die Differenz des Radialwertes eines Katheterquadrates von seinem Kreisprodukt gleich dem statischen Mittel der Überlagerungskennwerte einer Normalgruppe sukzessiv verschobener Frohmannscher Schwin­gungshexameter ist, so ergibt sich daraus das Folgende:

Wegen der vorausgesetzten Abhängigkeit der Zermannschen Formel von der Laufzeit der Verspara­meter ergibt der Übergang von den Basiseffizienten eines Katheterquadrates zu seinen Beschleuni­gungshalbwertzeiten einen konstanten Amplitudenbeiwert. Dabei werden den Laufzeiten der Ver­sparameter die Variablen einer Normalgruppe Frohmannscher Schwingungshexameter zugeordnet.

Die Durchlässigkeit einer halbsinnigen Löffleramplitude ist damit abhängig von der Winkelge­schwindigkeit des Frohmannschen Schwingungshexameters und den Beschleunigungshalbwertzei­ten eines Katheterquadrates, wobei die Versparameter absolut gesetzt sind.

Beim Verschieben eines Frohmannschen Schwingungshexameters verdoppelt sich die Laufzeit der Versparameter in Abhängigkeit von der Durchlässigkeit einer halbsinnigen Löffleramplitude.

Die Basiseffizienten eines Katheterquadrates erhöhen sich dabei um den Betrag der halben Laufzei­ten der Versparameter, wobei die Durchlässigkeit einer halbsinnigen Löffleramplitude mit dem Lo­garhythmus des Überlagerungskennwertes einer Normalgruppe sukzessiv verschobener Frohmann­scher Schwingungshexameter korreliert.

Hieraus folgt, daß zwischen dem Radialwert eines Katheterquadrates und der Durchlässigkeit einer halbsinnigen Löffleramplitude eine mehrdimensionale Beziehung besteht, die dem verschobenen Quotienten aus der Laufzeit rotierender Versparameter und negativ beschleunigter Basiseffizienten eines Katheterquadrates um den Faktor 10 hoch -3,2 vorauseilt.

qed

*

Dem Tacitus zugeschrieben

Als die Germanen

Einmal kamen,

Und sich beim Feuer

Schlecht benahmen,

Gab`s ein paar Nüsse

Auf die Kür

Bisse dann meistens blieben

Im Rahmen

*

Veni vidi Myrthentraum,

Aeh! Was hängt denn da im Baum?

Kein Caerbel ist`s und auch kein Maeder,

- Ich glaub` es ist `ne Vogelfaeder.

Vom Rettichvogel, der da fliegte,

Sich in diesem Baume wiegte,

Und die Faeder dort verlor.

Quaeh Quohr!

*

Fröhliche Zeiten

Das Auge glonzt

Beim Lichterschein.

Es gab mal heut`

Statt Wasser Wein.

*

Frühjahrsschnäppchen

Frühtomaten aus der Düse

Gibt`s heut` beim Gemüse-Hüse,

Und für Mehrzweckscheibenkleister

Wirbt die Firma Klemm & Dreister.

Eins a ungelegte Eier,

Offeriert der Billich-Gaier;

Das halbe Dutzend gar zum Preise nur von sechsen!

Wie kann Gaier solche Schnäppchen hexen?

Hardware mit Millionen Gagabyte,

Hält Drive & Cry k.o. KG für Dich bereit.

Bist jetzt schön mediablöd und saturngeil,

Und im Kopf auch sonst nicht mehr ganz heil,

Geh` zum Shoppingcenter Thün & Kram,

Da nimmt man Dich dann restlos auf den A`m.

-

Dem Sing-Sang folgend

Lief ich talwärts himmelan,

Bis mir der Schweiß allmählich

Längs am Kreuze rann.

Vidi, vada, voodoo, werda!

Schritt um Tritt

Liegt immer mer da!

*

Der volle Mond

Es war der Mond so groß und rund, wie er über`m Hügel stund.

Er sprach zu sich selber: Jetzt werd` ich mal gelber.

Dann werde ich bunter,

Und dann geh` ich

Unter

.

Nu jeihte ouf

Do issa wida!

*

Der rauchende Falter

Leise knistert das Elektrogitter,

Wo ein kleiner Falter zittert.

Rauch quillt sacht aus seinen Poren,

Und die feinen Glieder schmoren.

*

Grüne Geister

"Das Licht

Erschien im selben Augenblick,

Als grüne Geister uns verlassen."

Wer dieses sagt,

Der ist nicht mehr ganz dicht,

Und hat - so glaub` ich -

Nicht mehr alle Tassen.

*

Prima Klima

Die Welt, 

Sie geht grad` unter,

Und alle sind ganz munter.

Nur einen packt der Graus,

Der macht die Lampe aus.

*

Das Blümelein

Ein Blümelein!

Dort kehr` ich ein!

Da ruh` ich aus mein Fliegenbein!

*

Bello Sconi

Als Bello Sconi mal vor seiner Hütte saß,

Und ein Stück aufgetaute Pizza aß,

Da denkt er sich in seinem Sinn:

Wie schön,

Daß ich der Bello Sconi bin!

*

Pfähne

Wind nich mehr viele Pfähne da,

Frirara und frallala!

*

PISA

Kennst Du das Land

Wo Selektionen blüh`n?

Wo schauerliche Rampen

Durch die Erinn`rung zieh`n?

-

Wo die Gespenster

Aus längst abgelebten Zeiten

In ungeahnten Gründen

Noch Gedankenbilder leiten?

-

Wo fruchtet noch,

Was an Dämonenbrut

Gesät, und glauben macht,

Daß es uns Gutes tut?

-

Hörst Du ihn wohl den Schauderton?

-

Selektion!

Selektion!

*

Der Selbstzünder

Er hat ein Dingsda Bumsda Drei-Propeller-Diesel,

Der haut ab wie`n springts herums ha! - superflinkes Wiesel.

Mit FDh PETROL CONTROL,

Und Bügel für den OverROLL.

Mit 6-Gang Turbo Speed EXPLOSION,

4Wheel automatic MOTION.

Keyless Box für Schokoriegel,

Sprachgesteuert und -versiegelt.

Mit EMP und SPD, CDI und FDPI

Mit HIGHfiletty Musicpower,

Für den Turn von langer Dauer.

Liegesitze für den Lover,

Schwarzglas für den Undercover.

Drehknopf für den Blitzableiter,

Wasserkocher, Teebereiter;

LASER SPEED LIGHT, Nebelhorn,

Auspuff hinten - Lenkrad vorn.

*

Kafkas Anstalt



"Sie haben mir wieder die Socken weggenommen!" Die Füsse von Herbert schimmern etwas blau im Morgenlicht. Kalte Füsse. Keine Socken. Und Wasser. Viel Wasser. Sehen manchmal aus wie Elefantenfüsse. Nicht gut so viel Wasser in den Füßen. Macht Elefantenfüsse. Herbert geht langsam auf die 80. Schaut zur Decke. Macht er oft. Liegt lange im Bett. Starrt an die Decke. Da hängt eine Strippe. Mit Glühbirne. Sieht spassig aus. Wie beim Umzug. Herbert zieht nicht um. Ist aber viel rumgezogen. 30 Jahre auf der Strasse. Jetzt hat er ein Zuhause. Zieht nicht mehr rum. Sitzt im Roll­stuhl, der alte Zappelphilip. Beine kaputt. Und Krebs. Irgendwo im Bauch. "Seit dem Winter schon." sagt Herbert. "Die Glühbirne." "Seit dem Winter." Das sagt er jetzt fast jeden Morgen. Ist ein bischen Gewohnheit geworden. Das mit den Socken und der Strippe mit Glühbirne. Jetzt hat er fast jeden Morgen was zu sagen. Gut, etwas Struktur im Leben. Früher hatte Herbert zu wenig da­von. Deswegen zog er so viel rum, der alte Unruhegeist. Jetzt hat er endlich ein Zuhause. Und Struktur. "Sollte eine neue Lampe montiert werden." "Fiel aber runter." Jetzt hängt da die Strippe. Mit Glühbirne. Leuchtet Herberts Füsse an. Wie beim Umzug. "Seit dem Winter." Jetzt haben wir August. Haben sie gar nicht gemerkt, die Profis von der Anstalt. Können ja nicht immer an die De­cke starren. Aber die Socken nehmen sie ihm weg. Da schauen sie schon hin. Weil man mit Socken nicht ins Bett geht. Ist auch ein Stück Struktur. Davon hatte Herbert zu wenig. Jetzt kriegt er sie. Die Struktur. Lernt was fürs Leben. Und außerdem kriegt man von Socken im Bett Fußpilz. Sie wissen bescheid, die Profis aus der Anstalt. Fachleute. Psychiatrie, Sozialpädagogik, Milieuthera­pie, Krankenpflege und so. Nur keine für Elektro, die an die Decke starren. Aber mit Struktur ken­nen sie sich aus. Da lernt man was.


"Ich hab` ihm die Mütze weggenommen." "Sonst setzt er die auch noch beim Schlafen auf." Sagt der Profi. Herbert. Die alte Schlafmütze. Geht mit der Mütze schlafen. Wer geht denn mit der Müt­ze schlafen? Jetzt hat er wieder ein Stück Struktur. Kann fast jeden Morgen was neues sagen: "Sie haben mir wieder die Mütze weggenommen." Alte Schlafmütze.


Anmerkung des Herausgebers: Der vorangehende Text beschreibt keine heute existierenden Verhältnisse, sondern stellt die Momentaufnahme von menschenunwürdigen Feinstrukturen einer psychiatrischen Einrichtung im Sibirien der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts dar. Er stammt aus der Feder des russischen Arztes und Sozialkritikers Gogel-Jaho­witsch, eines Zeitgenossen und großen Verehrers Franz Kafkas, dem er diese Zeilen widmete. Der Text wurde von J. W. Göde, ihrerseits eine großen Bewunderin von Gogel-Jahowitsch, übersetzt, redigiert und in einigen Ausdrücken und Berufsbezeichnungen, die es damals nicht gab, der modernen deutschen Ausdrucksweise angeglichen.

*

Bäuerliche Lebensweisheit

Wenn der Hund kräht auf dem Mist,

Hat der Hahn sich mal verpisst.

*

Närrisches Treiben

Auf schwingt das goldne Taggestirn

Sich zu mittäglichem Lauf;

Der Discobube aus Bad Birn

Macht noch immer einen drauf.

*

Fisherman`s Frow

Peter feng some cablejou,

And then gave it to his frow.

*

Ick und Ea

Wohnste noch?

Oder fluchste schon?

*

Das Volk

Wir sind das Volk

Der Quengler,

Der Raser

Und der

Drängler.

*

Falleri

Im Frühetau

Zu Berge

Da ziehn wir

Fallera!

Und die sieben Zwerge

Sind auch schon alle

Da.

*

Pongo

Quinemi pampa pots pallau,

Da pingi panga pongo!

To hassimur ten ten ta gau,

Palam, palai, palaver lau,

Zieh meni meni mongo!

-

To hatula tenti

Va veni babu!

Zieh korko kanover komole!

Et eni po dorpula tovi kanu,

Ma heipu va hastiver ole!

-

Zororer vubinu voveni varau,

Mentele tamoro taloni.

Het henke pentepuli tomo tarau,

Wo hastuver mempe mahoni.

-

Zo hasimur vede,

Ken tempe tavoi?

Hot hingulum tosse tarongo?

Zen zeti zanoro zanara zaroi?

Kwo dipulur panga di pongo!

*

Der Dichter

Der Dichter denkt,

Der Dichter spricht,

Der Dichter macht den Laden

dicht.

*

Der Schlangenbeschwörer

Orientalische Woche

Beim Aldi.

An der

Kasse

Der

Famose

S

c

h

l

a

n

g

e

n

b

e

s

c

h

w

ö

r

e

r

*

Eckzählenzen

Iss mir

Sär unangenäm

Hier in Kenigslodschia

Herum zum puppen.

Bittä um

Ihren Verschtäntniss.

*

Das Schiff

Es kam ein Schiff geladen

Mit Gurgen und Tomaden,

Mit Goks und Getamin

Bis rauf zum Gabedin.

---

Dazu der künstlerische Kommentar unseres sozio-spirituellen Gastmusikers Bill Coppins:

O

Think twice!

If there`s no other way for you and me to

Paradise!

---

Oh - h - h

Think twice!

'cause it's another lay for you and me in

Para-sight!

---

Oh

Think twice!

'cause it's another stay for you and me on

Para-site!

---

Oh-ho-ho

Think twice!

'cause it's another tray for you and me with

Parasite!

---

Ooh

Think twice

...

!

*

Anthrocaching

Weg ist das Ziel.

*

Der Jäger

Der Jäger aus Kurpfalz,

Der riecht so aus dem Hals.

Das Rehlein scheut,

Der Häher schreut,

Der Auerhahn vergisst die Balz -

So riecht`s in der Kurpfalz.

Anmerkung des Herausgebers: Dieses Kunstlied (Kanon) der Spätromantik stellt in etwas übersteigerter Form die Sichtweise der Betroffenen dar. Übereinstimmungen mit wirklichen Personen oder Ereignissen wären eher zufällig und nicht beabsichtigt.

*

Das Mädchen aus Hoya

Ich kannte ein Mädchen aus Hoya,

Das hatte ne schöne Parnoia.

Ich kannte ein Mächen aus Simmering,

Das immer nur quer durch das Zimmer ging.

Ich kannte ein Mädchen aus Mainz,

Das war gar keins.

-

Ich kannte ein Mädchen aus Maschen,

Das tat sich zwanghaft nur waschen.

Ich kannte ein Mädchen aus Husum,

Dem fehlte das Corpus Callosum.

Ich kannte ein Mädchen aus Trier,

Das hatte Arachnaphobia.

-

Ich kannte ein Mädchen aus Posen,

Das hielt sich für Otto den Großen.

Ich kannte ein Mädchen aus Heesen,

Das war stets Prinzessin gewesen,

Über siebzehn Generationen,

Da durfte ich auch einmal wohnen.

-

Ich kannte ein Mädchen vom Niederrhein,

Das glaubte Ciceros Tante zu sein.

Ich kannte ein Mädchen aus Löwenich,

Das war einmal Caesar persöhönlich.

Ich kannte ein Mädchen aus Dings,

Das schielte nach lechts und nach rinks.

-

Ich kannte ein Mädchen aus Lingen,

Das hielt sich für Hildgard von Bingen.

Ich kannte ein Mädchen aus Ammergau,

Das war in Wirklichkeit gar keine Frau,

Sondern Widukind von Hüden,

Den zog es diesmal nach Süden.

Ich kannte ein Mädchen aus Theesen,

Das ist mal Karl Marx gewesen.

-

Ich kannte ein Mädchen aus Flögeln,

Das konnte ganz wunderbar segeln.

Ich kannte ein Mädchen vom Main,

Dem fiel,

Dem fiel,

Dem fiel

Nie was ein.

Anmerkung des Herausgebers: Das Lied stammt aus einer Sammlung des Spätmittelalters. Aufgezeichnet wurde es in der Handschrift "Folkes Lyder unt Lyderlichkeyten" des Franziskanermönchs Wodo von Klemp, der sie in einer gehei­men Anlage des Klosters Maria Laach ablegte, die erst kürzlich wieder entdeckt wurde. Das Lied ist ein Beispiel volks­tümlicher Gesänge, wie man sie dazumal bei öffentlichen Anlässen pflegte, wie etwa Hochzeiten, Kirchweihfesten und Hinrichtungen.

*

Der Schein der Heiligkeit

Was leuchtet da

So weit und breit?

Das ist der Schein

Der Heiligkeit.

Aus: Johann Praenominus, Von dere Scheyn Heyligkeyt, Basel 1518.

*

Der Standpunkt

Er kam aus Swinemünde

Und hatte seine Gründe

Nach Bremen nicht zu gehn.

Drum blieb er punktum stehn.

*

G-Host

Storm was blowing from the ost,

It was rumoring the G-Host.

You mighty spitty bumpel ghost,

Why are you moving from the ost?

You`d better come here from the west,

Then you would be my gentle guest.

I stop him here,

So that`s the rest.

*

Der Gladiator

Er war ein Gladiator,

Und kam als Konzentrat vor.

Eliminiert und pulverisiert,

Und dann zum Mediengag

X-mal filtriert.

Fröhliche Römerzeit,

Schön war`s bei dir,

Bald ist`s wieder so weit.

*

Jimmy hol den Regenbogen

Jimmy hol den Regenbogen,

Mach`ihn wieder grade.

Denn um dieses krumme Teil

Wär`s ja wirklich schade.

*

Der Kunnich

Der Kunnich und sin Kunnigunde,

Die saßen da in Zwierrunde.

Der Kunnich sprach: Jetzt gehe ich!

Die Gunde sagt: Ich lass Dich nicht!

Dann saß die Kunnigunde

Allein in Einerrunde.

*

Nächte

Es gibt

Tage,

Da steht

Für einen

Moment

Der Himmel

Offen.

*

Die Abrechnung

Hier spricht Bronso!

Sag`dem Aldi, daß ich komme!

Jetzt wird abgerechnet!

Ich bringe meinen Gutschein mit!

*

Nicht für Schulze und Schmidt

Gehst Du

Zum Geist,

Kommt er

Zu Dir,

Gilt

Nicht für Schulze

Und Schmidt.

*

Grau ist der Tag

Grau ist der Tag

Und rauh ist die See,

Drum kaue wer mag

Das maue Filet.

*

Die Ekris

Wenn einer nur im Bett liecht,

Und der andre is besopen,

Dann is dat eine Ekris,

Da kannste nur noch hopen.

*

Simpatie

Gibbest du mich ein Fläsch Bi,

Schenke ich dich Simpatie.

*

Abwracken

Bis zu 2000 Euro

Abwrackprämie

Für Ihren

Alten

Gibt`s bei

Noi.de

*

Cyclers Dream

Where

Does the wind come hair?

From the lend,

Or from the mair?

*

Max Müller

Max Müller war`s,

Der fesche Schimmel,

Steht auf der Wiese

Und träumt zum Himmel:

Ach wenn ich doch eine Müllerin

Hätt`,

Wie wär`das

Nett.

*

Alpha centauri

Ich bin der Mensch,

Der 1000 Jahre dort hin fliegt,

Nur um zu sehen,

Dass es da nichts gibt.

Heey-johoo!

Das ist im Leben

häufig so.

*
Der Tanzbär

Wenn Dich der Geist berührt,

Wie wohl ein jeder schon gespürt,

Dann wirst Du oftmals an der

Nase rumgeführt.

*

(Anmerkung des Herausgebers: Das Problem ist die unzulässige Verallgemeinerung.)

*

The Ralley

On goes the ralley!

To Shareholder Valley!

*

Der Strom

Es schwimmt die Zeit so fort im Leben,

Versilbert und verplätschert dort ihr Blau.

Wird in die Zukunft sich verweben.

Von ferne dämmert`s morgengrau.

*

Apollo 23

Der Mond, der Mond

Ist nicht bewohnt,

Weil sich das Leben da nicht lohnt.

Da gibt es keine Strassenbahn,

Da kannst auch nicht in Urlaub fahr`n.

*

Der Morgen

Hart

Schlägt die Seele auf,

Wenn die Nacht

Gegangen.

*

Das Marmeladenbrot



Otto war ein Kriegskind. Genauer gesagt war er ein Mensch, der als vielleicht sechs- oder sieben­jähriger Knabe an der Hand seiner Mutter in den Wirren des zweiten Weltkrieges von Ostpreussen nach Westen geflüchtet war. Vorbei am brennenden Dresden. Mit tausenden anderer durch die El­bauen unter alliierten Kampffliegern hinweg, die, wie er später einmal erzählte, wahllos auf alles schossen, was sich bewegte. Er hatte mit sieben Jahren Berge von verstümmelten Toten, blutenden und verbrannten Menschen gesehen. Die Panik der Flüchtenden unter dem gnadenlosen Geknatter automatischer Waffen und dem Geheul der Tiefflieger. Und hatte noch früher miterlebt, wie sein Vater, ein selbstbewusster und ehrlicher Schneider, nach einem Verhör durch die Naziobrigkeit oh­ne Zähne als verprügelter und gebrochener Mann nach Hause gekrochen kam.


Ein aufgeklärter gegenwärtiger Zeitgenosse würde vielleicht sagen, dass Otto unter einem posttrau­matischen Belastungssyndrom litt. Was damals, als ihm das alles widerfuhr, niemanden interessier­te. Später auch nicht, denn da hatte man wichtigeres zu tun, als kriegsverstörte Kinder zu kurieren. Und heute schon lange nicht mehr. Denn Otto lebte, als ich ihn zum ersten mal traf, schon seit Jah­ren in einer sogenannten Trinkerheilanstalt, wie man im Volksmund so etwas nannte. Wo man we­nig danach fragte, was den Klienten dorthin gebracht hatte. Geschweige denn, dass man sich einge­hend mit den traumatisierenden oder kausalen Ereignissen seiner Persönlichkeitsgeschichte be­fasst hätte. Und Otto selbst war dieser Ausdruck vermutlich ebenso fremd wie den Menschen, die ihn be­treuten und dort zu versorgen hatten.


Ich wusste von diesen früheren Leben nichts, als ich ihm zum ersten mal begegnete. Er erzählte da­von nichts. Ich war ihm wohl ein Fremder, den der berufliche Werdegang zufällig in seine Nähe ge­bracht hatte. Überdies hatte er andere Sorgen. Denn er litt seit Jahren unter der Parkinsonschen Krankheit, die sein Leben inzwischen weit mehr beanspruchte als die längst vergangene Zeit seiner Kindheit. Das unerträgliche Zittern, der gekrümmte Rücken und die unsensiblen Bemerkungen sei­ner Mitbewohner angesichts seiner ständigen Kleckerei beim gemeinschaftlichen Frühstück oder Abendessen waren inzwischen zur bestimmenden Grösse seines Seelenlebens geworden. Er entzog sich dem durch häufige depressive Verstimmtheit, und indem er, so oft er es vermochte, die ge­meinschaftlichen Mahlzeiten in dieser Einrichtung mied.


Was mich an Otto von Anfang an anzog war seine feine Wahrnehmung für Humor. Auch für ab­gründige Situationskomik und Selbstironien. Was für einen Bewohner dieser Einrichtung nicht ty­pisch war. Er verstand sofort, wenn ich wieder absichtlich oder unfreiwillig etwas besonders Dämli­ches oder Ungeschicktes gesagt hatte. Wir schauten uns dann wortlos an und lachten uns anschlies­send kaputt. Aber er war nie beleidigt.


Man konnte mit Otto niveauvoll über alles reden, obwohl er meines Wissens nie eine höhere Schul­bildung genossen hatte. Über Gott, den Glauben und die Welt. Ich habe ihn allerdings niemals da­nach gefragt, wie er in diese Einrichtung hineingeraten war, in der er jetzt lebte. Gelegentlich, als wir uns schon eine Weile kannten, machte er ein paar vage Andeutungen in dieser Richtung. Aber ich habe damals den Ball nicht aufgenommen, weil ich den Eindruck hatte, es sei ihm peinlich. Und so hielt mich eine Art innerer Takt davon ab in seinen Wunden zu bohren. Wichtiger war mir, ihm meine ganz ehrlich gemeinte Wertschätzung zukommen zu lassen. Und ich glaube das spürte er.


Es war irgendwann im Sommer. Ich hatte eine volle Woche Zeit mich eingehend um Otto und seine Wohngruppe zu kümmern. Eine verständige Kollegin hielt mir dazu den Rücken frei und gab wert­volle Tipps bezüglich Kochgeschirr und ähnlichen Untensilien. Und so konnten wir es uns ganz fa­miliär an einem dieser Abende gemütlich machen. Köstlicher Bratenduft zog durch das Haus. Dazu gab es frische Ananas, herrliches Vanilleeis, duftende Erdbeeren und was das Herz sonst noch in dieser Jahreszeit begehrte. Nur Otto mochte nicht kommen. Er litt wieder einmal unter einer seiner zahlreichen depressiven Verstimmtheiten. Sein Parkinson machte ihm zu schaffen und alles, was damit zusammenhing, wie diese Einrichtung mit ihren Lebensverhältnissen. Es gab tausend Gründe deprimiert zu sein. Und er hatte mir schon am Nachmittag entschuldigend angedeutet, dass er wohl nicht kommen würde, da es ihm so schlecht gehe. Vielleicht war es mein Verständnis für seine Lage, das ich ihm signalisiert hatte. Ich übte keinerlei Druck auf ihn aus, obwohl ich ihn sehr ver­missen würde. Ich glaube, er wusste beides. Und dann war da noch dieser Duft nach Leckerem, der sogar Bewohner des Untergeschosses nach oben gelockt hatte: Jedenfalls war er plötzlich da. Von seiner Schwäche des Nachmittags war nichts mehr zu sehen. Er setzte sich und genoss mit sichtli­chem Appetit mit uns das Abendessen.


Wir sassen wohl eineinhalb Stunden beieinander. Und dann, aus irgend einem Anlass, erzählte er die Geschichte seiner Kindheit. Ganz sachlich abgeklärt und reflektiert, ohne jeden Anflug von Hass oder Selbstmitleid, stellte er die Bilder seiner Kindheit vor uns hin: Den zahnlosen Vater, das brennende Dresden, die Panik der Elbauen. Und zwischen all dem Schrecken den kleinen Jungen an der Hand seiner Mutter. Ich habe nie vor anderen Menschen so viel Hochachtung empfunden wie in diesen Stunden vor Otto.


Wir wissen oft nicht, wer uns da über den Weg läuft. Auch nicht in Einrichtungen wie dieser. Denn ins Innere der Menschen zu schauen ist ein schwieriges Geschäft - auch und vor allem für die Ange­hörigen von Heilberufen. Aber manches macht betroffen, wenn man in glücklichen Momenten einen Blick dort hineinwerfen durfte, und eine leise Ahnung von dem bekommt, wer dieser andere ist und woran er leidet.


Es war Weihnachten. Eine besondere Zeit auch in dieser Einrichtung. Da wird unendlich viel vorbe­reitet, gemacht und getan. Einer der feierlichen Höhepunkte war das Weihnachtsessen am heiligen Abend. Für alle im geräumigen Speisesaal wie nach einer bedeutenden Tagung. Es war mit grosser Sorgfalt extra von ausserhalb bestellt worden, damit es auch wirklich schmeckte. Und so türmten sich in der Küche des Hauses die köstlichsten Leckereien. Braten, Salate, feines Kompott im Über­fluss.


Als ich am Morgen des ersten Weihnachtstages zu Otto kam, um ihm beim Aufstehen zu helfen, war ich angesichts der staunenswerten kullinarischen Erlesenheiten, deren Reste sich da über die Nacht hin noch immer türmten, sichtlich neugierig, wie er den heiligen Abend erlebt hatte.

"Ach", sagte Otto. "Ich bin da nicht gewesen." "Sie wissen ja, wie es mir bei solchen gemeinschaft­lichen Anlässen geht." "Ich mag einfach nicht, dass mich jemand blöde angrinst, nur weil ich wie­der gekleckert habe.

"
"Und?" - fragte ich. "Hat Ihnen denn niemand der Mitarbeiter etwas vom Weihnachtsessen vorbei gebracht?" "Schliesslich haben Sie es doch auch mit bezahlt!"
"Nein", sagte er. "Da kam keiner." Und sichtlich ungerührt fuhr er fort: "Aber ich hatte vom Mor­gen noch ein Marmeladenbrot."



*

Unplugged

Wenn das die Lichtgestalt der deutschen Politik ist,

Wie sieht es dann erst bei den Finsterlingen aus?

*

Keine Sorge

Deutsche Kernkraftwerke sind sicher

Wie die Rente

*

Neues aus der Pharmaforschung

Sie fühlen sich nicht ausgefüllt

Mit den täglichen

Sorgen und Ängsten?

Hypochondrin

Macht mehr

daraus!

Zu Risiken und Nebenwirkungen

Fragen Sie Ihren Arzt

Oder Apotheker.

*

Im Rausch der Gedankenbilder

Am unendlichen Ende

Steht Telos,

Der grosse Attraktor,

Und zieht.

*

Warum nur?

Warum, ach sag, warum,

Ist rechts das Auge so blind? -

Schlaf ein mein Kind und träume sacht,

Das kommt wohl von der dunklen Nacht,

Da wird rechts das Auge blind.

Da wird rechts das Auge so blind.

*

Werner moderiert Radio Bielefeld

Montag

06h-12h Das englische Lied (1): Beklopprock

12h-18h Das engliche Lied (2): Beklopprock

18h-24h Das englische Lied (3): Beklopprock

00h-06h Das englische Lied (4): Beklopprock

Dienstag

06h-12h English Songs (1): Beklopprock

12h-18h English Songs (2): Beklopprock

18h-00h English Songs (3): Beklopprock

00h-06h English Songs (4): Beklopprock

Mittwoch

06h-12h English Music (1): Beklopprock

12h-18h English Music (2): Beklopprock

18h-24h English Music (3): Beklopprock

24h-06h English Music (4): Beklopprock

Donnerstag

06h-12h Music for English Speakers (1): Beklopprock

12h-18h Music for English Speakers (2): Beklopprock

18h-24h Music for English Speakers (3): Beklopprock

24h-06h Music for English Speakers (4): Beklopprock

Freitag

06h-12h Music in English (1): Beklopprock

12h-18h Music in English (2): Beklopprock

18h-24h Music in English (3): Beklopprock

24h-06h Music in English (4): Beklopprock

Samstag

06h-12h Music for English Listeners (1): Beklopprock

12h-18h Music for Englih Listeners (2): Beklopprock

18h-24h Music for English Listeners (3): Beklopprock

24h-06 Music for English Listeners (4): Beklopprock

Sonntag

06h-24h Best Music of the Week (1): Beklopprock

00h-06h Best Music of the Week (2): Beklopprock

Moin

*

Die Geldwäsche

Wer hat`s erfunden?

*

Der Landregen

Der Regen fiel ins Wasser.

Es wurde trocken,

Und nicht nasser.

*

Die Hymmne

Duuumpf - heit,
Düü - hün - kel,
Gaaaaaiz
und Gaaa - Heil! - hait
Sind dä - häs
Vo - hol - kä - häs

Un - täää - härrr - gang!

*

Auf dem Markt


"Ey Leute! - Prima Gurken! - Nur 49 Cent das Kilo!". Der griechische Händler steht umringt von einer Menschentraube. Dahinter ein Berg von krummen Gurken. "Ey Leute! - Vergesst das Bezah­len nicht!" Kasse und Waage sind ausserhalb seiner Reichweite. Die Frau bahnt sich einen Weg durch die Menschenmenge und sucht zwei der begehrten Exemplare aus. "Was kosten die denn?" fragt sie. - "Was schätzen Sie denn, was die wiegen?" fragt er zurück. Die Frau schätzt 500 Gramm - für beide. "Also gut: 30 Cent zusammen." - Beim Nachwiegen zu Hause stellen sie fest - die Frau hat sich vertan. Die Gurken wiegen gut das Doppelte. - "Ey Leute! - Prima Gurken! - Nur 49 Cent das Kilo! - Vergesst das Bezahlen nicht! - Die Kasse ist dort hinten!" Er weiss wohl, warum er das ruft. Seinen Humor scheint das nicht zu bremsen. Der Mann betrachtet die ganze Szenerie verwun­dert, und überlegt wie es wohl einem Lipper an Stelle des Griechen ergehen würde. Sicherlich wäre der längst vor Gram im Boden versunken. - Nebenan gibt es Melonen. Auch vom Griechen. Sie kaufen ein gigantisches Exemplar einer grünen Wassermelone. 7 Kilo - huh, das wiegt. Vielleicht noch eine andere? Er überlegt. Hier gibt es noch so schöne gelbschwarz gefleckte. Die müssen vor­züglich sein. Darüber fallen die Händler selber her und graben genussvoll ihre Zähne in das gelbe Fleisch. Bessere Produktwerbung gibt`s nicht. Den Rest verteilen Sie an vorüberziehende Marktbe­sucher, auch wenn die gar nichts kaufen. Glücklich sind sie alle damit. Er überlegt wieder: Wie wohl ein Lipper das handhaben würde? Seine Frau erinnert sich noch an den bösen Blick, als sie in der Innenstadt einmal fragte, ob sie von der Melone vorher probieren dürfe, denn das Ding war ziemlich teuer. "Und, hat sie Dir etwas gegeben?" fragte er damals. "Na ja", sagte sie. "Das schon. Aber die Frau hinter dem Thresen machte dabei ein Gesicht, als sei sie soeben zur Organspende aufgefordert worden." - Melonen haben sie doch schon genug. Er reisst sich von dem verlockenden Anblick los. Weiter geht`s zum Türken. Dort wird mit selbstgemachtem Brotaufstrich aus Kräutern, Olivenöl und Knoblauch gehandelt. Seine Frau liebt das. Und probiert immer Neues. Die junge Frau mit Kopftuch hinter der Vitrine hat eine dankbare Kundin, die sie mit sichtlichem Vergnügen in die Segnungen türkischer Gastlichkeit einweiht. Sie nickt ihm lächelnd zu, während er lachend etwas abseits steht und das Schauspiel beobachtet. Langsam müsste seine Frau von all den Probier­stücken satt sein. - Jetzt ist sie es. Packt ihren Einkauf in den Wagen und sie wandern Richtung Strassenbahn davon. - "Habt ihr vielleicht ein paar Euro für mich? - Ich muss noch dringend nach Hamm, und die Fahrt kostet 15 Euro! Seit Stunden schon versuche ich etwas Geld zusammenzu­kriegen!" Der junge Mann, der sie das fragt, sieht nicht wirklich so aus, als wolle er dringend nach Hamm. Was der wohl mit dem Geld macht? - Seine Frau kramt in ihrer Börse und gibt ihm, was er anscheinend benötigt. Und so springt er freudig davon. - Noch einer, der Geld braucht: Vor einer Säule am Gehsteigt kauert eine schwarzhaarige junge Frau. Er nickt seiner Frau raunend zu: "Gib ihr was!" und geht weiter. - Seine Frau kramt wieder in ihrer Börse. "Das war ja komisch", sagt sie hinterher. "Ich habe ihr zwei Euro gegeben, aber das war ihr nicht genug. Sie wollte drei." "Tja", re­sumiert er nüchtern, "die Standplätze hier sind so teuer. Und den Inflationsausgleich muss man wohl auch einkalkulieren." - Sie lachen. Nach Verbissenheit ist ihnen seltsamerweise nicht zumute. - "Irgendwie", denkt er, "hat das wohl mit diesen Südländern vom Markt zu tun. Die Fachleute nen­nen das, glaube ich, Kulturtransfer."


*

Aufmarsch der Radiatoren

Eins!

Und zwei!

Und drei!

Und vier!

Mit dem Radel

Kommen wir!

*

Soziobiologie der Strasse

Der Darwinismus

Kennt keinen

Reiss Ver

s

c

h

l

u

s

s

.

*

In der Gedankenbäckerei


--------------C-------G------am----
In der Gedankenbäckerei

------------------F------C-----G4---G7-
Gibt es manche Leckerei.

-------------dm-------G-----
Zwischen Sein und Sinn,

------------dm-----G----
Quirlt so mancher hin,

--------C-----G-----dm----G---
Eine riesengrosse Kleckerei.

-----------C-------G-----am--
In der Gedankenbäckerei,

-----F---------C----G--------C-G-C
In der Gedankenbäckerei.-
-

--C-----------------------------
Wo ist das Rezept geblieben,

--dm-------------------------------
Von der Welt, die wir so lieben?

-G----------------------
Wer hat das Konzept -

--------C--
Verschleppt?

C---------------------------------
Na, dann müssen wir es packen,

--dm-----------------------------------
Einfach frei nach Schnauze backen.

--G---------------------------
Schmeisst das Hirn mal an -

-------C--
Und ran!
-
In der Gedankenbäckerei
Gibt es manchmal viel Geschrei.
Zwischen Sein und Sinn,
Quirlt so mancher hin,
Eine riesengrosse Kleckerei.
In der Gedankenbäckerei,
In der Gedankenbäckerei.
-
Brauchen wir nicht ein paar Thesen,
Diesseits-, Jenseits-Exegesen,
Und ein bischen Schaum? -
Wohl kaum!
Werden, Sein und Nichts verrühren,
Zwischendurch einmal studieren,
Und ein Schuss Latein -
Hinein!
-
In der Gedankenbäckerei
Gibt es manchmal viel Geschrei.
Zwischen Sein und Sinn,
Quirlt so mancher hin,
Eine riesengrosse Kleckerei.
In der Gedankenbäckerei,
In der Gedankenbäckerei.-
-
Bitte mal zur Seite treten,
Denn wir brauchen Platz zum Beten.
Sind die Gedanken rein? -
Du Schwein!
Sind Gedanken, die wir stechen,
Erst mal auf den Ofenblechen,
Warten wir gespannt - - -
Verbrannt!

-
In der Gedankenbäckerei
Gibt es manche Leckerei.
Zwischen Sein und Sinn,
Quirlt so mancher hin,
Eine riesengrosse Kleckerei.
In der Gedankenbäckerei,
In der Gedankenbäckerei.

*

Historische Ironien

Sie kennen sicher das Land,

In dem alle vier Jahre

Jede rote Socke

Mit grossem Geschrei durch die Strassen gejagt wurde.

Bis dank der politischen Weitsicht ihres Ziehvaters

Die roteste aller Socken

In den eigenen Reihen Kanzler wurde.

Tääterääh!

*

Hormoni

Hormoni hinter seinem Steuer,

Trat auf das Gas ganz ungeheuer,

Dass links und rechts die Fetzen fliegen.

Jetzt endlich konnt` er einmal siegen!

Als Rot auf Grün die Ampel ward gesprungen,

Da hat er dieses Lied gesungen:

"Wir fahren!

Wir fahren!

Wir fahr`n ganz ohne Hirn!

Von Flensburg bis Bavaren,

Da keulen sich die Scharen,

Mit Zetteln an der Stirn."

*

Das Sandmännchen

Zwei Dinge

Haben sich bekanntlich

Aus der ehemaligen

DDR

In

Die

Bundesrepublik

Hinübergerettet:

Der grüne

Rechtsabbiegepfeil

Und das

Sandmännchen.

Rechts

Abgebogen

Wird bevorzugt

In den neuen

Bundesländern.

Das Sandmännchen

Sieht man auch

Im Westen

Öfter.

Es ist jetzt

Kanzler,

Seit es

Nach

Dem Mauerfall

Seine Liebe

Zum ostdeutschen

Widerstand

Entdeckt

Hatte.

Da trifft es sich gut,

Wenn Michel die Mütze

Schon auf hat.

*

En France

Le Tempête
Trompête
Sur la tête
Faekali, Faekala,
Fakelaki
Thooouuuhghf - Thaa-Thaaaah

*

Der Reisende

Es war nicht fern,

Und doch so nah,

Wo er allhier

Gewesen war.

*

Papa

Paps is gewählt!

Gucks Du Wäsche -

Was?

*

An die Korkeiche

Du alter Korken

Bist so voller Borken.

Doch ganz ohne Zieher

Seh`ick dich hie er.

*

Das Murksel

Das Murksel ist Fisikel,

Nur leider kein Fantasikel.

*
Aus dem Klüngelbeutel

Bitte beachten Sie heute

Aus der Rubrik

Kurie und Verkündigung

Unsere

Dauerwerbesendung

Zur Papstwahl

In WDR5.

Hallelujah!

*

Schwarmintelligenz

Zu den intelligentesten Schwärmen zählen zweifellos

Die Lemminge.

Danach folgen grössere Gruppen von

Autofahrern,

Radlern,

Wanderern und

Fussballfans.

Überboten wird all diese schwärmende Intelligenz

Bei weitem von der

Todsicheren wissenschaftlichen Gewissheit

Einer weltweit agierenden

Atomkraft- und Kernwaffenlobby,

Die davon überzeugt ist,

Ihren hochradioaktiven Müll

Über eine viertel Million Jahre

Sicher aufbewahren zu können.

Gut möglich,

Dass aus ähnlichem Anlass

Die Aliens

So selten

Zurücktelefonieren.

*

Aus dem Kaffeesatz gelesen

Blühende Landschaften

Gibt es bald

Europaweit.

*

Studiengang für politische Visionäre

Grundstudium: DDR

Hauptstudium: Kohl

Thema des Abschlussprojektes: Die Elimination der gesamteuropäischen Idee auf der Basis defizi­tärer politisch-sozialer Phantasie.

Zugangsvoraussetzung: Systemkonformität und Agitationserfahrung

*

Zeichen und Signale

Mami! -

Mamiiiiiiii ! -

Der Bagger kommt! -

Der Frühling ist da!

*

Glückliche Momente

Das Schaf auf seiner Weide,

Es zupfte Halm um Halm,

Dann frass es alle beide,

Zufrieden auf der Alm.

*

König Richard

Es knirschte im Munde gar wundersam,

Als König Richard zum Zahnarzt kam.

...

Und der Zahnarzt nahm mit ruhiger Hand,

Ihm die Krone,

Zum Glück nicht das Land.

*

Im Zwielicht

Das Land der Dichter und Denker

Ist Land auch

Stupider Juristen und Henker.

*

Der Marmorwolf

"Hey, hey" sacht de Marmorwolf,

"Dat las mik moal sin,

Dat is mejn Eijentim".

"Ja un" sacht de Henne,

"Dann fret ik de Würmer up,

De dik moal upfreten".

*

Der blaue Pullover

"Pass up", sacht dat Schneeglöckchen,

"Draussen is kalt!".

"Macht nix", sacht dat Vergissmeinnicht,

"Ik zieh mein blauen Pullover an. Denn is warm".

*

Griechenland ist überall

Auch bei uns?

Da lacht der Spezi: "Joh mei! Oazapft is!"

Onkel Silvio schickt einen schönen Gruss,

Und der Horsti ist völlig überrascht:

"Do kriagt ja die Transfergesellschaft und der Finanzausgleich

Endlich amoi a gonz a konkrets Gsicht."

*

The Window

When the fatpotstepper won the election,

Then mutti was away from the window.

*

Wo sind sie geblieben

Die Aufrechten von drieben?

When will they ever learn?

When will they ever learn?

*

Der Unkrautjäger

Und immer steht ein Kräutlein da,

Wo gestern keins gewesen war.


*

The Potatoe

The battle command of the nato

Shot with german potatoe.

They did it with skill,

And that was their will,

Cause it cost not so much of moneto.

*

Was sagt der Souverän?

Die Regierung ist schei...,

Aber Frau Merkel ist gut!

Da kichert der Psychiater:

"Die kommenden Jahre versprechen

Ein gutes Geschäft."

Wenn das der Kanzler wüsste!!

*

Der Einfall

Mit einem Schlage wurd`es hell,

In seinem finst`ren Bettgestell.

Es hatte sich mit Macht von oben,

Ein Ast zu ihm hindurchgeschoben.

Und brachte Licht, das er nicht wollte,

Derweil heraussen Donner grollte.

*

NASA

Wer häufig lügt,

Dem glaubt man nicht,

Auch wenn er manch

Mal Wahrheit spricht.

*

Licht, Raum und Zeit

"Die spezielle Relativitätstheorie ist keineswegs eine verrückte Hypothese, sondern hält Newtons Kriterium der experimentellen Überprüfbarkeit durchaus stand: Sie >> erklärt die Eigenschaften der Dinge<< und >>führt zu Experimenten<<, mittels deren die entsprechenden Erklärungen (erfolg­reich) überprüfbar sind.

Was geschieht nun, wenn wir diese Zeitdilataionsgeschichte bis zum Äussersten treiben? Greifen wir Einsteins Ausgangsfrage noch einmal auf: Wie sieht das Universum für einen Lichtstrahl (für ein Photon) oder eine auf einem Lichtstrahl sitzende Person aus? Wie vergeht die Zeit für ein Pho­ton?

Beantworten wir zunächst die zweite Frage: Sie vergeht überhaupt nicht. Aus den Lorentz-Transfor­mationen geht klar hervor, dass die Zeit für einen mit Lichtgeschwindigkeit sich bewegenden Ge­genstand stillsteht. Aus der Perspektive des Photons fliegen natürlich alle anderen Gegenstände mit Lichtgeschwindigkeit an ihm vorbei. Unter solchen Extrembedingungen verringert die Lorentz-Fitz­gerald-Kontraktion die Abstände zwischen allen Gegenständen auf null. Wir können nun entweder sagen, für eine elektromagnetische Welle existiert die Zeit nicht und sie befindet sich zugleich über­all ihres Weges (überall im Universum), oder aber, für eine elektromagnetische Welle existiert kei­ne Entfernung, so dass sie alles im Universum zugleich >>berührt<<.

Diese Überlegung, die meines Erachtens noch nie die gebührende Aufmerksamkeit erhalten hat, ist von unschätzbarer Bedeutung. Aus der Perspektive des Photons benötigt es überhaupt keine Zeit, um die 150 Millionen Kilometer von der Sonne bis zur Erde (oder den Weg durch das gesamte Uni­versum) zurückzulegen, aus dem einfachen Grund, weil dieses Raumintervall für das Photon nicht existiert. Für Physiker scheint dieser bemerkenswerte Sachverhalt keine Rolle zu spielen, da sie ja wissen, dass sich kein materieller Gegenstand je auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen lässt, wes­halb auch kein menschlicher (oder mechanischer) Beobachter dieses seltsame Phänomen jemals er­leben wird. Es mag auch sein, dass der Gehalt der Gleichungen sie derart verblüfft, dass sie deren Implikationen nicht zu Ende gedacht haben."

John Gribbin, Schrödingers Kätzchen und die Suche nach Wirklichkeit, deutsche Übersetzung, Frankfurt/Main 1996, S. 120 f

*

Der Elch

Steht der Elch auf einer Lichtung,

Wird er Gegenstand von Dichtung.

Steht der Elch auf Deinem Fuss,

Gibt er Anlass zu Verdruss.

*

Bayrisches Reinheitsgebot

Ausländermaut!

Ein urbayrisches Qualitätserzeugnis.

Nach alter Väter Sitte,

Garantiert von vorgestern.

*

Thanksgiving

Im nahen Osten

Werden gerade die erlesenen Früchte

Dessen eingefahren,

Was die Buschregierung

Dort ganz uneigennützig ausgesät hat.

Gesät hat einer.

Ernten dürfen alle anderen.

Wie grosszügig!

*

Niveauabsenkung

Erst waren wir Papst.

Jetzt sind wir Weltmeister.

Sagt Joachim.

*

Irrtümer der Weltgeschichte - Teil II

Oder: Was ist mit den Hausaufgaben schief gelaufen?

In der Hauptrolle: Mutti, bekannt als Ikone volksdemokratischer, sozialer Phantasie und aller auf­richtigen Freiheitskämpfer,

Die einst durch glückliche Umstände mitten in die Sahne des sozialistischen Staatsfeudalismus ge­plumpst war.

Vielfach ausgezeichnet in Wettbewerben wie:

- Maul halten (sieben mal Gold)

- Wegducken (wiederholt Platin)

- Ausdauer-Mitschwimmen (grosser Opportunistenpreis mit Fernreise)

- Ausserdem geehrt mit dem grossen Buschverdienstorden für alle, die gern mitgemacht hätten.

In der Nebenrolle: Michel die Schlafmütze (bekannt aus dem Jahrhundertfilm: "Denn sie haben es ja nicht gewusst.")

Ferner: Alexis Z. als Meister der Quer- und Traumtänzer.

Im spannenden vorletzten Teil des bekannten Historiendramas.

Demnächst in unserem Theater.

Wir freuen uns auf Ihr Dabeisein.

*

Bananokratie

Dass Mutti eine grosse Liebe zu Bananen hat,

Erklärt sich aus ihrer DDR Herkunft.

Aber muss man deswegen denn gleich ein ganzes Land

Mit aller Gewalt

Zur demokratischen Bananenprovinz

Amerikas

Machen,

Nur weil man Bananen so lieb hat?

*

Frühlingserwachen

Osterglocken klingen,

Im Garten lärmen Zimbelkraut und Küchenschelle,

Hundsrosen plärrn mit fröhlichem Gebelle:

"Hinaus! Hinaus!"

Es saust und braust.

Es summt und brummt.

Die Welt ist voller Düfte.

Frühling lässt sein blaues Band

Wieder flattern,

Und Motorradfahrer knattern

Unerschrocken durch die Lüfte.

*

Father Joachim

"Ihr müsst wieder mehr Krieg führen!",

Predigt der Bundespfarrer aus dem Osten zu seinen Schafen.

Dass dies Gottes Wille sei,

Sagt er noch nicht.

Aber man darf wohl unterstellen,

Dass er dies ohne göttlichen Rat nicht empfohlen hätte.

Oder war er etwa von allen guten Geistern verlassen?

*

Muskelspiele

"Wir sind stärker!"

Tönt der Mann von WELT.

"Putin ein Idiot, dem wir die Schranken weisen!"

"Wir werden Frieden schaffen

Mit immer mehr Waffen!"

Als wenn Gespenster

Von hundert

Oder fünfundsiebzig Jahren,

In Kinderhirne reingefahren,

Damit bei ihren Weltenspielen,

Sie ja mit Öl ins Feuer, nur nicht auf Wogen zielen.

*

Nicht zu glauben

Das Xte deutsche Fernsehen

Und das Nachrichtenmagazin Spiegel-Bild

Wurden vom amerikanischen CIA Direktor

Mit dem goldenen Schlapphut

Für die besten US-Propagandabeiträge des Jahres 2014

Ausgezeichnet.

Und für besondere Verdienste um amerikanische

Friedensziele

Durch den mutigen und begeisternden Aufruf zum Krieg.

Nämlich Putin jetzt endlich mal zu stoppen.

Lange bevor irgend ein anderer wusste,

Was eigentlich los war, und es bis heute nicht weiss.

Dies sei, so hob der CIA-Mann hervor, ein besonders signifikantes Beispiel gewesen

Für die ausserordentliche investigative Leistungsfähigkeit des

Aufgeklärten, kritischen, sowie demokratisch gesinnten

Und nur der Wahrheit verpflichteten

Professionellen deutschen Journalismus.

Worin man ihm nur Recht geben kann.

*

Brüllendes Schweigen

Wussten Sie, dass jeder Passagierflieger einen Flugdatenschreiber und einen Voicerecorder an Bord hat, die genaue Hinweise auf Absturzursachen und Flugrouten geben?
Wussten Sie, dass der angeblich von russischen Separatisten über der Ukraine abgeschossene Flie­ger MH17 am 17. Juni 2014 auch diese Geräte an Bord hatte?
Wussten Sie, dass der clevere Putin sofort nach dem Absturz dem Westen beide Aufzeichnungsge­räte aushändigen liess, und neugierig auf die Pressemeldungen und amtlichen Verlautbarungen war?
Wussten Sie, dass wir bis heute kaum etwas davon gehört haben, was die Aufzeichnungsgeräte ent­halten?
Wussten Sie, dass nach dem Absturz der Lufthansatochter German Wings über Frankreich bereits zwei Tage nach Auffinden nur eines Recorders alle Welt über den Selbstmordflug des Copiloten Bescheid wusste?
Wussten Sie, dass es demnach rasend schnell gehen kann, wenn man die Öffentlichkeit über be­kannte und nachweisliche Einzelheiten eines Fluzeugabsturzes ins Bild setzen will?
Wussten Sie, dass es auch Gründe dafür geben kann, wenn man die Öffentlichkeit darüber so lange wie möglich nicht informieren will, obwohl man alles weiss?
Wussten Sie, dass das Nachrichtenmagazin Spiegelbild noch im Winter einen langen Artikel veröf­fentlicht hat, in dem der Abschuss durch russische Separatisten wahrscheinlich gemacht wurde, oh­ne Flugdatenschreiber und Voicerecorder überhaupt zu erwähnen?
Wussten Sie, dass NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung unlängst nach Recherchen die Frage aufge­worfen haben, warum angesichts der akuten und bekannten Gefahrenlage über der Ukraine, die Bundesregierung die Airlines nicht angewiesen hat, ihre Flugrouten zu verändern, und die Gefah­renzone zu meiden?

Dröhnt Ihnen dieses anhaltende Schweigen auch so furchtbar in den Ohren wie mir?
Dann singen Sie zur Beruhigung mit mir das Lied:

Im dumpfen Land der Merkelauten,
Saßen trübe und verdauten,
Brüder und auch Schwestern,
Die fette Wurscht von Gestern.
Nach dem dollen Megafressen,
Hom`s des olles längst vagessen.
Tat ja keina auch wos sog`n,
Drum tätn`s selba auch net frog`n.

Das entspannt etwas, hilft aber nicht weiter.

Weitere Nachfragen bei: Gerhard Wisnewski, Verheimlicht, Vertuscht, Vergessen. Was 2014 nicht in der Zeitung stand. Knaur Taschenbuchverlag 2015, S. 217 ff; S. 264 ff

*

Die Schutzmacht

"Ich beschütze dich!"

Sagte der Wolf zum Hasen.

"Ab sofort bist Du mein Verbündeter!"

*

Der Aufstieg

Die Reihen waren offen,

Die Lücken nicht im Griff,

Doch ham sie nicht getroffen,

Weil dann der Schiedsmann pfiff.

*

Relativität der Werte

Bei 12 Toten im Jahr durch einen vermutlichen Terrorakt

Sind alle Charlie.

Bei 25800 Verkehrstoten europaweit

Und 3300 allein in Deutschland im Jahre 2014

Sind alle nur ADAC

*

Westliche Werte

?

*
Unsere liebe Mutti


Je dumpfer der Schlaf,
Desto schauriger das Erwachen

https://www.youtube.com/watch?v=bDWJOkRP0Ic#t=32

*

Geographie



Amerikaner sollen bekanntlich notorisch schlechte Geographiekenntnisse haben.
Ein lebendiges Beispiel dafür war George W. Busch, der die geographische Achse des Bösen immer irgendwo zwischen Teheran und Pjönjang vermutete. Nun ja - er er wusste es nicht besser. Vermut­lich im Geographieunterricht nicht aufgepasst. Der Apokalyptiker Johannes war da bereits zu seiner Zeit wesentlich besser informiert. Er bestimmte nämlich damals schon den Schwerpunkt dieser Achse ziemlich präzise bei 38° 54´ Nord und 77° 2`West. Und stellte auch fest, dass sie gar nicht gerade, sondern eher ring- oder kreisförmig war, mit einem Durchmesser von kaum mehr als 50 bis 100 Kilometern. Wie spätere Geographen zu ihrer grossen Überraschung feststellten, lag er damit erstaunlich richtig.


Wie gesagt: Keine Ahnung von Geographie. Und so marodieren sie schliesslich ziellos in der Welt­geschichte herum, auf der verzweifelten Suche nach der geographischen Achse des Bösen. Dabei bräuchten sie nur vor die eigene Haustür zu schauen, da können sie förmlich darüber stolpern.

*

Muttis tödliches Schlummerlied

Irgendwie wird dieses Land seine pathologische Sehnsucht nach dem Führer nicht los.

Und seine apathischen Bürger lassen sich offenbar lieber von monströsen

Übervätern und Übermüttern

Quälen, liquidieren und ins Chaos stürzen,

Anstatt selbst zu denken und zu handeln.

Nichts gegen bedeutende politische Führungsfiguren,

Aber warum müssen das denn in diesem Land ausgerechnet Amokläufer sein?

*



Ende offen